Milch- anstelle von Oxalsäure

  • In unserer Gegend (Niederbayern-Kreis Landshut)grassiert diesen Herbst die Varroamilbe weider einmal fürchterlich. Auch Imkerkollegen, die meiner Meinung nach sorgfältig behandeln, haben jetzt schon Ausfälle von über 50 %. Gott sei Dank ist es bei mir nicht gar so schlimm, jedoch sind die Völker zum Teil stark geschwächt. Um nicht noch länger auf die passende Gelegenheit (brutfreiheit) warten zu müssen, habe ich, was ich bisher noch nie gemacht hatte, die Völker letzten Freitag (Sonnenschein und ca. 12 Grad) Wabe für Wabe angeschaut und bei der Gelegenheit mit Milchsäure 15% besprüht. Sie waren übrigens alle komplett brutfrei!
    Eigentlich möchte ich es dabei bewenden lassen, da ich der Meinung bin, jede Behandlung belastet auch das Volk. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine einmalige Behandlung mit Milchsäure als Winterbehandlung ausreicht. Wie ist eure Meinung dazu?


    Gruß Biennix

  • Biennix, auch bei uns sprechen Imkerkollegen von starken Verlusten. Ich habe am 21.11. mit Milchsäure behandelt, wobei in einigen Völkern noch Brut war. Ich werde noch einmal mit Oxalsäure behandeln, lasse mir dazu aber noch Zeit und denke an die Zeit um Weihnachten.
    Viele grüße aus der "Nachbarschaft"

  • Hallo zusammen,


    auch ich habe am 1. Adventswochenende mit Milchsäure behandelt. 5 2-zargige Völker in knapp 90 Minuten geschafft. Allerdings war es für mich das erste mal mit Milchsäure. Ebenfalls alle Völker aus der Brut.


    Laut Empfehlung soll man ja nach 4 Tagen eine weitere Milchsäurebehandlung durchführen. Wenn das Wetter bis Weihnachten nochmal passt, werde ich nochmal sprühen gehen.


    Bei nächster Gelegenheit werde ich mal kurz die Diagnosebretter reinschieben und auszählen.