Segeberger Beute Styropor und Holz

  • Juhu liebe Gemeinde,
    ich imkere nun schon seit zwei Jahren mit der segeberger Beute aus Styropor und habe nun die Idee auch mal Holz ausprobieren zu wollen.
    Das Optimale wäre natürlich, wenn ich die beiden Werkstoffe auch mit einander kombinieren kann, da ich nicht gleich alles doppelt kaufen möchte.
    Es gibt ja die Möglichkeit ein Paket zu kaufen, nur leider fehlt mir dann ein Honigraum etc...
    Wisst ihr, ob es die Möglichkeit gibt, daß ich die beiden zunächst auch mit einander zu betreiben, oder muß ich in den sauren Apfel beissen und doch gleich etwas mehr kaufen ?


    bin schon gespannt auf Eure Antworten


    Gruß
    Thomas

  • Was meinst Du genau - willlst Du sowas machen wie Holzboden und Segeberger Zarge?
    Nebeneinander stellen ist ja kein Problem wenn im gleichen Rähmchenmaß. Aber kombinieren bringt es doch nicht. Wenn Du das zum Vergleich machen willst musst Du beide Beuten nebeneinander stellen aber eben in sich komplett aus Holz und eben Segeberger.


    In den Falzen der Segeberger steht z.B. immer Wasser - wenn da dann eine Holzzarge drauf steht, saugt die sich voll und gammelt. Holz arbeitet, verändert sich im Maß stärker als die Segeberger - das passt dann je nach Witterung mal besser, mal schlechter auf die formstabile Segeberger. Die Wandstärke der Segeberger ist auch anders...aber das könnte man ja ev. ausgleichen.


    Kauf Dir ne komplette Holzgarnitur und stelle sie daneben wenn Du denn magst...aber dauerhaft kombinieren würde ich das nicht.


    Hezrliche Grüße
    Melanie

  • ...ich hab mich da vielleicht etwas komisch oder blöd ausgedrückt.
    ein fertig bestellbares System umfasst in der Regel nur drei Zargen. Wenn ich nun aber einen vierten Hongiraum benötige, würde ich ne Styroporzarge drauf setzen wollen.
    Oder halt auch bei der Futterzarge....ich möchte halt poe á poe umstellen, je nachdem, wie ich und die Mädels damit zurecht kommen.


    Gruß
    Thomas

  • Wenn der beespace beim draufstellen stimmt, könntest du das machen.
    Es ist ja nur für die Trachtzeit und eine Notlösung.
    Zum Überwintern eher nicht gut.


    schön Tach
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

  • Ich kombiniere schon seit ca. 10 Jahren Segeberger "Styropor" mit Segeberger "Holz", beides von Holtermann bezogen.


    Im Bienenhaus sind jegliche Kombinationen überhaupt kein Problem. Dort bevorzuge ich Boden Holz, Brutraum + Deckel Styropor. Oder neuerdings ganz komplett Holz.


    Im Freien nehme ich "Holz" nur von Mai - August, nur als Honigraum und den Rest (Boden, Brutraum, Deckel) aus Styropor. Über Winter gammelt die Segeberger Holz trotz Blechdeckel im Freien relativ stark, da sich in den seitlich aufgeschaubten Leisten Wasser sammelt. Für reine Außenaufstellung wäre die nichtsegebergerkompatible DN-Holzbeute von "Bergwinkel" vermutlich besser geeigent, da außen glatt.


    Meiner Ansicht nach ist die alte Segeberger Holzzarge (Holtermann-Nr. 1269 ohne Bild) der neuen (Holtermann-Nr. 1268) vorzuziehen, da die alte wesentlich stabiler und unempfindlicher ist.



    Zu Deiner Situation: Meiner Kenntnis nach macht es preislich keinen Unterschied, ob Du einzelne Elemente kaufst oder die komplette Beute. Ich würde mir an Deiner Stelle mal 2 Holzzargen alt und evtl. einen Holzboden "Celle" mit Bausperre (wichtig) ergänzen. Bedenke, dass die Holzzargen im Verhältnis zu den Kunststoffzargen relativ schwer sind.


    Grüße

  • Hallo miteinander


    Kann mir jemand in kurzen Worten den Unterschied der einzelnen Beuten mit ihren Bezeichnungen erklären für z.Bsp. Segebergerbeute, Frankenbeute, Liebig etc.
    Dabei meine ich nicht unterschiedliche Materialien oder die tausend verschiedenen Rähmchengrössen.


    Ich halte meine 4 Völker seit diesem Spätsommer in gelben Styroporbeuten und zwar auf dem Rähmchenmass 1/2 Dadant-Honigraummass (2-zargig).
    Wie man diese nennt habe ich keine Ahnung, jedenfalls sind sie aus Polen für apimedi.ch gefertigt und ich bin bis jetzt zufrieden damit.


    Besten Dank für Aufklärung.


    Gruss Olivier

  • Dabei meine ich nicht unterschiedliche Materialien oder die tausend verschiedenen Rähmchengrössen.


    Hallo Olivier,
    genau darum geht es aber bei den verschieden Beuten.


    Z.B.
    Segeberger (Hersteller) Styropor in DNM.
    Frankenbeute (Hersteller) Styropor in 5 verschieden Massen aber untereinander kompatibel (laut Hersteller !)
    Liebig eigentlich Hohenheimer Einfachbeute, Holzbeute im Zandermass.
    Zur Info schau Dir einfach mal den Onlinekatalog von Holtermann.de oder einem anderen Imkereifachhändler an.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk


  • Hallo Eisvogel


    Du hast mich damit ein wenig schlauer gemacht! :)


    Dann bleibts also mehr oder weniger weiterhin bei der alles entscheidenenden Rähmchenformatsfrage :wink:


    Danke!
    Gruss Olivier

  • Hallo Oliver,


    Kalt- und Warmbau ... sind auch noch Merkmale. Manche Zargen sind auch beonders dickwandig oder haben unterschiedliche Griffe usw.


    Den Bienen scheint es egal zu sein ("umgedrehte Mülltonne geht auch"), Rähmchenmaß und Handling für Dich sind die entscheidenden Kriterien.


    Gruß Jörg

  • Hatte auch mal die Idee mit S. Holz. Nachdem ich das " Holz Muster " von Holtrm. in der Hand hatte war die eigentliche Idee gestorben. Nimm mal die als 4. oder 5. Zarge , mit jeweils 22 Kg Honig vom "Turm" runter.!! Also habe ich ne andere Variante probiert : Die Pfalze von oben und unten aus Kiefer gefräst und verleimt/geschraubt. Die Zargenwände , 4mm Hartfaserplatten innen/außen , 30 mm Styropor als Dämmung mit den gefrästen Ober/Unterteilen verbunden. Ergebnis: immer noch zu schwer. Stehen jetzt als 1. BR.
    Was sagt uns das ? Alles Gute ist so gut wie Nie beisammen.


    Gruß hannes