Futterteig selbst herstellen

  • Ich möchte gern Futterteig aus Puderzucker selbst herstellen um etwas davon in den Königin-Käfig dazu zu tun. Kennt jemand ein einfaches, unkompliziertes Rezept für ca. für ca. 1 - 5 kg?

  • Ich möchte gern Futterteig aus Puderzucker selbst herstellen um etwas davon in den Königin-Käfig dazu zu tun. Kennt jemand ein einfaches, unkompliziertes Rezept für ca. für ca. 1 - 5 kg?


    Man nehme einen Teil Honig und 3 Teile Puderzucker und fülle sie in ein Gefäß. Und verrühre (knete) die Mischung so lange, bis sich Honig und Puderzucker gut gemischt haben. ... fertig ist der Futterteig.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Die 1-5 kg schmierst du aber nicht in den Königinnenkäfig oder?


    *duckundwech* :lol:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Bei der Menge sieht es für mich aus als will er damit seine 2-beinige Königin in den Käfig sperren...


    Beim Anrühren aber dran denken: Nur eigenen Honig verwenden. Neben dem Risiko der Infektion kommt ja seit gestern auch noch das Einbringen von genveränderten Pollen als Problem dazu :)

  • Man nehme einen Teil Honig und 3 Teile Puderzucker und fülle sie in ein Gefäß. Und verrühre (knete) die Mischung so lange, bis sich Honig und Puderzucker gut gemischt haben. ... fertig ist der Futterteig.


    Super und vielen Dank; das krieg ich auf jeden Fall hin.
    Noch ´ne Frage. kann man den Teig dann auch in einer Gefriertüte einfrieren und bei Bedarf immer wieder davon nehmen, oder ist Einfrieren hier falsch?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von lotus ()

  • Super und vielen Dank; das krieg ich auf jeden Fall hin.
    Noch ´ne Frage. kann man den Teig dann auch in einer Gefriertüte einfrieren und bei Bedarf immer wieder davon nehmen, oder ist Einfrieren hier falsch?


    Hallo Lotus , einfrieren ist falsch .Einfach in Kunststoffdose kühl lagern .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Puderzucker - Honig: 3:1 (siehe Wald&Wiese), Zucker und Honig anwärmen, Zucker in ein Gefäß in in die Mitte eine Mulde, in die der Honig kommt, warm vermischen.
    Ein bis zwei Tage stehen lassen.
    Dann durchkneten und weiteren Puderzucker dazu bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


    Bei Futterteig ggf. Milchsäure zum Invertieren dazugeben (evtl. auch Invertin).


    Gruß
    Günter

  • Bei Futterteig ggf. Milchsäure zum Invertieren dazugeben (evtl. auch Invertin).


    Gruß
    Günter


    Das hört sich etwas detaillierter und auch komplizierter an als bei Wald&Wiese. Ich hätte einfach Puderzucker und Honig im Verhältnis 3 : 1 vermischt und gut ist.
    Was meinst du mit Milchsäure dazu? Ich hätte Milchsäure. Wieviel und ab wann müßte sie dem Teig denn zugemischt werden? Und überhaupt: wozu ist das Invertieren?

  • Keine Milchsäure.
    Du brauchst eine winzige Menge Futterteig (nehm ich an) zum zusetzen unter Zuckerteigverschluss.
    Da reicht Honig und Puderzucker und fertig.
    Und wenn Du nicht noch sonst was damit vor hast, reicht eine kleine Menge. Nächstes Jahr ist der auch wieder schnell angerührt.


    MfG André

  • Keine Milchsäure.
    Du brauchst eine winzige Menge Futterteig (nehm ich an) zum zusetzen unter Zuckerteigverschluss.
    Da reicht Honig und Puderzucker und fertig.
    Und wenn Du nicht noch sonst was damit vor hast, reicht eine kleine Menge. Nächstes Jahr ist der auch wieder schnell angerührt.


    MfG André


    So sehe ich das auch: keine Milchsäure dazu. Danke.

  • Nun möchte ich gerne wissen, ob ich jetzt Mitte Oktober mit dem Futterteig noch etwas nachfüttern könnte, da ich zu spät im Jahr mit Flüssigsirup begonnen habe und nun den Völkern noch ein wenig Futter fehlt. Ich wollte eine handvoll Futterteig in Frischhaltefolie tun und diese dann mit einer offenen Seite unter die Abdeckfolie direkt auf die Rähmchenobekante legen, dann darüber wieder die Abdeckfolie und darüber den Zanderdeckel umgedreht, so dass der Deckel plan aufliegen kann.
    Also Frage: ist Futterteig um diese Zeit für die Bienen ok, oder gibt es Probleme irgendwelcher Art?

  • Moin,
    a) nein, b) ja.
    Es ist langsam sogar schon zu kalt zum Wasserholen, und ohne können sie den Teig nicht verarbeiten.
    Ich würde jetzt gar nichts mehr machen, sondern im Frühjahr ein scharfes Auge drauf haben und dann ggfs. Ziplock-Beutel draufpacken - der große Futterverbrauch fängt erst Ende Februar/Anfang März an, weil sie dann zum Brüten bis zu 8kg per Monat durchhauen.
    Die nächsten Monate kommen sie mit nem Kilo pro Monat hin.


    Ich frag mich allerdings, was dieses Jahr los ist - du bist jetzt schon der 4. oder 5., der hier erzählt, daß er zu spät mit Einfüttern angefangen hat - seht ihr nicht, wenn bei euch Trachtende ist, und auch keinen Wetterbericht? :eek:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ...Ausserdem möchte ich an sabi(e)nes Posting noch anfügen, dass die Bienen jetzt bereits in den Regionen wo es schon kälter ist in der Wintertraube sitzen, und somit kein/kaum noch Futter abnehmen würden.


    Wie sabi(e)ne geschrieben hat, lassen bis im Frühjahr und dann ggf. zufüttern.


    sabi(e)ne habe ich mich auch schon gefragt, was für das so späte Einfüttern für einen Grund haben könnte. Ich habe meine Völker am 11.09.2011 eingewintert und seither nicht mehr aufgemacht ...

  • Einfach nur ein paar Bilder dazu.


    Den benötigten Puderzucker stelle ich mir selber her. Dazu nehme ich eine elektrische Kaffeemühle. (Die gibt es schon für 15 Euro und damit läßt sich auch gefrorenes Propolis zerkleinern. Und Kaffee...)


    Ab in die Maschine damit.


    Nach wenigen Sekunden ist der Zucker staubfein.


    Dann den Honig dazu. Am besten Blütenhonig und aus der eigenen Imkerei. Ein Teil Honig zu zwei-drei Teilen Puderzucker.


    Mit einem Spatel den Honig vom Löffel kratzen und weiter vermengen.