Imkerei-Einsteiger in Bayern: Anträge auf investive Förderung StMELF 2012 sind online

  • Zur Info für alle, welche in Bayern im kommenden Jahr mit dem Imkern anfangen wollen oder in den letzten drei Jahren angefangen haben
    und sich 2012 eine Schleuder, Beuten oder ähnliches anschaffen wollen.


    Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen
    die Anschaffung kostenintensiver Geräte für die Imkerei.
    2011 lag der Zuschuss bei den genehmigten Anträgen bei 20% des Nettopreises der Geräte.


    Die aktualisierten Anträge für das Jahr 2012 sind seit letzten Freitag online:
    http://www.stmelf.bayern.de/ag…erderung/003668/index.php


    Wer in Bayern lebt und im kommenden Jahr seine Imkerei starten/ausbauen will, sollte sich die Infos mal anschauen.


    Baci


    Andi

  • Danke für die Info, hab ich gestern auch entdeckt!


    Vorher muss (wenn noch nicht geschehen) noch eine Betriebsnummer beantragt werden. Wundervolles Formular :-(


    Peter

  • Servus Peter,


    musste ich auch erst beantragen, geht aber dann (für hiesige Verhältnisse...) recht schnell mit der Zuteilung.


    Die Genehmigung zum Maßnahmenbeginn habe ich sogar schon am Tag des Eingangs bei der Behörde per mail bekommen.


    Die Beuten sind bereits bestellt :o)


    Laut Büro steigen die Imker-Anfängerzahlen im Moment enorm und so kann es durchaus sein, dass der Zuschuss 2012 wieder etwas geringer ausfällt.
    Aber ich finde es ja schon bemerkenswert überhaupt auf
    eine finanzielle Unterstützung hoffen zu dürfen ;-)



    Andi


    Andi

  • Ja, war auch von den Socken als mir das mitgeteilt wurde :-)


    Wenns so um die 20% ist ist es ja ok - kost ja doch nen Haufen Schotter bei 5 Beuten + Sonstigen Gerätschaften (Schleuder, Hobbock usw.)


    Peter

  • ... und nicht vergessen => Förderzulage auf den Nettopreis!
    Das schmälert die Gesamtrechnung auf deutlich unter 20% Zuschuß (Stand: 2011).


    Die Förderung wird zwar von Jahr zu Jahr merklich weniger je Imker, aber warum soll man schimpfen: Ein kleiner Zuschuß ist immer noch besser als gar nichts.


    Schade finde ich nur, daß ich nicht bereits 2-3 Jahre früher mit der Imkerei angefangen habe, da gab es tatsächlich noch 30% vom Netto.


    Grüße vom Jungimker
    Bavarian

  • Stimmt schon,
    aber es ist ja auf der anderen Seite ein (sehr gutes) Zeichen dafür, dass das Thema Bienehaltung wieder mehr
    Menschen interessiert und das "Imkersterben" der letzten Jahre ein Ende zu haben scheint.


    Und wie du sagst:
    Einer geschenkten Biene schaut man nicht in den Rüssel.

  • simon :


    das tät mich jetzt schon interessieren was du da lassen willst?
    Die Anspielung versteh ich nicht.


    Wem haben wir das auch zu verdanken?

  • Servus panta@


    na, natürlich dem tüchtigen Treiben so mancher Vorständerinnen, Vorständen und sonstigen Nachwuchswerbenden und Sucherinnen.:p


    Ist ja auch o.k. und wunderbar. Auch das steigende Interesse an dem Slogan:" Zurück zur Natur", trägt dazu bei.


    Unser Verein hat ca. 15-20 Mitglieder mehr, als vor 30 Jahren, aber die Völkerzahl ist um die Hälfte geschrumpft.


    Wenn die Völkerzahl weiterhin so schrumpft und die Neuanfängerzahl so steigt, dann kriegen wir bald ein Problem, denn die Einsteiger wollen auch Honigvögel haben.


    Da werden sich so manche Einfuhrexperten freuen, was mich nicht sonderlich erbaut.


    Gruß Simon

  • simon


    jetzt kann ich mir vorstellen was du meinst.
    Zwar kenne ich die Vereinsgepflogenheiten bei den Imkern noch nicht da ich mich noch für
    keinen Verein entscheiden konnte und daher noch nirgends Mitglied bin,
    aber die vereinstypische Dynamik wird sich nicht so groß von der anderer Zusammenschlüsse unterscheiden. :roll:


    Aber mit zunehmender Imkerzahl nimmt ja auch die Zahl derer zu, die sich
    mit den derzeitigen Problemen beschäftigen und nach Lösungen suchen.


    Ich möchte auf alle Fälle Völker/Ableger/Schwärme aus meinem regionalen Umfeld beziehen!
    Aber du hast schon Recht, viele werden sich überlegen: bevor ich gar keine bekomme......
    Oder es tauchen die ersten Bienen-Auktionen in der Bucht auf. :-(



    Gruß
    Andi


  • Wenn die Völkerzahl weiterhin so schrumpft und die Neuanfängerzahl so steigt, dann kriegen wir bald ein Problem, denn die Einsteiger wollen auch Honigvögel haben.


    Da werden sich so manche Einfuhrexperten freuen, was mich nicht sonderlich erbaut.


    Also bei uns im Landkreis ist das recht gut gelöst.


    Wir haben einen Lehrbienenstand, an dem so 5-10 Völker stehen. Die Neuimker treffen sich dort alle 1-2 Wochen und lernen das Imkern kennen. Von diesen Völkern werden im Laufe des Jahres durch die Anfänger (und Bienenpaten, die sich im Wechsel um die Kurse kümmern) Ableger für die Anfänger gebildet.