HopGuard von BetaTec

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    Wieso :confused: Bernhard ?


    Weil Hopguard I und Hopguard II völlig das Gleiche sind? Ich habe mal ein wenig nachgelesen und soweit ich das herausgelesen habe, war bei Hopguard I das Problem, daß die Kartons zu schnell austrockneten und der Wirkstoff nicht mehr verteilt wurde. Vermutlich haben sie den Trägerstoff so verändert, daß die Säure weiter verdunstet oder verteilt werden kann.


    Es sind 16 % Kaliumsalze der BetaSäuren.


    Ja, neee. Es sind 16 % Gewichtsanteile. Das heißt, 16 % oder 4 Gramm von dem Streifen sind diese Kaliumsalze, die aus Betasäuren extrahiert wurden. Ein Streifen wiegt also nach Adam Riese 25 Gramm.


    So ganz ohne scheinen diese Säuren auch nicht zu sein, da ja bei höherer Konzentration 100 % der Bienen nach einem Tag tot waren. In niedrigster Konzentration wurden jedoch gar keine Bienenverluste festgestellt.

  • Der Unterschied liegt in den 84% Rest.
    Irgendwas das den Feuchtigkeitsgehalt länger hält. Vllcht. Propylenglycol ?

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Info aus den USA: (Zitat übersetzt)
    Randy Oliver hat gerade einen Artikel in der Dezember-Ausgabe des Amerikanischen Bienenjournals veröffentlicht, in dem er die Ergebnisse seiner Studie mit Hopguard2 als Spätsommerbehandlung zeigt.


    Die erste Behandlung mit Hopguard2 führte zu einem stetigen Rückgang der Varroapopulationen in den ersten zwei bis drei Wochen. Bei der zweiten Behandlung setzte sich der Abwärtstrend aber nicht fort und in einigen Fällen erhöhten sich die Varroapopulationen sogar wieder. Diese Beobachtung wird auch von anderen Imkern bestätigt. Hopguard tötet zwar die Milben, bei Vorhandensein von Brut sei aber Vorsicht angesagt. [...]


    Bienen, die beim Einlegen der Streifen mit diesen in Berührung kommen, sterben alsbald, was auch für die Königin gilt.

  • Gibt es schon neue Erkenntnisse zu dem Thema bzw Erfahrungen? Hab in der imkerzeitschrift darüber gelesen und finde es eigentlich ganz interessant.

  • Gibt es schon neue Erkenntnisse zu dem Thema bzw Erfahrungen? Hab in der imkerzeitschrift darüber gelesen


    Ja Schwob, Du meinst sicher diesen Bericht:


    http://media.repro-mayr.de/28/646228.pdf


    Aber brauchen wir das wirklich? Selbst unter wissenschaftlich optimierten Bedingungen konnte die Wirksamkeit von Hopguard kaum über 80% gebracht werden, wurde nur als Spätherbstbehandlung getestet (+ konzipiert?) und die Völkerverluste mit dem Hinweis abzutun, man habe unter dem Bundesdurchschnitt gelegen, ist wohl auch etwas ärmlicher wissenschaftlicher Aufwand.
    Bezeichnenderweise wurde die Wirksamkeit mitttels OX-nachbehandlung bestimmt - weil deren hohe Wirksamkeit (in den Tests 94,2%) als sicher gilt. Der interessierte Laie fragt sich unwillkürlich: Warum erfolgt dann nicht endlich die Zulassung von OX-Bedampfung auch in D, die man ohne Rückstands- und Verträglichkeitsrisiko auch wiederholen kann - im Unterschied zur Beträufelung? Gleichwohl: Mit OX zum richtigen Zeitpunkt beträufelt, sind zuverlässigere und deutlich bessere Entmilbungsergebnisse als mit Hopguard zu erreichen ebenfalls ohne schädliche Nebenwirkungen bzw. Rückstandsprobleme. Das haben die Versuche von Dr. Rademacher und Marika Harz bewiesen.
    Im Zulassungsverfahren kommt es jedoch hierauf nicht an. Die Entscheidung muß dann der Imker je für sich und seine Bienen selber treffen.


    Mit imkerlichem Gruß - Gottfried