Kästen beieinander stellen?!?

  • Halelo Freunde,


    ich überlege, ob es nicht besser für meine kleine Völker ist für den Winter die Kästen dicht einander zu legen, denn da musste doch eigentlich kein oder weniger Wärmeverlust entstehen?!?:roll::roll: zumindest an der eine Seite...


    Doch ist das wirklich gut?



    grüsse
    mimis

  • Im Wintersitz herrschen schon wenige cm neben der Bienentraube (noch innerhalb der Beute) fast Aussentemperaturen.
    So kannst Du Dir die Fage jetzt sicher selber beantworten...

  • Aber ich denke schaden kann es nicht die Kaesten direkt neben einander zu stellen.
    Ich habe schon bei Imkern im Norden der USA gesehen, dass sie ihre Kaesten dicht
    zusammen gestellt habe, so das die Waende sich beruehren.


    Cheers
    Stefan

  • Mein Imker-Pate hat das sehr raffiniert gelöst:


    Kästen mit flachem, nicht überlappendem Deckel, die Kästen erhöht auf Ziegel/Holz mit Styropor-Unterlage direkt nebeneinander gestellt und oben auf die Kästen vorne eine Holzlatte, und darauf so Wellblechdachabschnitte und die mit Dachpfannen beschwert. Sieht gut aus, ist praktisch und nix wird naß :)

  • Ich will meine Beuten nicht über den Winter (wo ich nicht dran arbeite) umstellen. Da ich gerne nicht nur von hinten, sondern auch mal links oder rechts neben der Beute stehe, brauche ich Platz, da geht nichts in einer langen Kette.
    Und das Wichtigste: Hinter den Beuten ist bei mir eine Hecke, wenn jetzt ein Volk durchdreht und mir den Hintern zeigt, müsste ich erst einmal komplett um alle Beuten laufen, bevor ich die Flucht ergreifen kann... Also immer ein Fluchtweg (sprich genug Platz) um die Beuten halten :)

  • Hallo zusammen,

    Omni schrieb:

    Im Wintersitz herrschen schon wenige cm neben der Bienentraube (noch innerhalb der Beute) fast Aussentemperaturen. So kannst Du Dir die Fage jetzt sicher selber beantworten...

    Sicher? :wink:




    Viele Grüße,
    Rudi

  • Hallo zusammen,
    Sicher? :wink:
    Viele Grüße,
    Rudi


    Ich bin mir bezüglich Bienen gar nicht sicher.


    Aber nur um mal zu theoretisieren:
    Das obere Bild bekomme ich sicher auch hin, wenn ich 2 noch nicht zu starke Ableger habe und die Einfluglöcher jeweils am den der anderen Beute zugewandten Seite sind. (Oder ich stelle die einfach eben für das Foto so zusammen :))


    Bist DU Dir sicher, dass die Bienen wegen der Temperatur so sitzen? Oder belauschen die einfach nur ihre jeweilige Nachbarbeute...


  • Hallo,
    klar siehe die Völker in Hinterbehandlungsbeuten, die brauchen auch weniger Futter.


    Grüße
    Thomas

  • Entschuldigung, wenn ich hier wen angepisst haben sollte. Es war definitiv nicht meine Absicht.


    Aber ist die offensichtliche Lösung immer die richtige?


    Nichts weiteres zu diesem Thema.

    Gruß, Chris

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Omni ()

  • "Angepisst" hört sich definitiv nicht imkerkomform an.
    Die Möglichkeiten der Wortwahl, bezogen auf spezifische Probleme , sind im Deutschen aber allerdings relativ gut. Man sollte davon Gebrauch machen oder ggf., sich um Unterweisung bemühen. Man stelle sich vor, daß der eine , oder andere Leser dieser Botschaft, die Gerüche dieses lästigen, untugendhaften Vorgangs, rein gedanklich in die Nase bekommt. Mindestens Forumsmitgliedern kann man so etwas nicht zumuten.


    Gruß hannes

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von hannes1 ()

  • Hallo zusammen,

    Omni schrieb:

    ...angepisst...

    Deine Wortwahl, nicht meine.


    Sei's drum:
    So sahen die beiden Dadant-Völker auf dem ersten Bild von vorne aus. Von "2 noch nicht zu starke Ableger" mit seitlichem Flugloch kann also keine Rede sein.



    Die beiden Aufnahmen weiter oben entstanden am 16. März 2010 bei einer kurzen Auswinterungskontrolle um die Mittagszeit, 7°C und Sonne. Vorausgegangen war ein langer Winter mit einer stabilen Frostperiode bis in den März hinein.
    Die beiden Top-Völker hatten also allen Grund, die Wärme des Nachbarn zu suchen und zu kuscheln. :)


    JCD schrieb:

    selbst wenn die Temperatur im Winter nicht so wichtig sein mag, ab der Brutzeit im Feburar sollte die Wärme von den Nachbarn doch helfen

    So ist es. Und diese Form der kostengünstigen Beutenheizung bringt noch mehr Vorteile: Trocknung und Reifung des Honigs, Futterverbrauch, Erhaltung eines gut gepflegten Brutnestes während sommerlicher Stressperioden...
    Viele Grüße,
    Rudi