Bienen brauchen Blütenvielfalt

  • Moin, Moin aus Hamburg,
    hier ein Link aus dem Bieneninstitut in Celle. Es wird ausdrücklich um Vervielfältigung gebeten.
    http://www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=27751&article_id=103001&_psmand=7(Der Link befindet sich unter dem Bild):wink:



    Mit nächtlichem Gruß
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo !


    Moin, Moin aus Hamburg,
    hier ein Link aus dem Bieneninstitut in Celle. Es wird ausdrücklich um Vervielfältigung gebeten.


    Toller Flyer ... macht optisch schwer was her ...


    Hi Leute


    Ich hoffe nur der Flyer bewirkt etwas , das den Landwirten die Augen öffnet.:roll:


    Mfg Sven


    Hoffen darfst Du ... oder besser: die Hoffnung stribt zuletzt !


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo,


    das ist ja schon mal ein Anfang. Allerdings trifft man als Eingriffsverursacher immer wieder auf Probleme, die Blühflächen als Kompensation für Eingriffe in das Landschaftsbild anerkannt zu bekommen. Hier fehlt m.M.n. eine eindeutige Ansage an die Naturschutzbehörden. Ansonsten bekommt man nämlich die Auflage, so eine Fläche 3-4mal im Jahr zu mähen (damit es ordentlich was kostet!). In so einem Fall kauft man dann natürlich lieber gleich die günstige Gräsermischung anstatt bei Saaten-Zeller für 40 € das Kilo Blühmischung.


    Ich hätte da gern eine Kooperation mit "Netzwerk Blühende Landschaften", irgendwas, womit ich belegen kann, dass ich die Blühfläche nicht anlegen lasse, weil ich besonders günstig bei der Kompensaton wegkommen möchte. Da müsste man noch besser an einem Strang ziehen...


    Und dann müsste noch dem "Regio-Zert" ein Riegel vorgeschoben werden, weil für ganz viele Gegenden überhaupt kein regionales Saatgut zu bekommen ist. Das behindert zunehmend die Aussaat von Blühpflanzen-Mischungen.


    Hier mal eine noch relativ neue Fläche aus dem letzten Jahr, ca. 2 ha groß, die partiell für Greifvögel gemäht wird


    Viele Grüße, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Moin


    Henrike.....


    Da entstehen bei mir Bilder.......


    So eine Fläche, mit dem Bewuchs muss nicht nur gemäht, sondern auch umgebrochen werden.


    Mohn, Kornblume und Kornrade sind sonst sehr schnell verschwunden. Ackerbegleitflora!


    Aber hatten wir ja schon.....Eingriffe sind öfter besser als "Re-naturierungsdoofheiten".


    Als ob man Natur entfernt hätte und sie nun wieder herstellt.


    Die Fläche sollte, so man diese Pflanzengesellschaft erhalten möchte, umgebrochen werden.


    Eine Hälfte im Juli, ergibt Blüte im Frühling des Folgejahrs; die andere Hälfte im März/April des Folgejahrs, ergibt Blüte im Sommer.


    Und für den Quotenbussard reicht die Jule:lol:. Die ist auch gut für Henry, er mag Julen.


    Herzallerliebste Grüße


    doc

    Schere das Schaf und töte den Bären. Nie umgekehrt!
    Mongolische Weisheit.

  • Allerdings trifft man als Eingriffsverursacher immer wieder auf Probleme, die Blühflächen als Kompensation für Eingriffe in das Landschaftsbild anerkannt zu bekommen.


    Es ist immer wieder erstaunlich, wie in diesem Lande Politik betrieben wird. :roll: Die Schildbürger staunen bestimmt nicht schlecht über uns heutigen *** ....
    Hier sieht es ganz anders aus: http://www.asp.sachsen-anhalt.…7b8082486c5cc08bc3005.htm


    Und meine Bienen standen letzes Jahr hier:

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Doc, mein Lieb,


    die Fläche darf sich ja ruhig verändern, andere Pflanzengesellschaften werden folgen. Allerdings wird die Fläche tatsächlich umgebrochen, alle drei Jahre, aber aus anderen Gründen. Das, was man da sieht ist nur die eine Hälfte, die andere wird im Sommer kurz gehalten für die Greife. Und da nicht für irgendeinen Quotenbussard, wir sind da schon wahnwitzigerweise bei ganz bestimmten lokalisierten Brutpaaren.


    Ich wollte auch nur zeigen, dass es geht. Rein theoretisch hätte man den guten Effekt für Greifvögel auch mit "normaler" Grünlaneinsaat erreichen können, aber so sind die Bienen eben Trittbrettfahrer...
    Und ich freue mich immer wie ein Schneekönig (Schneekönigin), wenn ich solche Flächen sehe.


    So eine Jule freut sich auch mehr, wenn sie in einer Streuobstwiese stehen darf :wink:


    Liebe Grüße,
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Hallo
    ich kann da auch von positiven Entwicklungen berichten, vergangenes Jahr erstmalig Kornblumenhonig geschleudert.
    Andererseits heißt es ja, selbst ist der Mann, deshalb säe ich wo die Möglichkeit besteht, Phacelia,Esparsette,Alpenröschen usw, ich denke auch bei manchen Landwirten hat auch schon ein Umdenken begonnen. Deshalb sind auch Kontakte unserer Seits notwendig.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)


  • ich denke auch bei manchen Landwirten hat auch schon ein Umdenken begonnen. Deshalb sind auch Kontakte unserer Seits notwendig.


    Ich spüre von einem Umdenken im Sinne der Insekten noch nichts, vielleicht im Bezug auf Fördermittelbeschaffung (Blühende Felder ja, wenn es Geld dafür gibt).
    Kontakte mögen wichtig sein, doch wenn man gar nicht mit den Imkern reden will, brauchen wir uns auch gar keine falschen Hoffnungen machen.


    Ich rede hier nicht von Zwiespalt oder fehlender Sympathie zwischen zwei einzelnen Personen, sondern von nicht gewollten Kontakten auf Vereins- bzw. sogar bis auf Landesebene.


    Gruß Peter