Honigwabe einhängen

  • Hallo zusammen,


    ich habe vorletztes Jahr mit einem 'Imkern auf Probe' Lehrgang angefangen. Dieser Winter ist mein erster 'selbständiger'. Von fünf eingewintertern Völkern leben derzeit noch drei. Zur Zeit haben wir tagsüber Temperaturen bis 10°, nachts aber meistens noch Frost.


    Eins der drei Völker war ein kleinerer Schwarm, den ich einräumig überwintert habe. Es ist jetzt nur noch wenig Futter in der Beute und ich habe eine Honigwabe nachgehängt. Gleichzeitig wollte ich aber nicht die Wintertraube auseinanderreißen, deshalb habe ich die Honigwabe direkt neben die Traube gehängt. Jetzt ist meine Frage, ob die Bienen den Honig bei Bedarf überhaupt erreichen. Ich habe auch schon von Völkern gehört, die neben vollen Honigwaben verhungern.


    Ich hätte ja auch eine Waabe am Rand der Zarge entfernen können und die Honigwabe mitten in die Wintertraube reinhängen können


    oder eine ganze Zarge mit Honigwaben jetzt schon oben aufsetzen können (zu früh?).


    Was hättet Ihr gemacht?

  • Was mache ich, wenn ich als Anfänger noch keine Futterwaben habe.
    Ich habe gelesen, das man einen Beutel mit Zuckerlösung (1:3) auf die Obeträger legen soll. Aber leider finde ich, trotz Suchfunktion nicht.
    Kann mir jemand helfen.


    Heiko

  • Hallo Heiko,
    3 Teile Puderzucker mit 1 Teil flüssigen Honig gut verkneten,
    das war's
    gruss
    rudi


    Hallo rudi , wo bekommen die Bienen jetzt das Wasser her um den Futterteig zu verflüssigen ?


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Was mache ich, wenn ich als Anfänger noch keine Futterwaben habe.
    Ich habe gelesen, das man einen Beutel mit Zuckerlösung (1:3) auf die Obeträger legen soll. Aber leider finde ich, trotz Suchfunktion nicht.
    Kann mir jemand helfen.


    Heiko


    Hallo Heiko ,versuchs mal mit Zipp-Lok Beutel.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.


  • 3 Teile Puderzucker mit 1 Teil flüssigen Honig gut verkneten,


    Da Du als Anfänger evtl keinen eigenen Honig hast, ist davon streng abzuraten. Fremden Honig sollte man generell nicht verfüttertn.
    Ich habe erst vorgestern nochmals gehört: am besten gar keinen Honig verfüttern, auch keinen eigenen.
    Spätestens wenn man 2 Stände hat wird das wichtig. Ansonsten verfüttert man schnell Honig von einem Stand an den anderen, und so schleppt man sich evtl. verseuchten Honig selber in den 2ten Stand ein, wenn es einen Stand trotz größter Vorsicht dann doch erwischt.

  • >> Ansonsten verfüttert man schnell Honig von einem Stand an den anderen, und so schleppt man sich evtl. verseuchten Honig selber in den 2ten Stand ein, wenn es einen Stand trotz größter Vorsicht dann doch erwischt.<<<<



    ....also wenn ich das richtig verstanden habe, traue keinem Bienenvolk dem anderen, es könnte krank sein.
    Wenn Honig verfüttern, dann immer nur der, der auch von diesem Volk ist.
    Den evtl. verseuchten Honig verkauf ich dann an meine Schwiegermutter, ich mag den dann auch nicht mehr.
    Erkenne ich das irgentwie, ob er verseucht ist?
    gruss
    rudi

  • Wieso will keiner einfach fertigen Futterteig nehmen:-?Keine Matscherei und auch sonst kein Problem.
    Gruß Hermann


    für die Schwiegermutter? Das würde sie merken ...


    Ne, im Ernst, die Bienen sollen jetzt Probleme haben den Teig (Apifonda o.ä.) aufzunehmen, sagt die Theorie. Selbst ausprobiert habe ich es aber auch noch nicht, bei meinen gings es bisher so.


    Gruß Jörg

  • für die Schwiegermutter? Das würde sie merken ...


    Ne, im Ernst, die Bienen sollen jetzt Probleme haben den Teig (Apifonda o.ä.) aufzunehmen, sagt die Theorie. Selbst ausprobiert habe ich es aber auch noch nicht, bei meinen gings es bisher so.


    Gruß Jörg

    Nachfüttern um diese Zeit ist immer problematisch, ob mit oder ohne Schwiegermutter:wink: