Apis melliefera scutellata / afrikanische oder killer Biene

  • Bevor ich auf das Thema eingehe, möchte ich darauf hinweisen, dass ich seit 2004 mit diesen Bienen arbeite (mehr als 100 Schwärme) und diese ausgiebig unter hinzunahme von (meist) US amerikanischen Quellen studiert habe.


    Meine Motivation diesen Text hier zu schreiben sind die alarmierend falschen Ansichten über diese Biene die hier in einigen Nachrichten veröffentlicht werden.
    Schlimmer noch wenn ich lese, dass einige diese Biene als heilbringend ansehen und diese in Europa einschleppen wollen. Dies sollte doch aufgrund der dramatischen Erfahrungen auf dem amerikanischen Kontinent niemand ernsthaft wollen.


    Dieser Text kann als polemisch angesehen werden, weil ich entgegen der offiziellen brasilianischen Quellen und einiger "Kleinzellen und Varroa-Resistenzzüchter" ein komplett anderes Bild darstellen werde. Wer meint es besser zu wissen, lese bitte zuerst amerikanische Studien und besuche uns hier in Brasilien um diesen Parasit (so wird er offiziell ausserhalb Brasiliens eingestuft) kennenzulernen.


    1. Schwarmverhalten: die AMS produziert dutzende Schwärme pro Jahr. Dies ist eins der hauptgründe weshalb die Honigproduktion derart gering ausfällt.
    2. Agressivität: nicht umsonst Killer-Biene genannt, erregt jegliche Bewegung oder Geräusche (besonders metallische wie Sense oder Hackem aber auch Motoren) den Schwarm derart, dass dieser aus der Beute strömt und die weite (500m) gegend auf "Gegner" absucht. Wen sie findet sticht und verfolgt sie bis zum exitus. Wer schonmal Pferde oder Rinder hat sterbern sehen, weiss wie schrecklich das ist.
    3. Honigproduktion: gegen die veröffentlichte These, die AMS sei ein besserer Honigproduzent, wissen wir, dass die Honigproduktion pro Beute vor der Einführung der AMS (1957) um ein vielfaches höher lag als dies heute der Fall ist. Heute spricht man von 10-25kg! Imker die europäische Bienen einsetzen haben hier Werte 80-160kg.
    4. Invasora: Das parasitäre der AMS äussert sich in der Produktion von Invasionsschwärmen (Usurpador). Diese Schwärme sind winzig (ca 1l Volumen) und normalerweise mit 1 bis 3 unbegatteten Königinnen auf der Suche nach einer bewohnten und mit viel Honig ausgestatten Beute. Ist die Wahl getroffen erfolht die Invasion und die Abtötung der vorhandenen Königin. So erfolgt die Afrikanisierung!
    5. Resistenz: dies ist ein Märchen. Natürlich existiert kein Lebewesen das nicht krank wird oder von Plagen befallen werden kann. Die AMS ist mit allen bekannten verseucht. Ihre nicht erfolgreiche "Abwehr" besteht im verlassen der Beute. Somit stirbt sie dann auf der Flucht oder in der neuen Beute.
    6. Migration: Krankheit, Plage, Nahrungsmangel, Feuchtigkeit, Betreuung durch den Imker... sobald ihr was nicht passt verlässt sie die Beute.
    7. Betriebsweisen mit AMS: ein weiteres Märchen! Wer Betriebsweisen anwendet muss die Beute öffnen, Resultat: der Schwarm fliegt aus.
    8. Räuberei: hier ist sie nun wirklich Weltmeister. Wer sich nicht gegen sie wehren kann wird geplündert.
    9. Predator: Die AMS entzieht den natürlichen Bienen (Meliponas) die Lebensgrundlage aufgrund der immensen Dichte mit der sie hier vorhanden ist, bleibt keine Nahrungsquelle für andere Bienen übrig. Sie ist auch für das zurückgehen vieler höhlenbrütender Vogelarten verantwortlich, da sie jede Wohnmöglichkeit besetzt.


    Aus all diesen Gründen habe ich dieses Jahr dazu entschlossen die AMS zu vernichten und auf reine Ligustica umzustellen.


    Wer diese Biene für nützlich hält und mit ihr gentechnische Spielchen betreiben will muss vom Teufel geritten sein!

  • Hallo Oliver,
    das nenne ich mal einen starken Auftritt mit deinem ersten Beitrag.
    Danke für den eindruckvollen Bericht, von einem Praktiker wie mir scheint.
    Da du anscheinend aus Brasilien stammst, wäre es schön, wenn du dein Profil etwas auführen könntest, damit wir wissen wo genau dein Standort ist.
    Hab noch ne Frage. In welchen Beuten werden denn die Ligustika gehalten? Nehme an Langstroth, oder?
    Werden Magazine auch von den AMS überfallen? Wie kommt ihr damit dann zurecht?



    LG
    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance


  • Bin 2002 nach Brasilien ausgwandert/ausgestiegen. Habe ein kleines Grundstück von ungefähr 1ha 70km von São Paulo.
    Die in Brasilien meist verwendeten Beuten sind Langstroth, aber ich verändere diese auf Jumbo. Alternativ gibt es SCHENK und SCHIRMER, aber diese sind mehr im Süden verbreitet, aber sicher besser als Langstroth.
    AMS fällt über alles her! Somit sind viele Betriebsweisen schwer möglich, schwache Schwärme (Nukleus) können sich kaum gegen diese Angriffe wehren.
    Das Einflugloch muss entsprechend klein gehalten werden um sich erfolgreich gegen Angriffe verteidigen zu können. Die von uns verwendete italienische Linie (NAVEIRO aus Argentinien) ist auf wunderbare Weise extrem resistent gegen AMS. Das ist bemerkenswert, da es in der Region aus der die NAVEIROs stammen keine AMS gibt (zu südlich, zu kalt).
    Mit einigen, gegen den Strom schwimmenden, tauschen wir uns in einem geschlossenen Forum aus. Mit den Anhängern der AMS lässt sich nicht diskutieren, die sind so fanatisch (und blöd) das die nicht einsehen wollen, dass es bessere Bienen als die AMS gibt. Die reden auch von der afrikanisierten Biene, was bewiesenermassen falsch ist, die AMS ist eine reine Afrikanerin (siehe Vererbungslehre der Bienen und durchgeführte Gentests).
    Gerne würde ich in der (nahen) Zukunft andere Rassen/Linien auf Standfestigkeit gegen AMS prüfen.

  • Hallo Oliver


    Bin 5 Jahre nach Dir nach Brasilien geschwappt. Wohn in Rondônia und hab mein erstes Volk aus ner Doppelwand "geschält"... möchte mir für´s Herz wieder ne kleine Hobbyimkerei aufbauen. Die ersten Begegnungen zeigen aber, daß es mehr Gefecht als Entspannung werden wird. Bei der Sauhitze im Vollschutz mit stechlustigem Bienenpelz drauf und der Schweiß steht knöcheltief in den Stiefeln... Räuchern muß man schon mit nem alten großen Blechkanister - über normale Smoker lachen die Bienen nur. Alles andere als angenehm imkern.
    Allerdings muß ich sagen, daß ich bei den Imkern, die ich besucht hab, auch gewaltige Unterschiede feststellen konnte. Teils konnte man mit Rauch bearbeiten (im Brutraum), ohne daß Attacken geflogen wurden. Bei anderen waren wir noch 15m vom Kasten weg, da hatten schon die ersten Mädels uns ne Injektion verpaßt.


    Hab mir auch ne Jumbo gebaut, weil mir das hier gängige Langstroth mit Halbzargen-HR nicht zugesagt hat. In der Regenzeit hungern die Viecher darin meist vor sich hin, weil´s draußen nicht soviel zu holen gibt und der Honigraum komplett leergeschleudert wurde. Schenk und Schirmer verwenden bei uns hier nur die deutsch-stämmigen (hat ne große Pommeraner-Kolonie hier). Jetzt mal schauen, wie es in der Jumbo klappt. Wär klasse, in Kontakt zu bleiben.
    Viele Grüße,
    Borschard

  • Guten Morgen


    und herzlich willkommen und danke, sehr spannend was ihr berichtet.


    Brasilien ist das 6 größte Land der Erde right ?, ich war einmal im Chapada Diamantina, das ist ein feines Naturschutzgebiet es gehört zum Bundesstaat Bahia, dort imkerte jemand mit der sogenannten afrikanisierten Biene. Er war ganz zufrieden mit der Vitalität und den Erträgen und er hatte keine Varroaprobleme. "I ve never seen a Varroa-Mite."


    Wie sieht es denn mit der Varroa bei euch aus ? Wird dagegen behandelt ? Oder funktioniert es ohne, wie mir im Chapada Diamantina von 2 Imkern versichert wurde?


    Ich durfte allerdings nicht mit zu den Bienen, ich hab die Ritterrüstungen in der dort bei Hitze geimkert wird gesehen und die Rauchapparate, die waren so groß, da wurde mir Angst und Bange. Wer sich sowas herbeiwünscht dem ist m.E. nicht zu helfen.


    Die Imker dort hielten auch verschiedene stachellose Biene in sehr primitiven Kästen. Bei Interesse kann ich hiervon Bilder einstellen, wenn mir nochmal jemand sagt wie das geht.


    Bitte Oliver nicht falsch verstehen, ich möchte dir keineswegs widersprechen und berichte nur was ich dort erlebt habe, es entspricht ja auch dem was Borschard schreibt.


    Grüße

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)

  • Hallo,
    echt spannend vom anderen Ende (von uns aus:lol:) der Welt zu hören.
    Ich persönlich imkere überwiegend mit der Dadantbeute und mit Buckfastbienen, wie die sich gegen ein solches Umfeld behaupten würden, weiß ich allerdings nicht. Bienen sind aber zu erstaunlichen Leistungen fähig. Vor 2 Jahren hat ein Buckfastvolk von meinem Freund ein komplettes Hornissenvolk durch Überhitzung der einzelnen Hornissen, vernichtet. Die hatten sich einen vermeintlich für sie günstigen Nistplatz in der Nähe des Flugloches dieses Volkes ausgesucht.
    Ich fände es sehr schön , wenn ihr uns ab und an von eurer Art zu imkern berichten könntet. Vielleicht sind ja auch mal ein paar Bilder möglich?


    LG
    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Naja, auch die unsere Honigbienen (AMC, AMM, wie hässlich diese Abkürzungen für die Honigbiene) entziehen unseren Wildbienen teilweise ihre Lebensgrundlage.


    Zur scutellata in Brasilien lese ich aus dem Text eine ungeheure Fitness die diese Biene dort im Gegensatz zu ligustica, carnica oder auch der sehr früh schon eingeführten iberiensis zeigt. Obwohl bei der scutellata eine hohe Populationfitness vorliegt bedeutet das nicht, dass sie besonders gut an die doch fremde Umwelt angepasst ist, ist sie nicht und kann auch nicht in so kurzer Zeit und zudem kommen die Verkreuzungen noch hinzu.

    - Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis -


  • Ich fände es sehr schön , wenn ihr uns ab und an von eurer Art zu imkern berichten könntet.


    Zumal hier ja die abenteuerlichsten Geschichten über die "Killerbiene" kursieren. Bitte noch auf die Varroafrage antworten.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Oliver


    danke für den Bericht, da kann ich nur sagen, wie es ein weiser Mann mal gesagt hat: Es ist genauso wie bei uns, aber eben ganz anders.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • @ Holmi


    Hier gibt es keine Varroafrage. Auf meine Frage am Anfang, ob sie die denn überhaupt kennen, war die Antwort nur ein fragender Blick. Varroa??? Behandelt wird hier bei uns nicht. Gegen gar nichts. WEnn ein Volk über den Jordan geht, merken sie das entweder erst, wenn´s leer ist oder gar nicht, weil schon wieder ein Schwarm eingezogen ist und die Beute belebt ist.
    Insgesamt ist es unglaublich "extensiv", bei den meisten Kollegen eigentlich ne reine Honigräuberei. Groß im Brutraum rumwursteln macht auch keinen allzu großen Spaß. Und bei zuviel zieht das Volk aus. Mein allererstes zog aus, weil ich mir anmaßte ihm einmal wöchentlich Honigfutterteig auf die Oberträger zu schmieren (es hatte kaum Futter und war Regenzeit). Nach der dritten Woche war´n sie weg. War zuviel Störung.


    Das mit den Ernten von 15-20kg kommt hin. Die meisten Kollegen hier haben das ungefähr. Oder wie letztes Jahr: bedeutend weniger. Lediglich einer der Pommeraner arbeitet mit ner Trogbeute (System Schenk?) und behauptet, ca. 100 Liter / Volk / Jahr zu ernten. Ob das Imkerlatein ist oder einfach Können, weiß ich (noch) nicht... Er ist jedenfalls der einzige in der Gegend, der Sortenhonig hat. Alle anderen ernten eben, wann es zeitlich paßt und der Honigraum voll ist.
    Viele Völker sind mickrig - ein Volk hatte sich in einer alten Baumwurzel eingenistet. Es saß - dem Wabenbau nach zu urteilen - mindestens schon ein Jahr dort. Und war gerade mal zwei Handvoll Bienen. Es hat den Umzug auch nicht mitgemacht und ist aus der Kiste wieder ausgezogen.
    Mein vorletztes war dagegen ein richtiges Monstervolk: Saß in der Zwischendecke eines Holzhauses. 20cm hoher Hohlraum. Platz zwischen den Balken ca. 50cm und gute 6m Länge als "Beute" zur Verfügung. Vom Flugloch beginnend haben sie 1,20m in sauberem Kaltbau gefüllt. Und hatten massig Honig. Es blieb ne Weile in der Kiste, ist dann abgeschwärmt und der kümmerliche Rest war dann am Hungern und trotz füttern dann auch weg.


    Ach waren das Zeiten, als in D die MiniPlus auf der Veranda standen und meine damals noch kleinen Mädels die ohne Vermummung kontrollieren konnten...


    Viele Grüße, geh jetzt noch Rähmchen drahten...
    Borschard

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Borschard () aus folgendem Grund: RSF

  • Nur mal so zum Spaß, ihr solltet mal die Dunkle Biene (Apis Mellifera Mellifera oder so ähnlich) einführen, die hat ein gutes Verteidigungsverhalten.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Oliver


    Bin 5 Jahre nach Dir nach Brasilien geschwappt. Wohn in Rondônia und hab mein erstes Volk aus ner Doppelwand "geschält"... möchte mir für´s Herz wieder ne kleine Hobbyimkerei aufbauen. Die ersten Begegnungen zeigen aber, daß es mehr Gefecht als Entspannung werden wird. Bei der Sauhitze im Vollschutz mit stechlustigem Bienenpelz drauf und der Schweiß steht knöcheltief in den Stiefeln... Räuchern muß man schon mit nem alten großen Blechkanister - über normale Smoker lachen die Bienen nur. Alles andere als angenehm imkern.
    Allerdings muß ich sagen, daß ich bei den Imkern, die ich besucht hab, auch gewaltige Unterschiede feststellen konnte. Teils konnte man mit Rauch bearbeiten (im Brutraum), ohne daß Attacken geflogen wurden. Bei anderen waren wir noch 15m vom Kasten weg, da hatten schon die ersten Mädels uns ne Injektion verpaßt.


    Hab mir auch ne Jumbo gebaut, weil mir das hier gängige Langstroth mit Halbzargen-HR nicht zugesagt hat. In der Regenzeit hungern die Viecher darin meist vor sich hin, weil´s draußen nicht soviel zu holen gibt und der Honigraum komplett leergeschleudert wurde. Schenk und Schirmer verwenden bei uns hier nur die deutsch-stämmigen (hat ne große Pommeraner-Kolonie hier). Jetzt mal schauen, wie es in der Jumbo klappt. Wär klasse, in Kontakt zu bleiben.
    Viele Grüße,
    Borschard


    Die Scutelata hat so ihre Tage, ich habe (BITTE NIEMALS NACHAHMEN WOLLEN) kleine und mittlere Schwärme (ohne Honig) sogar ohne Schutz geöffnet, dazu muss man aber ein Gefühl des richtigen Tages haben und die Buten ganz schnell wieder schliessen, sollte ein Usurpador oder Räuberei aufkommen: rennen oder exitus! Grosse Schwärme oder Schwärme mit Vorräten, nur mit Schutzkleidung, grosse Schwärme nur mit sehr grober Kleidung unter der Schutzkleidung, sonst stechen die dadurch. Rauch hilft bei Schwärmen zur Produktion garnichts! Hatte hier welche mit zwei LS Brut- und 4 Honigzargen, da gibt es keine Gnade, die wollen nur angreifen!
    Jumbo ist toll weil das Nest so grösser ist, die Bienen steigen nicht so schnell in die Honigzarge.
    schau mal im http://apiariocosmos.com.br/forum/ vorbei, bin dort Admin. Da wirst Du Anderson (der Gründer) einen Grossmeister kennenlernen. Nur frag ihn nichts zu afrikanern, da wird er etwas ungeduldig. Das Forum ist auch nur für den der reine europäische Bienen züchtet. Dort kannst Du auch die NAVEIRO Königinnen oder KS beziehen. Die sind einfach toll. Freue mich Dich dort begrüssen zu können.


  • Will die "nordestina" ja nicht beleidigen, aber das ist so ein Thema: beste Biene der Welt und resistent gegen alles.
    Wie drücke ich mich da am besten aus: Ignoranz, Unwissenheit oder einfach blöde.
    Nein ehrlich, die meisten wissen garnicht wie eine Varroa oder jegliche andere Krankheit aussieht. Kenne niemanden der darauf behandelt. Das zeigt auch der Markt, es gibt hier sogut wie keine Medikamente zur Behandlung. In einer Studie eines Tiermediziners besuchte dieser jede Menge "Imker" (wir nennen die Honigräuber oder Meleiros) und alle sagten das selbe: gesunde Biene ohne Varroa. Da hat der Mediziner dann in ALLEN Beuten ALLE Krankheiten und Varroa gefunden. Es gibt nunmal kein Lebewesen das nicht krank wird oder von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten gefeit ist, oder!?
    Wichtiger Grund dieses (scheinbaren) "Fehlens" der Varroa: niemand wendet Betriebsweisen an! Wie auch mit einer so agressiven Biene. Viele haben Urkunden über tolle Imker-Kurse, mit Krankheitsbehandlung und den fantastischten Betriebsweisen, aber in der Praxis gehen die nur nach der Blüte den Honig abholen. Sonst garnichts.
    Theorie und Praxis liegen hier Lichtjahre weit auseinander.
    Stachellos = Melipona, die einheimischen Bienen. Es gibt eine unglaubliche Artenvielfalt, einfach faszinierend!