EuGH-Urteil ist gesprochen!

  • Moin,Moin aus Hamburg,
    wenn ich es richtig verstehe geht also potentielle Gefährdung in Deutschland von Kartoffeln und dem nicht nicht zugelsssenem Mais aus. Was ist mit Raps ? Wie hoch ist das Gefahrenpotential im Obstanbau zu sehen ?
    Massentrachten wie Phacelia und Buchweizen ? Weitere Kanditaten ?


    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Zumindest kam es hier in der Gegend vor einigen Jahren bereits zu einer Aussaat von nicht zugelassenem GVO-Raps. Angesichts der immer wieder zu beobachtenden, vermeintlich versehentlichen Freisetzungen nicht zugelassener GVO-Saaten ist die Frage, ob von Imkern künftig erwartet wird, auch dann ihren Honig vorsorglich untersuchen zu lassen, wenn sich der Flugradius ihrer Bienenvölker nicht innerhalb gemeldeter Felder des Standortregisters befinden.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Die Spekulationen schiessen nicht nur hier im Forum ins Kraut. Einheitlicher Tenor der Medien: Importhonig ist passe, goldene Zeiten brechen für heimische Imker an. Allerdings nur für Bioimker wie man dem hier zuvor geposteten Link entnehmen kann:


    http://www.br-online.de/bayern…ucher-ID1315283916173.xml


    Aus dem Beitrag kann man entnehmen, dass alle Nichtbioimker - ausser den bayerischen - ihre Bienen permanent mit Antibiotika behandeln. Verdammt, wer hat ihr das verraten?!? Schön war auch die Anmerkung, dass man gentechnisch veränderte Rückstände im Honig nicht herausschmeckt. Toll! Also, Kohlenmonoxid ist nicht nur geschmackslos, sondern auch farb- und geruchlos, kann also bedenkenlos verzehrt werden. Ganz toll die Dame!


    Wie dem auch sei: Ich schule mit meinen drei Ablegern also auf Bioimker um und schwelge im Reichtum. Der Ferrari ist schon bestellt...


    Einziger Wermutstropfen: Die Verbrauchertäuscherschutzministerin plant bereits den kaltgeschleuderten Dreck aus EG und nicht EG Ländern schlicht und ergreifend die vom EuGH erwähnte Zulassung zu beschaffen:


    http://www.spiegel.de/wirtscha…ice/0,1518,784765,00.html


    In einem zweiten Schritt will Aigner die EU-Kommission auffordern, ein Konzept für ein einheitliches Vorgehen zu beschließen. Die Frage ist, ob Genhonig zugelassen werden kann und wenn ja, unter welchen Bedingungen.


    Und ich Arsch hab die auch noch quasi gewählt...


    Den Ferrari bestell ich wohl besser wieder ab...



    Andreas

  • den kaltgeschleuderten Dreck aus EG und nicht EG Ländern.


    Achte mal bitte auf Deinen Ton hier, ok?


    Die Frage ist, ob Genhonig zugelassen werden kann und wenn ja, unter welchen Bedingungen.[/I]


    Aber selbst bei dem zu erwartenden Kniefall der Politik ist da immer noch der Verbraucher, der dann gezielte Einkaufsentscheidungen treffen wird. Es wird drauf ankommen, unser Land hier so GVO-frei wie nur möglich zu halten. Und da ging es heute zumindest erstmal in die richtige Richtung.


    Und ich Arsch hab die auch noch quasi gewählt...


    Selbst schuld, ihr Verhalten zeigt sie doch nicht erst seit heute..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Freunde,
    der, die oder das ( das ist sprachwissenschaftlich noch nicht klar ) davon profitieren wird, also der Einzige, die Einzige oder Das Einzige ist...

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nicht nur Du siehst schwarz: Ich sehe eine GVO-Analysenpflicht, wenn man Honig in Verkehr bringen will. Und das wird für Imker teuer, sehr teuer.


    Dazu sehe ich zumindest in Deutschland keine Notwendigkeit. Bei uns sind die Standorte gentechnisch veränderter Pflanzen gut dokumentiert, "wildes" Ausbringen kam nur in ganz vereinzelten Fällen vor. Wer in ausreichendem Abstand zu den Anbauflächen imkert der sollte auf der sicheren Seite sein.

  • Morgen zusammen


    Hat eigentlich jemand mal an unsere ImkerkollegInnen im Ausland gedacht? Die Gleichung: alles was nicht eigener (Deutscher, vielleicht auch Schweizer und Österreicher?) Honig ist, ist "Langnese-Ausschuss" kann wohl kaum aufgehen. Nicht jeder kann/will sich den teuren eigenen Honig leisten. Selbst wenn, gibt es denn in Deutschland genug Kapazitäten, den gesamten Honigbedarf zu decken?


    Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Imker z.B. in Brasilien nicht so lustig ist, wenn es heisst, Langnese kann seinen Honig plötzlich nicht mehr abnehmen. Es kann ja auch kaum sein, dass sämtlicher importierter Honig von "bösen" Grossimkern stammt, denen wir eh nichts gönnen würden. Vielleicht stehen uns ja zumindest die spanischen Imker etwas näher


    Falls jemand mehr weiss über den internationalen Honighandel würde mich das sehr interessieren.


    Gruss,
    Daniel

  • Moin Daniel aus der Schweiz,


    hier eine öffentliche Frage an Dich:


    Gehe ich richtig in der Annahme dass der Imker nicht nachweisen muß dass sein Honig GVO´s oder die DNA von diesen enthält?
    Er weiterhin seinen Honig in Verkehrbringen darf.
    Wenn allerdings bei einer Beprobung von öffentlicher Stelle anfällt daß er seinen Honig aus dem Verkehr ziehen muß er den Schaden an den Schadensverursacher weiterreicht.


    ???