Wirkungsgrad bei Oxalsäurevedampfen

  • Unter diesem Link findest Du verschieden Veröffentlichungen zum Thema Varroabekämpfung. Im Artikel: Optimale Anwendung des Oxalsäure beim Verdampfen" wird auch auf Deine Fragestellung eingegangen.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Vorweg: Ich habe bisher nur mit Os geträufelt.


    In den letzten Tagen habe ich von einem Vortrag von Pia Aumeier gehört, in dem sie besonders hervorhob, dass bei der Os-Träufelung möglichst bis zu -15°C höchstens aber -5°C sein sollten. Begründung: Dann sitzen die Bienen am Engsten in der Wintertraube und alle bekommen dann durch den Körperkontakt schön etwas ab.
    Wenn dem so ist, dann müsste doch bei einer Os-Begasung die Traube möglichst locker sitzen, damit das Gas durch diese leicht hindurch ziehen kann.
    Dieses würde den obrigen Ausführungen zur Wirkungsweise bei einem brutlosen Volk im Sommer widersprechen. Wo liegt mein Denkfehler?


    Heidjer Wolfgang

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • ...dann müsste doch bei einer Os-Begasung die Traube möglichst locker sitzen, damit das Gas durch diese leicht hindurch ziehen kann.


    So ist es.
    OS-Begasung kann man außerdem bis Ende Dezember wiederholen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Wolfgang,


    bei der Verwendung von Umluftverdampfern wie z.B. Oxamat wird angewärmte Luft durch die Wintertraube gezogen, wodurch sich diese lockert. Gilt aber nur für Umluftverdampfer.


    Gruß Ralph

  • Hallo Josef


    Ein schlechterer Wirkungsgrad im Sommer kann nur durch eine Reinvasion von Milben zu stande kommen, möglicherweise auch durch trockenere Luft und mehr Bewegung im Bienenstock.
    Meiner Meinung nach dürfte der Wirkungsgrad aber gleich sein, ich werde es nächstes Jahr testen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo JosefBay,


    hier wird zwar konkret auch fürs Gerät gewordben, nebenher aber auf die Sommerbehandlung und den Effekt eingegangen (ganz unten).


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,
    habe zum ersten Mal den Oxamat getestet nach der kompletten Brutentnahme. Konnte leider erst nach vier Tagen die Windel ziehen (musste direkt nach der Verdampfung verreisen). Ca. 150 dunkelbraune große Milben. Verdampfung bei 18°C, um 16:00. Unten zu, Flugloch 3 cm offen. Nach sechs Minuten ist der Nebel vorbei (kristallisiert oder entwichen.
    Eigentlich sollte ich doch jetzt den Restbefall messen, aber das mache ich erst mit dem nächsten Volk nächste Woche.


    Zwei Vorschläge für Anfänger wie mich und Oxalsäureverdampfung:
    - Oxamat braucht bessere Abdichtung als die mitgelieferten Dichtstreifen. Braucht einfach etwas mehr Zeit um so einen schmalen Streifen vernünftig aufzusetzen.
    - Arbeitssicherheit: einen gut rauchenden Smoker in Oxamat Höhe hinstellen damit man sicher weiß wohin der Wind weht. Ist besonders interessant wenn der Wind nicht sehr stark aber turbulent ist. Ich halte mich einfach weit weg in voller Ausrüstung von der Beute auf und beobachte den Wind.


    Handhabung ist sonst super einfach und man muss sich nicht in der Nähe aufhalten, Tablette rein, Klemmen an Batterie und weggehen, nach ca. 7 Minuten Batterie abklemmen (ich denke nur 6 sind notwendig).


    Gruß


    Victor

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