Königinzucht?

  • Hallo,


    ich bin neu hier im Forum . Könnt ihr mir bei einer kleien Unklarheit zur Bienezucht weiterhelfen?
    Ich imkere jetzt seit einem Jahr und und bin total faszienert . Ich beschäftige mich derzeit mit der Weiselzucht und will im ächsten Fruhjahr probieren
    Weisel zu züchten. Da hat sich bei mir die Frage auf gemacht :
    Wenn die eintägigen Larven in das Näpfchen umgelarvt werden und dann umgedreht ins Rähmchen gehängt weden rutschen die Larven doch wieder herraus.
    Ich meine es dauert ja einige Tage bis das Weiselnäpfchen von den Bienen mir der Weiselzelle geschlossen wird.
    Wie funktioniert das, kann mir das jemand erklähren.
    Ich hoffe ich hab meine Fage verständlich ausgedrückt..


    Mit gutem Imkergruß
    :lol:
    Aaron

  • Na beim Umlarven wird, und das ist ganz wichtig, Weiselfuttersaft mit gegeben. Die Maden müssen drinne schwimmen. Das hält die Larven auch "oben".
    Bei Schwarmzellen klappt das auch. Erst Futtersaft rein und dann legt die Königin ein Ei.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von honig ()

  • Ich hoffe ich hab meine Fage verständlich ausgedrückt..


    Hallo Aaron,
    für die Luxemburger hast Du Dich anscheinend nicht verständlich ausgedrückt.:wink:


    Ich finde Deine Frage gar nicht so trollig.


    Ich bin kein Wissenschaftler.....deshalb kann ich nur vermuten, warum die Larven nicht aus dem Näpfchen fallen.
    Vermutlich liegt es am GeleeRoyal, der in geringen Mengen an der Larve haftet.


    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)


  • Bei Schwarmzellen klappt das auch. Erst Futtersaft rein und dann legt die Königin ein Ei.


    Ehrlich??


    Ich dachte immer, es wäre andersherum.:lol:


    (Erst das Ei, daraus entsteht die Larve, die mit Saft gefüttert wird....? Oder wie oder wat??)


    Jo mei, wie der Bayer zu sagen pflegt, Sachen gibt´s die gibt´s gar net. :cool:

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Nix klebt besser als Spucke. (Probiere mal aus, ein Haar mit Spucke an die Fensterscheibe zu kleben. Das bleibt sogar dran, nachdem die Spucke eingetrocknet ist.)


    Ohne Blödsinn jetzt, die Larven sind so leicht, dass bei denen die (ich glaub es ist die) Oberflächenspannung von dem Futtersaft die Larven an Ort und Stelle halten.
    Da rutscht oder fällt also nichts.


    Ob jetzt Schwarmzellen zuerst "befüttert" werden und dann das Ei kommt, glaube ich Anfänger jetzt auch erst einmal nicht, aber da wird es ein ähnlicher Effekt sein (irgendeine Flüssigkeit wird die Königin mit dem Ei rausdrücken, ganz trocken flutscht das bestimmt nicht so einfach).

  • okay dokay..:wink:
    ja das macht sinn
    das wollte ich wissen wollte
    hab ich wieder was neues dazu gelernt.


    Danke für eure schnellen Antworten..
    GRUß
    Aaron

  • Hallo !


    Um was man sich alles Gedanken macht ...
    ... die Larve hängt einfach so ...



    Na beim Umlarven wird, und das ist ganz wichtig, Weiselfuttersaft mit gegeben. Die Maden müssen drinne schwimmen. Das hält die Larven auch "oben".
    Bei Schwarmzellen klappt das auch. Erst Futtersaft rein und dann legt die Königin ein Ei.
    Olli


    Ich dachte die Zeiten des "Nass" umlarven wären rum ...
    ... soll ich im Anbrüter erst zu 40 Maden Saft zugeben ? Nee, mach ich nicht.


    Die Königinn legt das Ei sicher nicht ins Gelee Royal,
    ich empfehle u.a. am BI Kirchhain: "Einfachste Königinnenaufzucht"
    Grundlagen, Aufzuchtbedingungen und Aufzuchtmethoden, Aufzucht im Ableger/ Anbrüter und weiselrichtigen Volk, Einweiseln und Umweiseln


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Die Königinn legt das Ei sicher nicht ins Gelee Royal,


    Stimmt - das war ein Fehler meinerseits

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

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    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"


  • Hallo Aron ,jetzt mal richtig ! Die Königin legt das Ei in eine trockene Zelle. Dabei ist es egal ob es sich um eine Arbeiterinnenzelle , Drohnenzelle , oder Weiselzelle handelt . Die Larve wird grundsätzlich erst nach dem Schlupt mit Futtersaft gefüttert.
    Beim Umlarven wird auch vorher kein Futtersaft in die zukünftige Königinzelle gegeben ( gefahr des erstickens der Larve ) beim falschen ablegen der Larve . Also der an der Larve anhaftende Futtersaft ist völlig ausreichend damit sie in der Zelle haften bleibt . Und je kleiner desto besser ( 1 Tägige ) Maden verwenden .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Liebe luxnigra,


    hau doch mal dem jugendlichen Aaron nicht gleich so mächtig an's Schienbein. Der bleibt ja verstört für alle Zeiten - wenn ihm nicht geholfen wird. Also bitte, es geht auch anders !! Du bist doch sonst immer soo lieb.


    Gruß hannes