Warten auf die Honiganalyse

  • Halo zusammen,
    ich habe Anfang November Honigproben nach Hohenheim geschickt und bisher nichts gehört. Auch eine Anfrage per E-Mail blieb bisher unbeantwortet.


    Kann mir jemand sagen wie lange man typischerweise auf das Ergebnis aus Hohenheim warten muss?


    Gruß Wolfgang

  • Hallo,


    von welchen Untersuchungsanstalten akzeptiert die DIB Überwachung denn die Sortenempfehlung und von welchen nicht?
    Was sind die jeweiligen Gründe?


    Es wäre interessant hierzu weitere Erfahrungen zu hören.


    Hardy2
    Woher hast du die Information? Eigene Erfahrung? Kollegen oder Hörensagen?


    Gruß Sonnenweg

  • Die DIB Überwachung akzeptiert die Sortenempfehlung von Hohenheim sowieso nicht.


    Mhmmm??! Und was soll dann deren Referenz sein? Bisher habe ich in dieser Beziehung von keiner Diskrepanz zwischen staatlichen Untersuchungsstellen und DIB gehört, sondern eher die Empfehlug die bundesland-spezifischen Untersuchugnsstellen zu nutzen!?


    Im Jahresbericht von 2008 werden jedenfalls unter Punk "3. Honiguntersuchung, Qualitätskontrolle, Honiginhaltsstoffe" explizit 131 Proben von "Honigen der Marktkontrolle des DIB" erwäht.
    https://bienenkunde.uni-hohenh…008_jahresbericht_lab.pdf


    So pauschal kann die Aussage also nicht stimmen, wenn der DIB die Analysen von Hoheneim für seine eigene Marktkontrolle nutzt!

  • Eigene Erfahrung!
    Der DIB lässt anscheinend bei mehreren Labors untersuchen.
    Die Differenz in der Sortenbezeichnung ist dem Dr. Horn in Hohenheim bekannt.
    Die DIB Abmahnung bezog sich auf den Pollengehalt, obwohl die Honigordnung mehrere Kriterien vorsieht.
    Es wäre Sache des DIB einen Honig der in Konsistenz, Farbe, Geschmack und Kristalisationsverhalten einer Sorte entspricht, von der bekannt ist, dass sie kaum Pollen liefert, als Sortenhonig zuzulassen.
    Die bisherige Praxis dient nur den Importeuren und Abfüllbetrieben.
    Wenn die Kunden (zumindest im städtischen Bereich) nach Sortenhonigen verlangen, sollte der Durchschnittsimker auch den Lohn für seine Mehrarbeit bekommen.


  • Die DIB Abmahnung bezog sich auf den Pollengehalt, obwohl die Honigordnung mehrere Kriterien vorsieht.
    Es wäre Sache des DIB einen Honig der in Konsistenz, Farbe, Geschmack und Kristalisationsverhalten einer Sorte entspricht, von der bekannt ist, dass sie kaum Pollen liefert, als Sortenhonig zuzulassen.



    Unter- und überrepräsentierten Pollen kennt der DIB ja schon ...



    ... vielleicht dumm gelaufen, wenn verschiedene Labore da zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind. Scheinst nicht der Einzige zu sein, der sich über Untersuchungsergebnisse wundert: http://www.landlive.de/boards/thread/39183/page/2/


    Um welche Sorte ging es denn?

  • Die Sortenempfehlung war Blüte mit Robinie.
    Ich habe diese Sortenbezeichnung bewusst bei der DIB Kontrolle beibehalten um eine Referenz zu haben.
    Hätte auch Blütenhonig draufschreiben können, dann wär’s eine Goldmedaille gewesen.


    Gut man kann ja einfach Frühjahr-, Herbst-, Sommer- und Winterhonig draufschreiben, aber dann kommen die Tussis und meckern: Haben Sie denn keinen Salbeihonig, den bring ich mir immer aus Griechenland mit!
    Was aber ernsthaft Kunden haben wollen ist ein Honig, wie sie ihn bei ihrem Imker gewohnt sind und zu dem der Imker steht.
    Der Honig soll hell oder dunkel sein, flüssig oder fest, neutral oder intensiv schmecken.
    Intensiver Geschmack und dunkel kann sowohl Linde, Kastanie oder Waldhonig sein.
    Mit meiner Sortenbezeichnung garantier ich, dass der Kunde das bekommt, was er bei mir bestellt.
    Pollenanalyse interessiert keinen Kunden, sondern nur die neidischen Mitbewerber.


    Auf dem Markt in Grenoble füllen die Imker ihren Honig mit dem Holzlöffel aus dem Bottich in die mitgebrachten Gläser aller Art und sind nur erstaunt, wenn man Spaßes halber nach einer Analyse fragt.