Situation in Österreich

  • Um in dem anderen Fred nicht weiter OT zu sein,
    hier nocheinmal :
    http://burgenland.orf.at/news/stories/2516706/
    Da wurde ein Saulus zum Paulus.
    http://www.nas.boku.ac.at/9722.html
    Wenn die ihre Institute besser einsetzen können als wir, schöpfe ich wieder Hoffnung.
    Wenn die auch mal den Wachs untersuchen, und auch die gleichen Werte wie bei uns finden,
    könnten ja mal die Verbrennungsabgase auf Dioxin/etc dieses Wachses untersucht werden.
    Würde hier sicher niemand wagen.
    Ralph ,
    es geht um den Wachs von verstorbenen Völkern, nicht um den Bienenwachs an sich.
    Seid einfach glücklich, das ihr noch Bienen halten könnt.
    Die Österreicher sind auf jeden Fall zu dem gleichen Ergebnis gekommen wie ich :
    Es gibt Gebiete, in denen man keine Bienen mehr halten kann.
    Vielleicht schreibt ja der ein oder andere Austriaco hier mal mehr über diese veranstaltung
    Gruß
    Helmut

  • Hallo Bienenfreunde!


    Aufgrund der Meldungen bezüglich dem Bienensterben im Burgenland versuche ich seit Wochen nur einen einzigen Geschädigten zu finden. Es hat sich noch keiner gemeldet. Also so großflächig dürfte das Bienensterben wohl nicht sein.


    MfG
    Honigmaul

  • Hallo Honigmaul,


    du wirst so schnell keinen finden, da sich Imker mit Verlusten schämen und diese nicht melden. Bei unserer letzten Sitzung im Südburgenland war der Saal zum Bersten voll, normalerweise sind wir nur zu 10 diesmal zu 35. Wenn du mit den einzelnen redest, erfährst du auch die Verluste. Persönlich kenne ich derzeit 4 Imker mit 100% Ausfall.
    Seltsam ist nur, daß ich heuer zum 1. mal in meiner Imkerlaufbahn beobachtet habe, wie Bienen bei Mais Wasser geholt haben, kann also nicht bloß Zufall sein.


    Gruß
    Hans Peter

  • Servus HP,
    sehr gutes, beeindruckendes Foto!!
    Danke für das einstellen.


    Die Erfahrung, dass Imker nach Verlusten schweigen, ist wohl bekannt.
    Ein großer Meister der Bienenkunst, der in Rente ging, hat regelmäßig den Imkern vorgehalten, dass sie es sind die die Bienen nicht richtig behandeln.
    Wie war da mal ein Spruch... Der D... steht hinter dem Kasten.
    Das Monitoring brachte es ja auch zum Ausdruck.
    Kein Wunder das sich da kaum einer outet.


    Weiß jemand zufällig wie hoch die Verluste bei den Instituten sind?


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von beehead () aus folgendem Grund: RS

  • Der Saft der Maisstengel ist süss, solange die Pflanze jung ist. Die Biene hat damit eine “Ersatztracht” eingeholt.


    Was da an Neonics durch die Beize in den Saft gelangt, vermag man nur zu spekulieren.



    Respekt für das tolle Foto

  • moin Simmerl,
    der Mandl selbst hat sehr hohe Verluste
    Weit mehr als die Hälfte, und er hatte über 100 völker.
    er hat aber seine Verluste veröffentlicht.
    Ich finde es nur gerade nicht.
    Hat schon einen Grund, das er vom Saulus zum Paulus wurde.
    Ich kann dir alles was ich darüber habe, an deine private e-mail Adresse schicken(die ich nicht habe.)
    Ich komme mit dem PDF Kram nicht klar, sonst würde ich es hier einstellen.
    Gruß
    Helmut


  • der Mandl selbst hat sehr hohe Verluste
    Weit mehr als die Hälfte, und er hatte über 100 völker.
    er hat aber seine Verluste veröffentlicht.
    Gruß
    Helmut


    Hallo Helmut,


    wenn wir von Stefan Mandl reden, dann hat der mehr als 100 Völker, da kannst noch was dran hängen. Er ist nähmlich meines Wissens nach der größte Bioimker in Europa, wenn ich mich jetzt nicht völlig irre.
    Der Mann ist so zimlich der engagierteste Imker, von dem ich je gehört habe. Was Krankheiten und Umwelteinflüsse angeht, da macht der wirklich was.


    Über seine Verlusste kann ich jetzt noch nichts sagen, wenn er sie aber nicht für sich behalten will, und er erlaubt, das sie öffentlich werden, werden das auch seine Mitarbeiter wissen und mitteilen.

  • Moin Günther,
    ja , er hats veöffenlicht,
    ob wir den gleichen Mandl meinen, weiß ich nicht.
    Aber den, den ich meine ist ne Kapazität(Uni) etwa wie bei uns das Institut in Braunschweig.
    ich versuche mal einen Ausschnitt einzustellen


  • Weiß jemand zufällig wie hoch die Verluste bei den Instituten sind?


    In den Jahresberichten nachzulesen:
    Bienenvölkerverluste des Instituts für Bienenkunde Celle:
    Im 10 Jahresmittel von 1996/97 bis 2006/07 ein Durchschnittvon 3,7%
    2008/2009 ein Winterverlust von 9,1% und 2009/2010 9,7%.
    http://www.laves.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=20139&article_id=73963


    In Hohenheim gab es versuchsbedingt teilweise erheblicheVerluste (2010):
    Bei den nach der Celler Methode geführten Völkern, bei derauf eine AS Behandlung im Spätsommer verzichtet wird, gab es die meisten Verluste (45%), gefolgt von den Völkern (39%), die aufgrund eines Wirkungsvergleichsvon 60%iger und 85%iger AS erst ab Ende September behandelt worden waren. In einer dritten Völkergruppe mit 20% Winterverlusten war im Spätsommer/Herbst versuchsbedingt Bayvarol zum Einsatz gekommen mit offensichtlich unzureichender Wirkung. Bei der Restentmilbung mit OS sind noch durchschnittlich 430 Milben gefallen. Einen Winterverlust von 10% gab es in der Völkergruppe, die nach dem Behandlungskonzept Baden Württemberg geführt worden waren. Überhaupt kein Volk ging verloren, bei der Gruppe „Teilen und Behandeln“.
    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/jahresbericht.html


    Gruß
    winolf

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