Suche Brutraumzarge DNM 1,5 (int. falzlose Magagzinbeute aus HOLZ)

  • Servus,


    ich bin auf der Suche nach Produzenten für Brutraumzargen in 1,5 DNM mit den Aussenmassen 515x425 aus Holz. Gerne als Bausatz. Ich habe leider bis dato dazu wenig gefunden. Könnt Ihr mir da weiterhelfen?


    Gruß


    Holger

  • Hallo Chris,
    danke für die Antwort. Ne ich hätte es gerne genau passend. 520x420 gibst auch bei Holtermann und diversen anderen Händlern.


    Gruß aus Berlin


    Holger

  • Hallo Holger


    ich kann dir auch Wagner vorschlagen,der baut auch 1 1/2 DNM mit 9 Waben, da kostete 2007 eine Zarge 16,80 Euro, ohne Falz.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Das passt auch nicht, die Abmessung ist 440 mal 425, war grad mal messen.
    Ich vermute du hast da eine komplatible Beute als Vorgabe, passend auch für Zander.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Chris,
    ja genau, alles soll einfach werden. Als Anfänger habe ich mich letztes Jahr für dieses MAß entschieden, soll wohl die große Zukunft haben. Momentan überlege ich allerdings, ob sich eine Kreissäge für mich lohnt!


    @ Reinhard: Danke für das Nachmessen.


    Gruß


    Holger

  • Hallo Holger


    Zu 1,5xDNM kann ich Dir nicht unbedingt raten. Ich hab es selber zwar und bin auch zufrieden damit. Aber eigentlich ist es nur ein Kompromiss, weil in meiner Hobbyimkerei eine komplette Umstellung von DNM auf Dadant sich nicht rechnet, ich aber mit einem einräumigen Brutraum arbeiten wollte. Aber die große Zukunft hat das Maß m.E. nicht... Könnte ich frisch starten wäre es Dadant.
    Ich rate Dir vor allem nicht zu 1,5xDNM weil:


    Kurze Ohren und geringer Abstand zwischen Rahmen und Beutenwand. Bei niedriger Waben noch erträglich, bei über 30cm Höhe der Wabe zum Rausheben schon weniger. Meine sind aber 1,5DNM "Variante selber modifiziert", d.h. ich hab 20mm Ohren dran und 10mm Abstand zur Beutenwand. Dann geht´s prima. Aber nur wenn man bereit ist alles selber zu basteln, weil nicht "von der Stange" oder gar "kompatibel"...


    Mein Tipp, wenn Du erst anfängst und sowieso die Magazinimker-Kisten willst: Kauf ne Dadant und eine DNM-Zarge (wenn möglich mit Falz auch für Längsbau - dann kannst Du sie später so absägen, daß ein 2/3 Langstroth-Honigraum draus wird). Bastel unter die DNM-Zarge aus Brettchen einen "Ring" der die Zargenhöhe auf das 1,5xDNM-Maß bringt. Dann mit Dadant erweitern, wenn Königin oben ist Absperrgitter rein und später wenn die Brut in der DNM-Zarge ausgelaufen ist, die 1,5er Rähmchen entsorgen...
    Oder Ende Juni nen Flugling mit der Dadantkiste machen oder ... (darüber, wie man auf ein anderes Maß umwohnt, hat es hier massig Beiträge)


    Soweit mal meine Ansicht zum Thema...


    Viel ERfolg,
    Borschard

  • Also für einen Berliner, wo DN praktisch Imkermaßstab ist, ist DN 1,5 durchaus sinnvoll - zumindest wenn man Völker kaufen oder verkaufen will. Das Umwohnen ist wesentlich einfacher.
    Das mit den kurzen Ohren und geringen Abständen verstehe ich nicht ganz - natürlich sind die Abstände gering, ohne Beespace habe ich doch Verbau mit der Außenwand. Und warum sind kurze Ohren ein Nachteil zum Rausheben? Ich nehme meine DN 1,5er Rähmchen auch von der Stange; klappt sehr gut. Allerdings sind gute Rähmchen mit dickem Oberträger wirklich stabiler und langlebiger.
    Aber generell stimme ich schon zu - wer frisch anfängt, kein Material hat und nicht an Kompatibilität mit den Nachbarn interessiert ist, ist mit Dadant gut beraten; vor allem wenn er mit Holz arbeiten möchte. Allerdings sind die Brutflächen nur bei der 12er Dadant größer als bei DN 1,5 und man sollte das Gewicht der Honigräume testen.


    Grüße
    Melanie

  • @ Melanie


    Mit den kurzen Ohren und geringen Abständen meinte ich, daß die 12mm Öhrchen bei 8mm Bee-Space nur noch 4mm Auflage im Falz haben und bei leichter Schrägstellung in der Zarge (z.B. Transport von Waben in nicht prallvoller Zarge, die nicht verkittet sind) schon runterplumpsen. Oder die Zarge ist enger, damit man mehr Auflage hat (durch Schiene etc.) und dann ist das Ziehen von Waben nicht so toll... Das hat mich damals bei meinem Bienenpaten gestört und deshalb hat es verlängerte Ohren gegeben. Und dickere... 8mm ist so zierlich. Da ich Schreiner bin, ist diese Eigenbauvariante kein Problem.
    Darauf, gleich ein anderes Maß zu nehmen, kam ich mangels Infos nicht. Vor gut 13 Jahren ging noch nicht viel mit Internet und Foren etc. und die, mit denen ich Kontakt hatte, imkerten alle DNM. Und als ich dann mehr wußte, war schon soviel Material da, daß sich nicht mehr wechseln lohnte...


    Aber wie gesagt: Ansonsten arbeitet es sich mit der 1,5er auch gut. Statt liegend ovaler Brutnester haben meine eben beinah kreisrunde. Der Zehrweg auf der Wabe ist etwas knapper als bei Dadant, aber hat bisher immer gut gereicht (im Gegensatz zu einräumigen DNM-Ablegern - da hatte ich schon mal ein verhungertes, weil es am Rähmchenholz angekommen ist).


    @ Holger
    Kenn auch keinen Hersteller für 1,5DNM im kompatiblen System. Die 5mm Unterschied zur Einfachbeute sind aber echt kein Problem... macht gerade mal 2,5mm Über- oder Rückstand pro Seite. Da falzlos kannst Du Böden, ASG, Fütterer jeder der Systeme auch beim anderen nehmen - wenn Du die 2,5mm mal großzügig übersiehst.


    Ciao und frohes Auswintern!
    Borschard

  • Hallo Borschard,


    Vielen Dank für Deine Antwort. Mit Maß der Zukunft meinte ich allerdings dass der AG Magazinimker (515x425) und nicht 1,5 DNM. Ist mir zudem auch nicht wichtig, was in den USA oder Russland für ein Rähmchenmaß genutzt wird. Aber ein einheitliches falzloses Beutenaussenmass, dass hat schon was.


    Na und bei Null fange ich nicht an, ich habe schon einen ganzen Schwung Beuten. Aber halt alles noch in DNM (mit den o.g. AG-Imker Aussenmassen). Ich habe letzte Jahr auch gleich 4 Dadant Zargen gekauft, (die liegen allerdings noch als Bausatz im Regal) da ich gleich mit Dadant starten wollte. Aber ist halt nicht so einfach im DNM-Heimatland.


    Denn in Berlin und Brandenburg wird (fast) nur mit DNM gearbeitet. Ein Austausch mit Imkerkollegen ist bei Dadant schwierig und bei Langstroth fast ausgeschlossen (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    So und Halbzargen sind im Übrigen genauso schlecht zu bekommen wie die großen Brutraumzargen. Aber dass ist nicht das große Problem (die einzelnen Seitenteile gehen halt über die Säge).


    Es gibt doch inzwischen für 1,5DNM modifizierte Rähmchen, die sehen doch sehr robust aus. Ein labbriges Rähmchen dürfte da nicht das K.O.-Kriterium sein.


    Es gibt ja auch einige Imkerkollgen die Mittelwandgießformen haben. Ratet mal, für welches Rähmchenmass die ausgelegt sind? Honigschleuder ist das nächste Thema. Ich gehe zum "Nachbarimker" zum Schleudern. Da passen aber keine Dadant/langstroth Flachzargen rein (die sind zu lang) und und und.


    Daher ist die 1,5 DNM mit DNM Flachzargen für mich eine Alternative. Und daher suche ich einen Händler, der da was passendes anbieten kann



    Es grüßt der Holger




    P.S.
    Wenn alle Stricke reißen, dann bastele ich mir aus 24/48 Dachlatten mit Spax und Leim einen Ausgleichsring, den ich unter die normalen Zargen setze!

  • Hallo Vindobonapis


    Da meine Magazine alle im Warmbau stehen, habe ich 440 x425 geschrieben, habe auch die Böden etwas verändert.


    Die Zarge hat also die Abmessung 425 x 440 und hat 9 Waben, die kurze Seite ist 25mm stark, die lange Seite 28mm, die Höhe der Zarge beträgt 352mm.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Holger


    Also wenn´s 1,5er DNM im exakten Magazinimkerformat sein muß, mußt Du entweder bei einem Hersteller anfragen, ob sie für Dich persönlich eine Kleinserie produzieren oder Du mußt improvisieren:
    Wie wär´s mit zwei Flachzargen und die verleimen oder einfach stapeln? Sind 338mm in der Höhe. 1,5DNM kommen auf 337-338mm, je nach Hersteller. Fehlt also noch der Beespace, d.h. die Rähmchen stehen unten 8mm raus. Wenn Du mit ausreichend hohen Böden arbeitest und die Bruträume nicht stapeln möchtest, kein Problem denke ich. Kommt halt teurer als nur eine Zarge 1,5DNM.


    Alternativ wäre eine Ganzzarge plus eine halbierte Ganzzarge möglich: 231mm + 114 mm (3mm fallen weg wegen Sägeschnitt) macht dann ca. 345mm in der Höhe. Damit kommt man dann ziemlich sauber hin.
    Allerdings würde ich da Deine Idee mit dem Basteln mit Dachlatten o.ä. bevorzugen als eine Zarge "zu opfern"... So ein Adapter ist schnell zusammen gespaxt.


    Und Du hast Recht, daß es 1,5er mit 19mm starkem OT gibt. Aber die Öhrchen sind trotzdem nur 8mm stark...


    Ne andere Idee wäre, Deine Dadant´s zu aktivieren und die DNM als HR zu fahren. Die gehen ja in die Zwergenschleudern, die nur DNM-Länge schlucken. Und im BR kannst Du mit Dadant schaffen. Da wird ja nix geschleudert. DNM als HR hat den Effekt wie die 90° verdrehten HR bei der 12 Dadant - gleichmäßigere Befüllung bei per Schied eingeengtem BR.
    Falls Du für Tausch / Verkauf usw. DNM-Ableger brauchst, kannst Du die mittels KS in Deinen DNM-HR bilden... oder Fluglinge nach dem Abschleudern (z.B. nach "Teilen und Behandeln" von Dr. Liebig).
    Mittelwände im DNM-Format dann einfach in der Länge anstückeln - geht bei horizontaler Drahtung ja. Bei 1,5er DNM mußt Du ja auch unten noch ne halbe MW ansetzen, wenn die Gußformen nur DNM ausspucken.


    Okay, schönes WE noch und viele Grüße,
    borschard