• Hallo Zusammen,


    ich habe meinen Ableger während der AS Behandlung mit dem Nassenheider Horizontal weiter gefüttert. Hatte ein TetraPAck mit Flüssigfutter drin. Die Damen haben das Futter während der Behandlung strikt verweigert.
    Auch nachdem ich vorgestern den Verdunster entnommen hatte, blieb das Futter unangetastet.
    Habe dann heute das Futter ausgewechselt und die Schwimmhilfen erneuert. Und siehe da, nach einer halben Stunde haben sie sich wieder daran zu schaffen gemacht....


    edit: es scheint, als ob dieses JAhr nicht wirklich viele Milben in meinen Völkern sind. Der Ableger hat zwar mehr als das Wirtschaftsvolk, aber der Befall hält sich wirklich in Grenzen. Habe bisher aber auch nur die "aufsitzenden" Milben zählen können (ca. 10 pro Tag). Werde nächste Woche die Schublade wieder einschieben und schau mal wie stark die "Brutmilben" sich entwickelt haben....

  • Ich denk nur mal logisch, wenn Du Flüssigfutter während der Behandlung im Stoch hast dann ist da auch eine höhere Luftfeuchte und die AS konzentration in der Stockluft vermindert sich, ist also ähnlich wie wenn Du bei feuchter Witterung behandelst. Irgendwo im Forum hab ich auch schon mehrmals gelesen die Bienen können zwar einige Klimaeinflüsse im Stock regulieren aber nicht die Luftfeuchte d. h. der Erfolg Deiner Behandlung ist fraglich. Ich frag mich auch ob das Flüssigfutter nicht noch zusätzlich die AS aus der Luft zieht. Zehn aufsitzende Milben pro Tag hältst Du für wenig?
    Gruß Hermann

  • Hallo Carsten,


    da muss ich Hermann leider recht geben.
    Letzte Woche hab' ich auch eine aufsitzende Milbe in einem Ableger entdeckt und bin erschrocken.
    Normalerweise sieht man die Milben überhaupt nicht, die sitzen unter den Bauchschuppen.
    Zehne würden mich das Fürchten lehren.

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Hallo Carsten,


    wie heißt es doch immer? Erst füttern, dann behandeln, dann wieder füttern.
    Aufsitzende Milben hab ich bisher zum Glück noch keine Gesehen. Dafür aber massiven Milbenfall bei den letztjährigen Völkern!


    Ich würde mal eine Stoßbehandlung mit dem Schwammtuch machen. Also erst das Futter weg, dann behandeln. Bemüh mal die Suchfunktion im Forum. Henry hat das Idiotensicher beschrieben. Könnte mir vorstellen, dass da einiges fällt.


    Viel Erfolg!

  • Moin, moin,


    ich bin jetzt mit dem ersten Futterdurchgang und der ersten Behandlung durch. Gefallen sind zwischen 20 und etwas über 2000 Milben pro Volk/Schwarm. Ich denke also: Jetzt füttern und danach nochmal die Säure.


    Gestern gegen abend habe ich die Verdunster (Nassenheider horizontal in Flach- oder Halbzarge über Brutnest DN 1,5) heruntergenommen und je 2,2 kg Ambrosia gefüttert. Es war offensichtlich Zeit, das zu tun.


    Heute morgen war vor zwei Kästen allerhand Gedrängel, vor einem davon auch allerhand Wespen, die aber abgewehrt wurden, und für mein Empfinden viel zu viele (bis über 50) Fliegen verschiedener Arten, die in die Beute wollten. Sie werden abgewehrt, sind aber hartnäckig, wie Fliegen halt so sind. Ein Blick durchs Fliegengitter von oben in die Beute schräg am Futterschied vorbei zeigt mir nix Auffälliges. Das Futter wirkt aufgenommen, aber vor heute abend gibt es nix Neues. Das Gedränge hat sich beruhigt, die Fliegen sind da immer noch.


    Herr Storch teilt über dies Phänomen am Flugloch im August nichts mit. Kennt es hier jemand?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo miteinander,


    da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt! Mit "aufsitzenden" Bienen meinte ich die, die in den ersten Tagen während der AS Behandlung gefallen sind. Die fallen ja bekanntlich als erstes bevor die Brutmilben einige Tage später sichtbar werden. Ich habe selbstverständlich KEINE einzige AUFSITZENDE Milbe auf einer Biene gesehen...


    Wenn ich auch nur eine Biene mit ner Milbe im Nacken sehen würde, würde ich mich auch erschrecken .....