Mich deucht mir schwillt...oder: Völkerverluste im Februar 2012

  • eine Methode, die dem Rätselraten 'War sie es oder war sie es nicht' ein Ende macht.


    Naja, nur eingeschränkt. Du weißt dann, daß es da Milben gab. Warum und wieso sie sich aber so stark vermehren konnten, ist dadurch aber noch ungeklärt. Aber trotzdem ist die Methode wichtig und die Ergebnisse sollten dokumentiert werden.


    Gruß
    Bernhard

  • Ich vermute bei bienenleerer Beute eher die Varroa als Ursache des "verschwundenen" Volkes.
    Fotos der geöffneten Beute und einzelner Waben in Großaufnahme wären allerdings in der Tat zur Bestimmung bzw. Vermutung hinsichtlich einer möglichen Todesursache des/der Volkes/Völker hilfreich.


    Hallo Bernhard,


    wenn der Kot in einem Bereich lückenlos in fast allen Zellen zu finden ist, spricht das für einen sehr hohen Parasitierungsgrad, dann erklärt das immerhin die leere Kiste und es braucht nicht der Sturm dafür herhalten.


    Ich will nur sagen, wenn dies eine Nachweismethode ist, dann wäre das eine wunderbare nachträgliche diagnostische Methode. Ich habe aber noch zu wenige leere Beuten angesehen, um dieses sicher sagen zu können.


    Daher meine Idee: das gesamte Brutnest bei gutem Licht im Makro-Modus schräg von unten fotografieren und dann beurteilen.


    Gunnar

    Meine Bienen fliegen zu 100 % mit flüssigem Sonnenschein.


  • Stefan : Das mit Deinen Völkern ist natürlich sehr schade. Aus meiner eigenen bitteren Erfahrung kann ich Dir sagen, daß manchmal gerade die starken Völker schnell wegsterben. Wegen: 1. viel Brut = viele Milben; 2. Wirtschaftsvolk mit älterer Königin = späte Umweiselung oder weisellos im Herbst.
    Und kann es sein, daß Du Deinen beiden kleineren Völkern mit der Wellblechabdeckung einen Bärendienst erwiesen hast? Klappert die etwa bei Wind?


    Gruß Jörg


    Hallo Jörg,


    nach dem Sturm, bei dem der Deckel des großen Volkes herunterflog, hab ich die anderen Beuten erst mal mit Spanngurten etwas zusammengezurrt, danach hab ich eben (auf Lager) 3 quadratische Stücke von Wellblech geflext, sodass die leicht über den Rand der Beute hinausragen, diese dann auf den Beuten mit JEW. 9 Pflastersteinen belegt. Somit hat nichts gewackelt, geklappert, etc.


    Der Auszug vom großen Volk nach dem Sturm bleibt mir nach wie vor ein Rätsel. Jemand hat gesagt, dass das mit der Varroa zusammenhängt... (?).


    Das Sterben der 2 kleineren Völker lass ich jetzt mal eher der OS-Beh. denn der größe der Völker, da mein Pate, wie ich erfahren hab, auch einen herben Rückschlag erlitten hat.


    Traurig, aber wahr :(
    Lehrjahre sind keine Honigjahre, oder wie war das nochmal... :-(

  • freebees
    Schicke ein Wabenstück doch einfach mal ein zB nach Celle oder anderes Instirut. Da wird Dir sicher geholfen?! Intersssant wärs schon für alle und Eintrag in Bernhards Beobachtungskarte machen. Eigendlich werden ausgezogene Völker intensiev beräubert, dabei wird alles umgewendet. Ich schließ den Milbenkot immer noch aus. In der Anzahl mein ich, daß das Volk schon viel eher zusammengebrochen währe.
    Gruß Peter