Fluglochfüterer wie richtig verwenden

  • Hallo,


    ich habe da mal eine generelle Frage zum Fluglochfüterer.Wie verwendet


    man den genau? Ich hen selber welche geerbt. Wenn ich da eine Flasche reinstelle, läuft dann was in die Zunge die ins Flugloch reicht, soweit ist auch noch alles klar. Aber wie bekomme ich den Spalt zwischen Fluglochfüterer und Flaschenhals dicht, dass dort keine Bienen ran können?
    Löst das Füttern so nicht leicht Räuberrei aus?


    MFG Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Hallo Thorsten,
    gib ihn ins Museum. Dort gehört er hin.


    Der Spalt wischen Fütterer und Hals wurde mit Schaumgummi, früher wohl mit Gras, Lumpen o.ä. abgedichtet.
    Diese Dinger sind gefährlich für die Bienen, und daher sollten sie in einer modernen Bienenhaltung nur noch als Kuriosum angesehen werden.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Wieso sind die gefährlich?


    Ich nutze die zum Auffüttern der Körbe in einer Bodenaussparung. Die Okinalflaschen sind bei mir am Zungenschaft bienendicht. Die stehen ja im Freien und da räubert nichts. Einzig Ameisen tanken dort manchmal. Leider dauert das Füttern lange. Manchmal ist genau das aber auch gut.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich hab' paar Körbe. Zu denen gehöre ich. Muß ich nun auch ins Museum?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich habe ein Paar Schuhe
    Bin ich jetzt Schuster?


    Im Ernst, Henry. Man kann alles tot diskutieren, bzw. so lange, bis kein Mensch mehr Lust hat.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Weise doch bitte mal auf die Gefahren mit dem Fütterer hin ... und ich will auch kein Widerwort mehr geben.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Fluglochfütterer sind eigentlich bequem. Ich habe mal die amerikanischen Modelle benutzt und mit Weithalsflaschen betrieben. Vorteil, man geht kurz bei den Ablegern vorbei und tauscht die Flasche aus. Nachteil, Flaschen putzen, ständige Räubereiversuche.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,
    nun gut, wenn es denn der Wahrheitsfindung dient.
    Hier mal ein Bild für die, die so ein Ding nicht kennen. Meine (Bj. so um 1950) waren aus Blech.

    Man/n schiebt die Dinger von vorne durchs Flugloch. Die Vorratsflasche, die nicht zu dick sein darf, bleibt draußen. Fassungsvermögen ca 0,5-0,7l.
    Wird mit Elastik oder einem Lederstreifen und Heftzwecken an der Flugfront befestigt.
    Zum Auswechseln muss die Flasche kopfüber gedreht werden. Gibt, wenn man nicht aufpasst wie ein Luchs, schon mal eine kleine Kleckerei. Sprich: Räuber.
    Das ganze wiederholen wir dann an der gesamten Flugfront.
    Die Ränder der Lasche werden rechts und links mit Schaumgummi o.ä. abgedichtet, damit der Duft nicht gerade so stark nach außen dringt. Dadurch verkleinert man auch das Flugloch, damit das Volk sich notfalls noch wehren kann.
    Wenn nicht, gibts wieder Räuber, die das riechen.
    Und das nenne ich gefährlich, Henry.
    Und umständlich ist es dazu. Vielleicht bei meinen alten Hinterbehandlern als Notlösung geignet, aber eine innere Fütterung sollte bei Magazinen das Mittel der Wahl sein.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-


  • Zum Auswechseln muss die Flasche kopfüber gedreht werden. Gibt, wenn man nicht aufpasst wie ein Luchs, schon mal eine kleine Kleckerei. Sprich: Räuber.
    Das ganze wiederholen wir dann an der gesamten Flugfront.


    Hallo Michael,
    warum machst Du die Futterzunge, oder wie das Dings heißt, nicht auf die Flasche bevor Du Sie nach unten drehst? Aber vielleicht hab ich Dich auch nur falsch verstenden.
    Grüße
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Beim Wechseln musst Du dann ja den Fütterer wieder rausziehen, mitsamt dem ganzen Schaumstoffabdichtungsverengungsgerödel.
    Ich kann mich erinnern, dass ich die Flaschen immer mit meinem linken Daumen zugehalten habe, und dann mit viel Geschwindigkeit auf die Fütterer gesetzt habe.
    Noch einmal zum Klarstellen: Ich habe die Dinger das letzte Mal wohl so 1978 gebraucht, aber ich weiß genau, wo sie heute noch liegen. :daumen:

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo,


    meine sind auch aus Blech. Ich hab ein Ableger der 4 Waaben an den Deckel gebaut hat. Wollte ich eigentlich bis nächstes Jahr so lassen. War eigentlich auch kein Problem, da dieser Ableger genug Futter zum überwintern gesammelt hat, eigentlich. Aber bei der Gewichtskontrolle erscheint mir der Ableger nun doch zu leicht und ich wollt dem noch etwas Futter zukommen lassen.
    Füttern von oben fällt wegen der Waaben am Deckel flach. Darum dachte ich an die Fluglochfütterung oder halt von unten. Da schien mir der Fluglochfütterer einfacher.
    Ob ich den Spalt wohl auch mit Fermite abdichten kann?


    MFG Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Zitat

    Kannst gleich mitgehen,ins Museum,du Besserwisser.


    Hut ab!
    Im Austeilen bist Du ja ein ganz Großer. Auch wenn ich deine anderen Beiträge von heute so sehe.
    Aber das stört mich nicht weiter, deinen Neid habe ich mir verdient, mein Mitleid bekommst Du umsonst.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-