als Hobbyimker Honigabsatz steigern

  • also unter Hobby versteht die Nicht-Imkerwelt z.B. Surfen, Golfen, Reiten etc. das alles kostet Geld oder? es gibt kein Hobby bei dem Geld verdienen angesagt ist. Das ist die eine Seite der Medalie.


    Die andere ist, dass kein Schraubenhersteller und kein Autobauer erst mal was Produziert und nacher versucht es zu verkaufen sondern normal ist, dass man erst etwas macht, wenn man dafür auch Kunden hat. Ich gebe zu das ist etwas einfach dargestellt aber vom prinzip her ist es so.


    Nur wir Imker glauben machmal die Welt müsse anders sein.


    Für den Absatz von deinem Honig musst du letztlich genauso Hirn und Können einbringen, wie du es schon beim imkern getan hast.


    Dann funktioniert auch der Absatz. Wobei es zur Zeit eigentlich garnicht so schwer sein sollte.


    Schau nur mal dies hier an:


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=26023&p=282471#post282471


    also klafft da doch ne Marktlücke auf oder?


    diese Leute könnten dir vielleicht auch weiter helfen:


    http://www.heimathonig.de


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Honig abzusetzen dürfte wohl weniger ein Problem sein.
    Gib doch mal 'Honigverkauf' in das Suchfeld ein, dann bist Du die nächsten Tage mit Lesen beschäftigt und kriegst jede Menge Tipps.
    Gruß Günter

  • Ich danke Euch für die schnelle Antworten, habe scho die Links angeschaut.


    Beispiel 1: vor einigen Monaten haben wir in unserem Schrebergarten
    ein Schild "Honig aus eigener Imkerei + Telefon Nr" aufgestellt.


    Resonanz - Bisher hat nur 1 Kunde angerufen.


    Beispiel 2: Ich habe in einem VHS-Kurs erzählt, dass ich Bienen habe -
    fast jeder Teilnehmer hat ein Glas gekauft.


    Wie macht Ihr Werbung für sich
    oder am Anfang gemacht?

  • Na, dann guck doch schon mal bei der VHS, für welche Kurse Du Dich nun noch zusätzlich anmeldest .....:lol:


    Mir persönlich ist das ja als Nicht-Massen-Verkaufen-Wollende egal


    aber Du siehst, direkt wirkt am besten. So ein Schild hängt doch in vielen Ecken. Wenn man den Imker nicht kennt, der dazugehört oder mit dem mal geklönt hat, dann kauft Ottonormal den Honig doch weiter billig in der Quetschflasche.


    Wie Melanie schon sagte, direkt und vor Ort, Du mußt konkret greifbar sein, den Honig gleich dabei.
    Kleine Proben und einen gut gemachten kleinen Infoflyer dazu vielleicht...


    (Ich merks schon, damit fang ich demnächst auch noch an, obwohl ich das nie so geplant habe.....:oops:)


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wie Marion sagt, man muss persönlich greifbar sein. Die Leute müssen Dich kennen, dann versuchen sie auch Deinen Honig.


    Einfach durch das Erwähnen dass man Bienen hält, hätte meine Frau bestimmt schon 50kg verkaufen können. Blöde nur, dass wir erst im nächsten Jahr mit eigenem Honig rechnen...

  • besser so rum als anders.


    Geschäftsleute würden jetzt Optionsscheine verkaufen, die dann zum Erwerb eines eventuell zu erntenden Honigs berechtigen.


    Parallelen zum Zuckerkoplott sind rein zufällig und nicht gewollt. ;-)


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Melanie und,


    du hast angesprochen das Thema "Weihnachtsbasar der Kirche" -
    meinst du einige Gläser spenden, die mit dem Tel. Nr. versehen sind?


    Ich habe überlegt am Sommerschulfest mit einem Schaukasten aufzutreten,
    leider konnte ich kurzfristig es nicht organisieren (Schaukasten + Königin).


    "Probiergläser" - die haben wir an die Nachbarn + Freunde verteilt,
    die Resonanz war gut.


    Allerdings haben wir dafür 250 g Gläser genohmen, welche gläser verwendet Ihr?


    Flyer -es ist möglich z.B. bei VistaPrint sehr preiswert welche zu bestellen.


    Visitenkarten - wenn wir in einem Kiosk, einem Friseursalon oder Nagelstudio auslegen,
    wollen die Leute bestimmt eine kleine Gegenleistung?


    Hat jemand evt. noch interessante erprobte Und nicht erprobte Ideen ?


    LG

  • Moin, Moin,


    meine liebe Frau bietet in einer "betreutes Wohnen" -Einrichtung einige Leistungen für die Bewohner an (Fußpflege, Massagen usw.) Dabei hat sie gegenüber einigen Bewohnern mal erwähnt, daß wir Bienen haben und von unserer Faszination für unsere Tierchen erzählt.
    Dadurch wurde die Bitte an mich herangetragen, mal ein wenig in dieser Einrichtung über das Leben der Bienen und die Imkerei zu erzählen.
    Zuerst war es natürlich ein wenig Aufwand (aber auch nicht wirklich viel, so ein paar slides für eine Präse hat man ja schnell zusammen)


    Ich habe das Ganze dann an einem Sonntagnachmittagskaffeekränzchen dort vorgetragen und natürlich Einiges an Honig auch zum Verkosten dabei gehabt.
    Es war für mich ein netter Nachmittag (zu Kaffe und Kuchen wurde ich eingeladen) und gelohnt hat sich das für mich auch. Mit dem Absatz habe ich nicht gerechnet sodass ich an diesem Nachmittag trocken fiel. (Honig war alle)


    Seit dieser Veranstaltung habe ich dort einen stabilen Kundenkreis, der auch immer wieder nachbestellt und Feedback gibt.


    Ich sehe natürlich, dass dies veilleicht kein Weg für den Profi ist, für mich als Kleinmengenproduzent ist er aber schon gangbar.


    Das bestätigt auf alle Fälle wieder, dass man sich noch so viele Schilder raushängen kann, der persönliche Kontakt hilft deutlich mehr. Und nebenbei hat man auch wieder etwas für den guten Ruf der Imkerei getan und andere Leute für unsere Leidenschaft interessiert.


    Gruß Michael


    P.S. die Anfrage nach einer Folgeveranstaltung kam übrigens auch.