Welcher Beutetyp ist das

  • Howdy Beekeepers!


    Ich habe da einpaar Fragen zu einem Beutetyp. Habe hier 3 Bilder auf denen die Beuten gut zu sehen sind. Bitte startet jetzt keine Diskussion, ob ich darin imkern soll, oder nicht. Das ist hier nicht relevant. Freue mich aber auf Antworten zum Thema.
    Hier erstmal das Bienenhaus mit 20 Beuten HBB.



    3 Fragen vorweg:


    - Wer kennt diesen Beutetyp ?
    - Wie heißt die Beute (Bezeichnung) ?
    - Ist es es ein Blätterstock, oder eine Warmbau HBB ?



    - Mit welchem Maß wird in diesem Beutetyp geimkert ?


    Deutlich kann man hier die von mir geöffneten Flugklappen oben sehen.


    - Waum sind dort fest installierte Keile drin und keine Fluglöcher für Ableger ?
    - Warum sind unten 2 Fluglöcher? Hat das eine bestimmte Bedeutung ?



    Das Grundstückchen mit Bienenhaus hat der Bruder des verstorbenen Imkers geerbt. Er will aber nicht imkern, aber muß das Bienenhaus als solches benutzen. Er darf es nicht als Gartenhaus nutzen und muß es laut Behörden aber innerhalb der nächsten 15 Monate mit Bienen besetzen, oder es wird abgerissen.
    Er hat mich gefragt und mir Haus und Grundstück zur freien Verfügung gestellt. (GIBTS AUCH NICHT OFT). Ich werde nach der Reinigung die Stöcke mit der Apis Mellifera Mellifera besetzen, da diese unsere Honigbiene ja auch nicht so große Brutnester baut. Das Haus steht nur paar Meter von meinem Zuhause im Oberwesterwälder Kuppenland entfernt. Quasi vor der Haustür.


    Würde mich sehr über viele Fachbeiträge freuen.


    Un nu "a guat's Nächtle"


    Matthy

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

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  • Hallo Matthy,


    was hältst Du davon einfach mal eine Kiste aufzumachen? Dann kannst Du Dir sicher schon einen Teil Deiner Fragen selbst beantworten ...
    Die oberen Keile sind sicher Drohnenfluchten für den/die oberen Raum.
    Für Dunkle reicht sicher 1 Raum und wenn das auch noch zu viel ist, dann kannst Du ja einen Spacer reinmachen ...:daumen:


    Gruß Jörg

  • NOCH kann ich die Kisten nicht aufmachen. Daher meine Frage. :lol:
    Wollte einfach im vorhinen schonmal was über die Beuten wissen.


    Dank Dir trotzdem!!

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

  • Hallo eine Schwizer Kist'n isses Nicht. Habe sie Heute von hinten gesehen. Es ist ein Blätterstock. Den Hersteller würde ich gerne mal wissen. Er steht nicht drauf. Aber sie sind schwer schwer verkommen und über 15 Jahre nichtmehr im Gebrauch. da muß ich mir echt zehnmal überlegen, ob ich nicht mein altes Hühnerhäuschen erweitere und mir 4-5 Schweizerkästen modifiziert mit DN 1,5 Brutraum für 14 Waben und zwei DN Honigräume drauf baue.

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

  • Vielleicht gibt es gar keinen "Hersteller" in Sinne von Firma - hat der Imker vielleicht selbst gefertigt oder bei einem Tischler fertigen lassen. Eventuell kann der Erbe oder der Imkerverein (sofern der alte Herr dort Mitglied war) etwas zu der Herkunft sagen?
    Was für ein Rähmchenmaß haben die denn? Kuntzsch hoch oder sowas?


    Melanie


    P.S. Süßer Bengel da auf Deinem Avatar-Bildchen...selbst gemacht ;-)) ?

  • Hallo Kuppenlandimker,
    vor Allem heißt die Biene "Apis mellifera " und nicht "Apis müllifera", wie das Bild der Flugseite des Bienenhauses vermuten ließe...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Kuppellandimker,
    mein Tipp:
    Mach mit dem alten Kram ein schönes Osterfeuer und setz in das Haus neue Beuten.
    Vielleicht kannst Du den Privileg "Außenbebauung" auch dadurch erhalten, wenn Du das Gebäude als Lager für die Imkerei nutzt.
    Und ein solches brauchst Du bestimmt.
    Übrigens:
    Auch A. m. mellifera braucht heutzutage durchaus schon mehr Bruträume.
    Das ist mittlerweile auch eine Wirtschgaftsbiene, keine Museumsbiene.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Das sind ganz normale, sozusagen hundsgewöhnliche, Hinterbehandler, wie sie in Mittel-und Süddeutschland seit den 50er Jahren allseits verbreitet waren.
    Das 2. Flugloch war übrigens völlig normal. Es sollte dazu dienen, dass die Flugbienen den Honig gleich, ohne den "Umweg" durch die Beute, im Honigraum abgeben sollten.
    Das 2. Flugloch wurde meist abends verschlossen und morgens früh wieder geöffnet, wenn ein Trachttag anstand.Ich musste früher oft mit dem Rad morgens zum Bienenhaus raus, die Fluglöcher öffnen.
    Die Beuten sehen selbst- oder nachgebaut aus. Würde mich nicht wundern, wenn sie auch in der Breite "modifiziert" wären, damit sie genau in die Flugfront passen.
    Auch das war durchaus üblich.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Kuppenlandimker,
    vor Allem heißt die Biene "Apis mellifera " und nicht "Apis müllifera", wie das Bild der Flugseite des Bienenhauses vermuten ließe...
    Viele Grüße
    Lothar


    Hy Lothar! Ich glaube da muß ich Dir wohl zustimmen, denn es sieht echt nicht besonders vertrauenserweckend aus. War eben nochmal da. Müllifera? *grins* Könnte passen!

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker


  • Auch A. m. mellifera braucht heutzutage durchaus schon mehr Bruträume.
    Das ist mittlerweile auch eine Wirtschgaftsbiene, keine Museumsbiene.
    Viele Grüße
    Lothar


    Schon klar, aber in einem Bienenmuseum hab ich in der Tat eine gesehen! In Kunstharz eingebettet. Demnach ist sie also auch eine Museumsbiene. *Spaß beiseite*
    Trotzdem kommt sie von der Brutnestgröße nicht an Carnica, Italienerbiene oder Buckfast. Und das ist auch gut so, denn wenn sie überzüchtet wird haben wir ja auch keine einigermaßen natürliche Biene mehr. Überzüchtete Bienen wie z.B. Carnika, oder gar die Bastardbiene Buckfast, sind nichts für meine Sicht über die Imkerei. Da sieht man nur die Schandtaten des Homo Sapiens Sapiens drin.

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

  • Das sind ganz normale, sozusagen hundsgewöhnliche, Hinterbehandler, wie sie in Mittel-und Süddeutschland seit den 50er Jahren allseits verbreitet waren.
    Das 2. Flugloch war übrigens völlig normal. Es sollte dazu dienen, dass die Flugbienen den Honig gleich, ohne den "Umweg" durch die Beute, im Honigraum abgeben sollten.
    Das 2. Flugloch wurde meist abends verschlossen und morgens früh wieder geöffnet, wenn ein Trachttag anstand.Ich musste früher oft mit dem Rad morgens zum Bienenhaus raus, die Fluglöcher öffnen.
    Die Beuten sehen selbst- oder nachgebaut aus. Würde mich nicht wundern, wenn sie auch in der Breite "modifiziert" wären, damit sie genau in die Flugfront passen.
    Auch das war durchaus üblich.


    Ahhhhh ok. Aber das Radfahren war bestimmt gesund für dich. Oder? :Biene:


    Hey ........................ gibts doch nicht, aber Du hast recht lieber Michael, denn nachdem ich eben genau nachgeschaut habe, habe ich gesehen daß der Kamm nur für 8 :eek: Waben ist. Im Honigraum ist eine fest installierte Mittelwand drin und auf jeder Seite Platz für drei Waben. Also .............. Du sagtest es schon: "Marke Eigenbau", aber was sollte es dem Imker bringen, so eine Einteilung.
    Nein, es brauch jetzt keiner zu fragen ob ich mir Sicher bin daß sie wirklich fest installiert ist, die Trennwand im Honigraum! JA DAS IST SIE. Hätte beinahe eine kaputt gemacht und habe noch rechtzeitig mit meiner LED Stirnlampe in den Ecken rund um die Trennwand die hinterlassenen Leimspuren erkennen können.

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

  • Vielleicht gibt es gar keinen "Hersteller" in Sinne von Firma - hat der Imker vielleicht selbst gefertigt oder bei einem Tischler fertigen lassen. Eventuell kann der Erbe oder der Imkerverein (sofern der alte Herr dort Mitglied war) etwas zu der Herkunft sagen?
    Was für ein Rähmchenmaß haben die denn? Kuntzsch hoch oder sowas?


    Melanie


    P.S. Süßer Bengel da auf Deinem Avatar-Bildchen...selbst gemacht ;-)) ?


    Also als erstes hoffe ich mal daß mich der Admin nicht killt, weil ich 4 Postings hintereinander eingestellt habe ...............


    Melanie ? (Hoffe ich darf Dich bei Deinem Namen nennen)


    Nein, Kuntzsch ist es nicht. Es ist DN und der Kollege war in keinem Imkerverein.


    Ja, klein Finley ist mein/unser erstes Kind. Hab ich mit 38 nicht mehr mit gerechnet. Und ausgerechnet bei "wer-kennt-wen" fand ich meine bessere Hälfte!

    Imkerlichen Gruß vom Kuppenlandimker

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