Apitherapie gegen Arthrose?

  • Hallo,


    eine mir nahe stehende Person hat es doch sehr übel getroffen.


    Seit Jahren:
    - Psychisch erschöpft, keine Energie, antriebslos, Leben ist sinnlos
    - Depressionen
    - zeitweise Tinnitus
    - zwei Hörstürze
    - Morbus Meniere
    - schwerhörig
    - Geschmack: nur noch süss, salzig, sauer
    - und nun auch noch: immer stärker werdende Arthrose


    Sie ist 72 Jahre alt. Alle Therapien, Ärzte, Medikamenten, etc. pp. haben bei obig genannten Beschwerden vollkommen (!) versagt. Jahrelanges Ausprobieren, hoffen, ... kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Beim letzten Kuraufenthalt meinte der Arzt nur, es könne ihr eben nicht geholfen werden, sie müsse sich damit abfinden.


    Ich dachte mir: vielleicht kann eine Apitherapie, in welcher Form auch immer, wenigstens gegen die Arthrose helfen?
    Insbesondere sind die Finger sehr stark geschwollen und zeigen schon deutliche Krümmungen auf.


    Hat jemand eine Idee?


    Gruß

  • Als Erstes würde ich nach den Zähnen schauen - sind Amalgamfüllungen, Palladium- oder Goldzähne im Mund? Tote Zähne? (Nerv gezogen.) Weisheitszähne noch drin? Depressionen hängen sehr oft mit Zähnen zusammen. Und auch die Gelenksache spricht dafür.


    Raucherin?


    Ein bewährtes Mittel ist die Therapie mit Bienengift, eventuell als Bienengift-Salbe. (Wenn sie keine Allergikerin ist. Vorher professionell abklären lassen.)


    Siehe auch: http://apitherapy.blogspot.com/search?q=arthritis


    Jedenfalls sollte die Quelle für die Vergiftung der Gelenke gefunden werden. Welche Finger sind es denn genau?


    Ganz gute Erfahrungen habe ich mit den Orthomolprodukten gemacht. Die haben auch etwas für Arthroseerkrankungen. Siehe: http://www.orthomol.de/desktop…aspx/tabid-60/75_read-40/


    Bienenbrot mit Honig vermischt ist ebenfalls eine gute, aufbauende Nahrung und steigert die Körperkraft. (Morgens essen. Nicht abends - da es dann unverdaut Bauchschmerzen verursachen kann.)


    Propolis mit Wollfett als Salbe ist auch einen Versuch wert. Das kann aber nur die Symptome mildern - die Ursache muß gefunden werden.


    Gruß
    Bernhard

  • Hallo Honigsmordi,


    nimm sie einfach So mit an den Bienenstand, nicht für die schweren Arbeiten sondern zum Beobachten, als Unterhaltung oder für kleinen Handreichungen etc..


    Ich glaube, dass die Ruhe, die sich automatisch beim Arbeiten mit dem Bien bzw beim Beobachten des Biens einstellt, gerade bei Erschöpfungszuständen hilft. Dazu kommt "raus aus der Wohnung" ist bei Depresionen meistens auch gut. Insbesonder in Verbindung mit einem kleinen Vesper in der Natur, kleinen gemeinsamen Spaziergängen, gemeinsamen Arbeiten findet die betreffennde Person meistens wieder zu Ihrer inneren Ruhe.


    Dies funktioniert natürlich nur, wenn die oben genannzten Tätigkeiten der entsprechenden Person auch Spass macht.


    Ich denke da an ein altes Sprichwort "Alte Menschen und alte Pferde können für vieles leisten aber nur in Ihrem Tempo." Das mit den alten Pferden und menschen konnte ich oft genug bewundern. Ein Problem unsere Zeit ist, dass wir uns oft ein unangemessenenes Tempo auferlegen. Aber was red ich,davon können, so glaube ich, alle hier ein Lied singen und für die Meisten sind die Bienen da auch eine Art Therapie.


    Zur Artrose kann ich nur anmerken: Es sind die kleinen wiederkehrenden Bewegungen/Tätigkeiten, die wir gerne ausführen, die uns unsere Beweglichkeit bei schmezhaften Krankheiten (Arthrose, Banscheibenvorfall etc) erhalten.


    Das ist Apitherapie nicht auf chemischer sondern auf psychologischer Basis.


    Gruß


    Götz

  • AW: Ich würede es einmal mit Kanne-Brottrunk versuchen. Mir hat er sehr gut geholfen. Schmerzhafte Stellen 3X täglic h einreiben und auch trinken, da sich der Flascheninhalt, beim Anbruch der Flasche und Lagerung im Kühlschrank nur eine Woche hält. Vorraussetzung für den Heilungserfolg, ist auch das positive Denken, ich muß an den Erfolg auch glauben.

  • Hallo,
    einen Stich meiner Carnica's in den rechten Mittelfinger sorgte für ca. 6 Wochen Schmerzfreiheit.



    Vielleicht sprichst du einmal mit einem Orthopäden, ich glaube die können auch Bienengift
    in die entsprechenden Gelenke spritzen.


    mfg
    rudi

  • Hallo,


    wenn der Schmerz zu stark wird, dann könnte ich mir auch vorstellen, das die betroffene Person die Bienengiftinjektion auch mitmachen würde. Ich hatte ein wenig die Hoffnung gehegt, dass über die Apitherapie auch eine Abheilung der Arthrose möglich ist. Aber das ist wohl eher Träumerei.
    Nur sag mal einer mit Medikamenten aufgewachsenen alten Dame, sie möge sich der Apitherapie anvertrauen. Das wird (wahrscheinlich "leider") als esotherisch abgetan. Honig mit Zimt hört sich jedenfalls lecker an. Werde das gleich mal weiterempfehlen :-)


    Grüße

  • Ja ich,
    die Dame sollo es mal mit Kanne Brottrunk versuche!
    Schmerzende Stellen 3x täglich einreiben und auch mal trionken.
    mfg wilhelm


    Nun, diese Behandlung ist mir neu.
    Allerdings kann ich bei Arthrose "Lanolin-Propolis-Creme" bestens empfehlen. Diese Anwendung ist sehr erprobt (auch von mir) und ganz einfach 2xtgl. einschmieren. Die Creme zieht gut ein und verschmutzt die Kleidung nicht. Bei den ersten Anwendungen empfielt es sich, vorher Propolis-Tropfen auftragen und trocknen lassen, bevor die Creme aufgetragen wird. Das verstärkt die Wirkung.
    Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung von Bienenstichen.
    Mit den besten Wünschen, Günther.

  • Hallo Günter,
    danke auch für Deinen Tipp, der Probannt, kann also jetzt entscheiden und ausprobieren, welches Mittel ihm besser hilft. Denn die Reaktinon ist ja hier je Körper sicher verschieden. Als Begründer der Deutschen Apitherapie allerdings, der Naturheilung mit den Bienenprodukten, war mir diese Anwendungsform mit Propolis damals nicht bekannt. Wobei ich mit Kanne Brottrunk, die beste Erfahrungen gemacht habe. mfg wilhelm