Wintervorbereitungen

  • Hallo,


    die Temperaturen sinken beständig, die Wintereinfütterung und die beiden AS-Behandlungen sind vorschriftsmäßig beendet, also möchte ich meine Bienen winterfest machen, so dass ich an meinen beiden neuen Völkern auch nächstes Jahr noch Freude habe.


    Ich verwende Dadant (12 Rähmchen) und würde erstmal gerne wissen, wie ich einengen soll. Ein Volk hat 10 Rähmchen bebaut, das andere nur 8.
    Bei Bruder Adam habe ich gelesen, er engt immer auf 10 Rähmchen ein. Wie macht ihr das, soll ich generell auf 10 Rähmchen einengen (also auch das 8er-Volk) oder ist jedes Volk genau auf die Anzahl von ihm bebauten Waben einzuengen (also im Umkehrschluss bei einem Volk mit 12 bebauten Rähmchen auch gar nix einzuengen)?


    Speziell eine Frage an die Imker aus (Süd)Schleswig:
    Wann verkleinert ihr das Flugloch auf Winterbreite (also dieser max. 1-2 cm breite, schmale Spalt)? Gibts da ein gutes Datum für? Jetzt erscheint es mir noch zu früh, heute war doch noch viel bei den Beuten los, trotz relativ kühlen Temperaturen.


    Vielen Dank und viele Grüße
    Dennis

  • Warum solltest Du jetzt ein Volk das eigentlich nur 8 Waben ausgebaut hat auf 10 setzen? Wenn Du ausgebaute Waben hast, hättest Du das früher tun können, jetzt sollte das Einfüttern wie Du schon schreibst, abgeschlossen sein.
    Ich setze das Schied an die letzte ausgebaute Wabe das sind bei mir im Naturbau zwischen 7 und 10. Je nach Wabenanzahl muss natürliche die Futtermenge die gegeben wird, variieren, denn auf 8 Waben passt nicht die selbe Menge Futter wie auf 10, die hätten dann zu wenig Platz zum brüten.

  • Hallo Günther,


    danke für die Antwort, werde die Völker also auf die Anzahl bebauter Waben einengen, wenn ich dieser Tage das letzte Mal für dieses Jahr in die Kästen schaue. Danach haben die Mädels Ruhe vor mir. :wink:


    Wenn mir jetzt noch jemand bzgl. der Winterfluglochfrage helfen kann, bin ich fast wunschlos glücklich. :p

  • Hallo cyber,
    ich mache die immer erst dann zu, wenn das Wetter "auf Winter" umschlägt.
    Hier bei uns kommen Ende Oktober/Anfang November die ersten wirklich kalten Nächte. Bei euch werden es dann die ersten Herbststürme sein.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Bei euch werden es dann die ersten Herbststürme sein.


    Die haben wir hier oben schon seit dem gesamten sogenannten "Sommer" (der Einheimischen sprechen daher treffender auch von "Vorherbst" :p).


    Aber ich hab verstanden, wie du es meintest, wenns mal richtig runterkühlt dauerhaft, werde ich die Fluglöcher entsprechend verkleinern, danke für die Hilfe. :daumen:


    Und deshalb schiebe ich noch eine Frage an alle nach:
    Vielleicht hab ichs sogar hier mal im Forum gelesen, aber bringt es etwas, in den Innendeckel als Feuchtigkeitsabsorber über den Winter eine dicke Lage Zeitungspapier zu legen?
    Bemerke zwischen Außen- und Innendeckel immer etwas Kondenswasser.
    Mein Gedanke war daher, einfach eine Zeitung rein, die die Feuchtigkeit sicher besser aufsaugt. Mein Innendeckel hat außerdem zwei Aussparungen für Bienenfluchten, die aktuell mit Holzdeckeln verschlossen sind, aber auch geöffnet werden können.
    Ist es sinnvoll, diese Aussparungen zusätzlich zu öffnen (sofern ich in den Innendeckel eine Zeitung lege), damit aufsteigende Feuchtigkeit besser in die Zeitung gelangt oder ist das gerade schlecht, weil ja dann auch Stockwärme in den (normalerweise geschlossenen) Innendeckel gelangen und dort "verloren" gehen kann?


    Viele Grüße
    Dennis

  • Hallo Cyberdrohn,


    Ich bin noch ein Anfänger aber lese viel.Also was ich gelesen habe, das mann gegen die Feuchtigkeit auf die Riemchen dicke Lage Zeitungspapier,Jutesack ect. legen muss. Eine erfahrene imker hat auch eine nach vorne,zum Flugloch %3 Neigung, ausserdem eine kleine Loch am Deckel,zum Flugloch Richtung empfohlen.Ich weiss nicht ob das Funktioniert. Bei meine Dadantbeute war vom Werk aus im Innen Deckel weiche Pressholz gelegt worden. Ich benutze auch zum abdecken anstatt Abdeckfolie,Fliegengitter.Des wegen habe ich bis jetzt nie Kondenswasser Probleme gehabt.


    Fluglöcher habe ich seit über eine Monat schon verkleinert, letzte woche habe ich ein mal wegen Bienenstau auf gemacht und bis nächsten Tag auf gelassen.Wo ich dann zum Bienenstand kam, habe ich viele tote Bienen und Wespen gesehen. Natürlich habe sofort wieder verkleinert.


    Ich wünche für alle alles gute.

  • Hallo Cyberdrohn,
    deinem Profil entnehme ich, dass Du die gleichen Beutensysteme benutzt wie ich.
    Diese haben den Vorteil, dass man (ausser vielleicht einem schweren Stein auf den Blechdeckel) keinerlei Modifikationen durchführen muss.
    Will sagen, Flugloch eng, Boden auf und gut ist.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Will sagen, Flugloch eng, Boden auf und gut ist.


    Das ist ja einfach ... :)
    Packst du denn in den Innendeckel noch eine Dämmplatte über den Winter? Bei mir war beim Kauf der Beute eine solche Dämmplatte für den Innendeckel dabei, die ich z.Zt. aber nicht im Innendeckel drinhabe.


    Viele Grüße
    Dennis

  • Hallo Dennis,
    die Dämmplatte nehme ich eigentlich nur dann raus, wenn ich die Innendeckel als Bienenflucht nutze.
    ansonsten sind die immer drin, weil sie im Sommer ja auch vor Hitze schützen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-