Dadant 12er Rahmen - welches Futtersystem?

  • guten Tag
    ich bin im Besitz eines Dadant Magazin für 12 Rahmen Aussenmasse 50x50cm.
    Ich habe ein Nicot Futtergeschirr - bin aber damit nicht glücklich.


    Meine Frage wie füttert Ihr, Flüssig oder Teig, eure Bienen? Am besten mit Fotos


    gruss
    Vincent

  • Hallo Vinc,
    zu den Beuten gehören fast selbstverständlich die Fütterer System Bruder Adam.
    Schau mal Fotos bei den einschlägigen Anbietern.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • hallo, kann Michael nur beipflichten. Einfacher wie mit dem Adamfütterer geht es nicht. Man kann portionsweise füttern, ohne die Bienen zu stören.


    lg aus der Oberpfalz

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen

  • ... und wenn man etwas "gemütlicher" veranlagt ist, so wie ich, dann lässt man die Dinger das ganze Jahr auf den Völkern.
    Den Bienen ist es wurscht und Imkerlein hat immer eine feine Ablage für Papier, Bleistift, Notizzettel, abgekratzte Wachsbrücken, Besen, Stockmeissel, Ausfresskäfige, Fluglochkeile usw. und so fort.
    Einmal im Jahr gehe ich dann mit der Schubkarre an den Beuten längs und wundere mich, wo denn der ganze Plunder wieder herkommt.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo in die Runde,


    jetzt würde mich als Anfänger interessieren, wie man mit dem Adamfütterer seinen Bienen ohne Störung portionsweise füttern kann. Da mache ich offensichtlich etwas falsch.


    Bei mir sieht das so aus:
    Ich lupfe den Innendeckel und stelle fest: "Adamfütterer leer - und die Bienen sitzen haufenweise im Fütterer".
    Eine Portion Flüssigfutter draufkippen geht nicht, weil ansonsten die Bienen ersaufen.
    Nächster Schritt: "Adamfütterer von der Beute abnehmen". Die Bienen im Fütterer mit reichlich Wasserbesprühen und anschließend in die Beute (hinters Schied) kippen. Unterseite - soweit möglich - von Bienen mittels Besen abkehren.
    Dann Bienen vom Adamfütterer im Gras (brutal) abstoßen. Die fliegen dann zurück.
    In der Zwischenzeit mache ich dann die Durchsicht. Anschließend wird der Adamfütterer wieder draufgegeben und das Flüssigfutter eingefüllt. Ich füttere nie unter 5 Liter, weil mir das Prozedere auf den Keks geht.


    Ich lasse mich gerne aufklären, wie's einfacher gehen würde. Ich habe schon daran gedacht, die Bienenflucht einzusetzen.


    Ich bin auf Eure Lösungen gespannt!
    Tasso R.

  • hallo, du denkst viel zu kompliziert. :)
    Ich habe in meinen Adamfütterern immer ein wenig Stroh (Korken gehen auch), damit die Bienen nicht ertrinken.
    Wenn ich mal wieder einen Teil auffüttere, nehme ich den Ausendeckel und den Innendeckel ab. Dann schütte ich das Zuckerwasser vorsichtig hineien. Die meisten Bienen hocken auf dem Stroh und kommen so nicht zu schaden. Falls eine Biene wirklich mal einen kleinen Spritzer abbekommt, macht das überhaupt nichts aus. Dann verschließe ich die Völker wieder.
    Pro Volk brauchst du nur eine halbe Minute. Solltest du mal keine Zeit haben, könnte auch jemand anders auffüttern, da es kinderleicht ist.


    lg Florian

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen

  • Hallo Florian,


    danke für den Tipp. Korken habe ich genügend hier - dann werde ich demnächst mal ans Korken halbieren gehen! Eigentlich würde ich ja gerne mit kleineren Futtermengen konstant füttern, weil dies für die Brutbildung ja auch besser ist.


    Beste Grüße
    Tasso R.

  • Hallo Tasso9x,
    wenn im Adamfütterer haufenweise Bienen sitzen, läuft irgendetwas falsch.
    Wie kommen die denn da rein?
    Ich vermute, dass die kleine Abdeckung über das Zugangsloch zum Fütterer einen zu großen Spalt aufweist.
    Oder die kleine Abdeckung ist zu leicht. Dann schaffen es viele Bienen Diesen anzuheben und gelangen ins Innere und schaffen es nicht mehr zurück.


    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Hallo Uwe,
    ich habe unterschiedliche Adamfütterer (Wagner, Holtermann und Bienenweber) in Gebrauch. Bei allen ist der untere Abstand der Glocke so hoch, dass die Bienen bei entsprechend niedrigem Futterstand durch kriechen können. Teilweise ist der Abstand konstruktiv vorgegeben und kann garnicht geändert werden. Ich meine, das ist auch so gewünscht, damit die Bienen den Fütterer "leer schlecken" können. Oder irre ich mich da? Natürlich wäre es gut, wenn die Bienen nicht in den Fütterer kämen - aber das liegt scheinbar an der Konstruktion des Adamfütterers.


    Beste Grüße
    Tasso R.

  • Liebe Ronny,


    auch mit Rauch habe ich es schon versucht. Meine Mädchen reagieren darauf mit großer Hektik und ich bringe sie nicht nach unten. Aber vielleicht war ich bislang zu ungeduldig und habe nicht ausreichend lange gewartet. Drum werde ich auch Deinen Tipp ausprobieren!


    Dir einen schönen Sonntag!
    Tasso R.

  • Hallo Tassox9x,
    leider habe noch noch nie Fütterer gekauft, da ich alles selbst herstelle.
    Wenn ich möchte, dass die Bienen das restliche Futter ausschlecken sollen, nehme ich den kleinen Deckel weg. (am Ende der Einfütterung)
    Da sind aber immer nur geringe Mengen drin. Voraussetzung ist allerdings, das die Beuten in Waage stehen.
    Ich finde es nicht schön, bei einer größeren Menge Futter die Bienen über mehrere Tage auf Stroh oder Kork ausharren zu lassen, bis der Futterpegel gesunken ist.
    M.E kann ich dann auf einen solchen Fütterer verzichten und einen günstigen Eimer mit Schwimmhilfe und Klettermöglichkeit verwenden.


    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Vielen Dank soweit für die Infos!
    Habt Ihr auch ein paar Fotos um es zu verdeutlichen?
    Die die es selber bauen - welches Holz, welche dicke, welchen Leim, und ist es dicht?


    mit freundlichem gruss
    vincent

  • Hallo Vincent,
    mache nun Mittag.
    Sofern wir hier heute einen lauen Sonntag verbringen, versuch ich mich mal mit einer Antwort.
    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)