Futterwaben wie aufbewahren ??

  • Uii, schau mal: hübsch verpackt unser Essen! Nix wie ran!

    Im Ernst: Wenn durch Einfrieren die Motte vertrieben ist, muss das neu besiedeln vermieden werden, z.B. durch die dichte (!) Kühltruhe. Truhe mal eben offen stehen lassen, bis man... schwupps ist wieder eine Motte drin!

    Wenn Gummistiefel durchgenagt werden können, ist doch so eine Frischhaltefolie ein Klacks!

  • Bienenfrau

    Die Frischhaltefolie diente nur dem Zweck, keine Sauerei in der Kühltruhe zu verursachen.

    Die sollte keine Wachsmotten abhalten.


    Du denkst also, dass die Waben 'von aussen' wieder von Wachsmotten besiedelt wurden?

    In einem Räumchen, in dem nur diese ehemals tiefgefrorenen Waben gelagert wurden, sonst keinerlei Bienenkram?

  • Wir lagern übrige Futterwaben hinter dem Schied, wenn diese absehbar gebraucht werden.

    Ansonsten lagern wir die im Dampfwachs Schmelzer. Was mit nach Hause gefahren wird, geht niemals ins Lager, außer leere ausgebaute, ausgeschleckte Honigrähmchen ohne Pollen und ohne Brutflecken nach der Saison und handverlesene, ausgebaute Mittelwände die nicht propolisiert sind.

    Alles andere geht durch den Dampfwachs Schmelzer und ins Laugenbad.

    Am meisten Futterwaben bleiben sowieso von Völkern, von denen ich keine Wabe in ein Junges Volk stecken mag. Ein starkes gesundes Volk hat selten viel Futter übrig. Auf einer Futterwabe ist Futter im Wert von ca. einem Euro. Das füttere ich lieber mit Sirup oder Teig, je nach Jahreszeit, frisch ein.

    Dann gibt es keine verschleppten Infektionen oder Gärprozesse.

    Denn auch das fängt man sich zur Not von der Ersparnis mit ein.

    Übriges Futter ist eigentlich das Meiste von Außen, am kalten Ende der Beute hängenden Rähmchen. Dort wo warm und kalt aufeinander treffen, wo Dampf kondensiert, wo die Beute bei zu kleinen Völkern auch mal schimmelt.

    Sollen es bei mehreren Futterwaben auch mal 5 € sein, die ich mir sparen kann. Dafür riskiere ich keinen Tod eines Volkes, das ich für einen dreistelligen Betrag später verkaufen kann.

    Oder im besseren Fall ein Volk, das sich schlechter entwickelt. Hier stehen Aufwand und Ertrag in keiner vernünftigen Relation.

    Beste Leistung ist auch mit besten Voraussetzungen schon nicht jedem Volk möglich.

    Wie soll das dann erst bei nicht idealen Voraussetzungen funktionieren?


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Für Ableger etc. darf's bei mir gerne was anderes als Futterwaben sein.

    Aber zum Erweitern der Wirtschaftsvölker vor dem Schied mag ich die lieber als Mittelwände. Zu diesem Zweck lass ich auch so viele wie möglich im Volk, hinter dem Schied.

    Nur wenn sie dann leergefressen sind, sind sie zum Umhängen leider nicht mehr so optimal, da wird direkt alles mit Nektar zugeballert.