Jetzt fängt das schon wieder an

  • Hallo


    das ist ein Sommerlochthema
    es wird sowieso nie aufhören


    Oder doch Farbzucht bei den Buckis anfangen
    wenn keine Ringe mehr da sind ist Ruhe


    Nicht aufregen war Ironie dabei


    Gruß Uwe


    (Carnica Zucht ohne Angst vor Buckis)

  • wahrscheinlich wird da doch mehr Geld mit verdient als gedacht...


    nicht die orangen Kringel wegzüchten, nur darum habe ich die, weil die so chic aussehen...


    Schönes WE
    Andrea

    nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

  • Typisch,
    unterstreicht, dass er keine Ahnung hat, muss aber in die Zeitung damit. Leidig, sehr leidig. Deshalb mein Kompromissvorschlag, um zukünftig allen Rassenideen den Wind aus den Segeln zu nehmen:
    Zwangsweise müssen alle Imker Buckys kriegen und verwenden. Besser, schneller, leistungsstärker und schöner, muss ich mehr sagen :-).
    Viele Grüße
    Wolfgang, der sich sicher ist, gelb gestreift ist in

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo Heike,


    das ist die Ur-Angst des Menschen vor dem Unbekannten. Anstatt sich schlau zu machen, wird erst einmal Panik geschoben.
    Bei dem Einen sind es "die Ausländer", bei dem Anderen "der (T)Euro", der Dritte sieht Aliens hinterm Haus. Damit muss man leben; und im Sommerloch springt jeder drittklassige Lokalredakteur auf ein solches Thema wie ein Hund auf die Wurst.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Und wenn es dan noch dunkle Bienen gibt. Und die kann man nicht mal verbieten weil sie die hier ursprünglich Heimische ist.
    Rassenwahn hat noch nie gutgetan.

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Typisch,
    unterstreicht, dass er keine Ahnung hat, ........ Besser, schneller, leistungsstärker und schöner, muss ich mehr sagen


    Du hast sicherlich das Recht auf eine eigene Meinung, das ist aber deine subjektive Einschätzung. Es gibt auch diverse objektive Untersuchungen (Maul, u.a). Ich hab nun auch schon ein paar Tage Bienen und glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann. Wenn möglich versuche auch ich inzwischen in der Zeit, wo bei mir in der Gegend wegen Robinie angewandert wird, möglichst keine Standbegattung zu haben, aus den gleichen Gründen wie im Artikel. Ich denke je mehr Bastard desto aggressiver ist unbestritten (ich lese jetzt nicht erst mehrere Jahrgänge DBJ um Aumeier (Pia nicht Heike) und andere zu zitieren). Aggressivität, erhöhter Schwarmtrieb, die Schwärme, keine eigenen, die ich in den letzten Jahren eingesammelt habe waren vom Erscheinungsbild schon gelber als der Carnica Standard erlaubt, sind alles das Ergebnis von Verbastardisierung. Genau so gravierend sind für mich aber auch höhere Anfälligkeit für Krankheiten und ein Brutrhymus, der nicht zu einer lokal angepaßten Biene paßt.


    Ironischerweise profitieren ja auch die Carnica-Züchter, wenn jemand all die schönen Märchen glaubt, sich eine Königin kauft, dann begatten deren Drohnen ja im nächsten Jahr nicht nur die eigenen sondern auch Königinnen der 10 Imker im Umkreis - Ergebnis: in den folgenden Jahren werden mehrere Imker bei Züchtern kaufen um aggressive Völker umzuweiseln.


    Für den "normalen" Freizeitimker ist eine geringe Aggressivität nun mal wichtig, wenn man mit seinen Bienen keine Probleme mit seinen Nachbarn haben will, aber das sollte möglichst mit Standbegattung erreicht werden.


    Man kann Hybridzucht, wie sie bei anderen Nutztieren praktiziert wird, nicht 1 zu 1 auf Bienen umsetzen. Klingt gut in der Theorie, ist durch die Praxis aber längst wiederlegt.


    Gruß
    Heinrich

  • Von Anfang an dachte ich mir "Jetzt wird bestimmt wieder Melli-Bär" aus der Versenkung hervor kommen. Und schon isser da. Wie immer kann jedes deiner Argumente widerlegt werden, sowohl in Theorie als auch Praxis. Aber Flamewars bringen nix.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Reiner,


    tut mir leid für dich, dass ich nach 40 Jahren imkern und auch dem Kauf der einen oder anderen Buckfastinselkönigin immer noch zwischen tollen Werbesprüchen und Wirklichkeit unterscheiden kann. Es gibt nun mal nach meiner Auffassung ein paar Möglichkeiten eine umweltförderliche Bienenhaltung in D gegen die Wand zu fahren, Kombinations- und Hybridbienenzucht stehen da ganz weit oben.


    Gruß
    Heinrich

  • Hi,


    der Bienenpeter betreut seit 35 Jahren Bienen. Zuerst Nigra-Bastarde - nur im Raumanzug zu bearbeiten. Dann Lehrgänge in Mayen und C-Königinnen bei Emil Ladwig in Medig gekauft ( handzahm). Von diesen nachgezogen, in 2 bis 3 Jahren wieder herzhafte Stecher am Stand, da war vom Ausgangsmaterial nichts mehr zu spüren. Wieder C-Königinnen gekauft u. A. aus Österreich. Nachgezogen und auf Sylt begatten lassen, alles prima, aber die FII -Nachkommen hatten schon wieder zum heiligen Krieg aufgerufen. Seit 5 Jahren habe ich Buckfast von Frau Guth aus Luxembourg. Solche lieben Mädels hatte ich in meiner 35-jährigen Tätigkeit noch nicht. Auch F I und F II sind kein Problem. Ohne viel Arbeit, so gut wie keine Schwärme; meine Honigeimer sind so gut gefüllt wie seit Jahren nicht- liegt aber sicher in erster Linie am Wetter und an der Tracht.
    Bevor ich mich entschloss Buckis zu kaufen war ich auch ein mit vielen Vorurteilen behafteter Carnika-Freak, der aber zwischenzeitlich eines Besseren belehrt ist ---- definitiv----.
    Ich arbeite heutzutage mit T-Shirt und kurzer Hose an meinen Lieblingen, ohne groß darüber nachzudenken; das habe ich selbst bei meinen Carnika nicht immer gemacht.


    Resümee: Vorurteile sind schlechte Lehrmeister, vorurteilsbehaftete Menschen ebenso. Selbst ausprobieren und sich überzeugen- so kommt man weiter- eigentlich ein Vorzug der Jugend.


    zum Versuchen und Nachdenken will der Bienenpeter anregen;


    und wünscht eine gute n8