Beuten aus Thujaholz

  • Liebe Beutenbauer,


    ich habe gerade mit der Imkerei begonnen und will mir die Beuten selber bauen. Die klassische Holzart ist ja die Strobe auch als Weymuthskiefer bekannt. Hat jemand Erfahrung mit Thujaholz? Diese Holzart hat die gleichen Eigenschaften (sehr leicht) wie die Strobe, ist aber bedeutend witterungsresistenter. Über Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.


    Danke


    Arno

  • Hat jemand Erfahrung mit Thujaholz?

    Nö, aber mit Selbstbaubeuten. :-D


    Ich kenne Thujahlolz als superschönes Dekorholz und zum Verbrennen und zwar ohne den Umweg über Bienenbeuten.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    vielen Dank für deine Antwort. Die von Dir genannten Verwendungszwecke sind nicht sehr hilfreich. Ich hatte mir eine qualifiziertere Antwort erhofft.
    Gruß Arno

  • probiers doch einfach aus und nach 10 Jahren schreibst du mal, wie es sich bewährt hat.
    Wieso kommst du denn auf solche Ideen? Ist dir deine Thujahecke über den Kopf gewachsen?:lol:
    Oder meinst du "Cupressaceae, Thuja plicata, Western Red Cedar" - dann mußt du mal übern großen Teich nachfragen, vielleicht hat da jemand Erfahrung.
    Aber nicht gleich beleidigt reagieren, mich erstaunt nur so eine Fragestellung gleich als erster Beitrag.

  • Servus Arno,
    Hier ein Link über die Vor-und Nachteile verschiedener Holzarten beim Beutenbau. Auch wenn bei der Auflistung die Red Cedar am besten abschneidet ist die Strobe trotzdem mein Favorit weil einheimisch, meine Kästen stehen aber auch im Bienenhaus:wink:
    Gruß Hermann

  • Red Cedar kenne ich bisher nur aus dem Innenausbau. Im Bad macht sich das ganz gut, hat eine schöne Maserung. Mich wundert die Aussage etwas, dess es sehr leicht sei. Hatte eher den Eindruck, dass es schwerer als Weymouth ist. Da würde ich nochmal nachrecherchieren. Wie ist das preislich bei den beiden Holzarten? Bekommt man auch einheimisches Holz? Holz aus Nordamerika für Beuten fände ich ökologisch etwas bedenklich.

  • Hallo Hermann,


    vielen Dank für deine hilfreiche Antwort bzw. Link. Es gibt auch einheimisches Thujaholz ganz in der Nähe meines Wohnortes, so daß die Ökobilanz nicht belastet wird. Ich werde es mit Thuja probieren.
    Nochmals danke und mit besten Grüßen
    Arno

  • Ja, das brennt wirklich gut. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Arno,


    ich hoffe du hast deine Thujabeuten gebaut. Vor einigen Jahren habe ich mal eine Infrarot-Wärmekabiene aus Red cedar
    ( Thuja plicata ) gebaut. Das Holz ist SEHR leicht, leider auch sehr weich, läst sich gut verarbeiten, isoliert sehr gut = schlechter Wärmeleiter ( Sonst würde man sich z.B. in der Sauna den Hintern verbrennen) und ist Pilzresistent, ich glaube mal gelesen zu haben daß Red Cedar sogar eine Antibakterielle Wirkung hat. Deinen Bienen wird es sicher nicht schaden. Wenn du günstig an das Holz rankommst ist das Super denn 2004 lag der Preis bei ca. 1900 € Kubikmeter + MwSt


    Informier uns doch ob etwas draus geworden ist.


    gruß Reinhold

  • Hallo Reinhold,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe mir inzwischen einige Beuten aus Thuja gebaut. Die Eigenschaften des Holzes waren mir bekannt, etwas Bedenken hatte ich allerdings wegen der antibakteriellen Wirkungen. Die Pilzresistenz ist bei keiner anderen Nadelholzart so groß wie bei der Thuja. Ich habe Schneefangbalken (dünne etwa 10cm Thujastangen) ohne jegliche Holzschutzbehandlung seit 13 Jahren auf dem Dach und es ist noch keinerlei Pilzbefall festzustellen. Ich habe auch die Beuten ohne jeglichen Anstrich gelassen. Meine Bienen scheinen sich in den neuen Beuten wohl zu fühlen. Preislich ist dieses Holz wohl nur interessant, wenn man es vor Ort günstig bekommen kann.
    Gruß Arno