• Hallo,
    hat jemand Erfahrung mit Kippgewichten, wiegen mit der Federzugwaage?
    Wieviel KG muss eine Zanderbeute 10Waben 1/2 Zargig haben?


    Vielen Dank Steffen

  • Hallo Brummbär!


    Ich bin mir nicht sicher, ob du mit Gewichtsangaben von anderen Imkern glücklich wirst. Ich denke da an verschiedene Böden, Rähmchen, Zargenbauweisen, Innendeckel usw. Der eine Imker wiegt mit Außendeckel, der andere ohne. Der eine Imker hat ältere und somit schwerere Waben im Kasten, der andere hat jungen Wabenbau. Ich glaube, da gibt es zu viele unbekannte Parameter.


    Ich würde vorschlagen, dass du das notwendige Gewicht selbst ermitteln solltest. Das scheint mir am sichersten. Gewicht der Leerbeute, + ca 3 kg für Bienen und Brut, + 2 oder 3 kg als Puffer für ev. eingerechnete Fehler, wie z.B. Feuchtigkeitsaufnahme des Holzes, ungleiche Futterverteilung , + notwendige Futtermenge und vom Gesamtgewicht das "Halbgewicht". Dann kann nicht mehr all zu viel schief gehen.


    Beim Wiegen muss man natürlich auf mögliche Fehlerquellen achten (Kipppunkt, nicht zu weit aufheben, denn ansonsten wird die scheinbar immer leicht).


    MfG
    Honigmaul

  • An 4 Seiten digital wiegen.
    Gewichte addieren und Summe durch 2 teilen.
    Ist der Hammer!
    Bringt Dank Division sogar Kommastellen.
    :daumen:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Beim Wiegen muss man natürlich auf mögliche Fehlerquellen achten (Kipppunkt, nicht zu weit aufheben, denn ansonsten wird die scheinbar immer leicht).


    Eine Fehlerquelle ist das Ankleben von Beuten an der Unterlage. Erst lösen.
    Wenn man zu weit aufhebt, werden die Beuten zwar leichter, stimmt, aber auf dem Weg dorthin muss man den Punkt passieren, wo die Beute am schwersten ist. Wenn man diesen Punkt mechanisch auf der Federwage fixiert, entfällt diese Fehlerquelle. Das geht ganz leicht mit einem Blechstreifen.
    Gruß Ralph

  • Hab ich auch jahrelang so gemacht. Seit es billigst Digitalwaagen gibt, entfällt das. Die zeigen das ausgependelte Endgewicht an - nicht den Maximalausschlag.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Warum diese ganze Wiegerei?
    Abkippen, Blick in die untere und obere Wabengasse, evtl auch mal von ganz oben reingelinst.
    Futter da oder nicht da...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Warum diese ganze Wiegerei?
    Abkippen, Blick in die untere und obere Wabengasse, evtl auch mal von ganz oben reingelinst.
    Futter da oder nicht da...


    Meiner Meinung nach ist das Wiegen ein super Instrument zur Bestimmung der Futtermenge.


    Im Herbst, wenn die Völker annähernd aufgefüttert sind, wiege ich alle durch und die zu geringen Völker bekommen noch Futter. Es hat keinen Sinn, wenn man allen Völkern gleich viel Futter reicht, denn ein Jungvolk verbrütet im Herbst das meiste Futter und ein Wirtschaftvolk hat vermutlich noch Honigreserven. Da kann sich ein großer Unterschied ergeben.


    Im Frühjahr schaue ich beim geringsten Volk nach und kontrolliere das Futter. Auch da macht wiegen Sinn.


    MfG
    Honigmaul