Sonderausgabe Bienenjournal

  • Hallo zusammen,


    ich wollte mal über ein wirkliches Ärgernis berichten. Ich habe mir letzte Woche das Sonderheft Stadtimkern des Bauernverlages bestellt (kosten 2€ plus Versand 2€ macht 4€). Ich kenne das von anderen Magazinen, das ein Sonderheft immer mehr und nützlichere Tipps enthält als die normale Ausgabe.


    Leider bin ich von diesem Heft dermaßen entäscht das ich es niemandem empfelen kann sich zu bestellen. Das Heft besteht aus 15 Seiten wobei noch 2 Seiten Werbung und eine Seite Karte sind.
    Nicht zuvergessen die letzte Seite handelt dann von Wildbienen. Defakto bleiben noch 11 Seite für den Stadt imker übrig. Wer jetzt aber viele Infos erwartet wird schon nach dem ersten Artikel entäuschd sein. Denn was ein erwartet sin, aneinader gesetzte Artikel aus den letzten Regelheften.



    LG Drohn1984

  • Dem ganzen Themenfeld kann ich auch nichts abgewinnen, was sollte beim Imkern in der Stadt um so viel anders sein, abgesehen von den Trachtpflanzen und den Abgasen im Flugkreis . Meistens wollen sich ein paar Wichtigtuer profilieren. In Österreich ist auch immer wieder zu lesen, dass es die totale Sensation ist, dass auf dem Dach der Staatsoper Bienenkästen aufgestellt sind. Was daran so besonders sein sollte, weiß ich auch nicht.


    MfG
    Honigmaul

  • Naja, es gab ja eine "normale" Schwerpunkt-Ausgabe des dbj dazu. Ich dachte, die Beiträge daraus sind das "Sonderheft Stadtimkerei". Dass hier nichts neues zu erwarten ist, macht eigentlich die Ankündigung im "normalen" Heft klar. Auf der einen Seite ist das für den Abo-Bezieher etwas schade, der sich dann neue Erkenntnisse verspricht. Das machen aber andere Verlage auch so. Viele Heise-Sonderhefte kann man sich etwa sparen, wenn man die ct oder ix im Abo hat.


    Dennoch fand ich die Beiträge darin (in der Schwerpunkt-Ausgabe, dbj 6/2011) sehr gut und anschaulich. Auch nach der Lektüre der beiden "Stadtimker-Bücher"! Sicher war nichts fundamental neues dabei. Gerade für Leute die sich aber beim Thema Imkern gleich eine Bienenhaus mit massig Equipment vorstellen, war es doch ganz gut zu sehen, wie etwa Schleudern in der Küche auch ohne lebensmittelrechtliche Bedenken möglich ist.