Glyphosat-Studie zur Zulassungserneuerung

  • Zitat aus dem Link:


    "Durch ein EU-weites Verbot von Glyphosat würde der Europäischen Union ein jährlicher Wohlfahrtsverlust in Höhe von 1,0 Euro bis 3,1 Mrd. Euro entstehen..."


    Also wenn es der Wohlfahrt dienlich ist, spendiere ich den 1,0 Euro. :wink:


    Ansonsten bedarf es ja wohl nicht vieler Worte, was die Qualität ein solcher Studie betrifft, namentlich der Relation zur "Wohlfahrt"....


    Das sind doch Peanuts. Selbst so eine kleine Stadt wie Duisburg hat 3,3 Milliarden Gesamtschulden, davon 1,6 Milliarden Euro Dispokredit. Siehe: http://www.derwesten.de/staedt…5151954.html#derwestenRSS


    Berlin hat alleine im Jahr 2010 rund 1,4 Milliarden Euro neue Schulden gemacht. Pro Berliner hat das Land damit die Verbindlichkeiten auf 17.420 Euro erhöht. Zurzeit hat die Stadt 60 Milliarden Euro Schulden und der Schuldenberg wächst um mehr als 80 Euro pro Sekunde.


    Sprich: Solche Städte haben ganz andere Wohlfahrtsverluste, die in der Studie vorgestellten "Verluste" sind verschwindend gering. Die einzigen Verluste wären auf Seiten der Chemieindustrie zu verbuchen. Das ist aber deren unternehmerisches Risiko - und nicht unseres.



    Gruß
    Bernhard

  • Moin Bernhard,


    ich fürchte aber, die Schlussfolgerungen des Institutes für Agrarbusiness werden andere sein...


    Zumindest die Wiedergabe in dem Pressedienst ist ja ein substanzloses Blablah, vermeidet strikt den Kontakt zu Gegenargumenten und ist ziemlich so vorne wie hinten wie hoch. Wenn da mehr an Argumenten nicht ist, können die Gründe für eine Verlängerung, wenn sie denn kommt, und ich fürchte, sie wird kommen, nur auf der nichtargumentativen Ebene liegen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...