Zu viel Honig: Genossenschaften?

  • Hallo.


    Unsere Ernte ist viel zu üppig ausgefallen, so dass wir auf sehr viel Honig sitzen werden, den wir nicht losbekommen.
    Kennt jemand Genossenschaften oder ähnliches im süddeutschen Raum, die Honig zu einem fairen Preis abnehmen? Es geht um ca 1000 kg.


    Vielen Dank schonmal im Vorraus.

  • Breitsamer:


    für Blütenhonig Ernte 2011 in Eimern zahlen wir derzeit ab 400 kg EUR 3,15/kg incl. MWSt bei Anlieferung.
    Die Preise für Waldblütenhonig liegen je nach Qualität (Leitfähigkeit) im Bereich EUR 3,30-3,70/kg.
    Die Preise für Waldhonig liegen je nach Qualität im Bereich EUR 3,70-4,50/kg.


    in einem anderen Forum gelesen.

  • Hallo.


    Unsere Ernte ist viel zu üppig ausgefallen, so dass wir auf sehr viel Honig sitzen werden, den wir nicht losbekommen.
    Kennt jemand Genossenschaften oder ähnliches im süddeutschen Raum, die Honig zu einem fairen Preis abnehmen? Es geht um ca 1000 kg.


    Vielen Dank schonmal im Vorraus.


     
    es gibt aber auch hier einen Marktplatz im Forum

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Also zu solchen Preisen würde ich auf keinen Fall verkaufen, da überleg ich mir erst, wie viel ich selbst vermarkten kann, plane Reserve ein die im Keller bleibt und setzte da noch ein paar Völker sicherheitshalber drauf (Varroa, Schwärme,...)


    Ich weis, der Rat hilft nicht aber wenn ich mir die ganze Arbei ansehe die die Honigernte macht, dann ist weniger oft mehr.


    Wenn ich bedenke, das letztes Jahr die Frühtracht bei uns völlig ins Wasser gefallen ist und ich heuer nur wenig Wald hatte, dann wäre es schon eine Überlegung wert, das ganze im Keller zu lassen. Wird ja nicht schlecht.

  • Moin , Moin aus Hamburg
    so sehe ich es auch. Natur ....einem Jahr der Fülle folgen magere Jahre. Alte Imkerregel/Kaufmannsregel : Eine Tracht in den Völkern,eine im Keller und eine auf der Bank.
    Wohl dem, der das zu realisieren vermag.


    Beste Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Unsere Ernte ist viel zu üppig ausgefallen, so dass wir auf sehr viel Honig sitzen werden, den wir nicht losbekommen.


    Und wenn nächstes Jahr eine Honig-Nullrunde kommt...?
    Leg ihn in den Keller.
    Ich würde aber eher tauschen gegen solche Honige, die ich nicht habe.


    Nächstes Jahr vielleicht weniger Völker?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Die Genossenschaften setzen auf Dauerlieferanten, Genossen oder auf externe Imker in Jahren, in welchen der Honig knapp ist. Gehe davon aus, dass auch die Genossen dieses Jahr viel Honig hatten. Da sie wie du kaufmännisch denken, gibt es den von dir gewünschten fairen Preis nicht.
     
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • jetzt ist oder bleibt die große Frage was ist ein Fairer Preis?


    Ein Beispile aus der Praxis


    Der Imker verlangt an der Haustüre seinen (Nachbar) Kunden 5,50 € für seinen Honig im 500g Glas


    Für die Übermenge will er vom Händler aber 7,50 € fürs Kilo


    Jetzt ist die Frage ist das ein Fairer Preis?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!


  • Nächstes Jahr vielleicht weniger Völker?


    Immer wieder höre ich diese Empfehlung, wenn ein Imker "jammert" er habe zu viel Honig geerntet.:roll:


    Ich persönlich finde es wichtig (wg. Bestäubung und für meine Seele), dass viele Bienen "vor meiner Haustür" und anderswo fliegen.:wink:


    Warum nicht einfach weniger schleudern?? Und den Überschuss den Bienen gönnen?
    Oder den Honig nach dem Konzept von Frau Kehres vermarkten http://www.apis-ev.de/index.php?id=185


    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)


  •  
    Hallo Regina,


    vielen Dank für diesen link!
    Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt!


    Gruß
    Katrin

  • Hallo Miteinander,
    da ich aus einem anderen Bereich die Aufschläge beim Verkauf kenne,
    würde ich mindestens ein Viertel des eigenen Verkaufspreises (Kilo) beim Verkauf an Kunden als Verkaufspreis an Genossenschaft oder Ähnliche Einrichtung als Minimum ansehen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • ...Ich persönlich finde es wichtig (wg. Bestäubung und für meine Seele), dass viele Bienen "vor meiner Haustür" und anderswo fliegen.:wink:


    Warum nicht einfach weniger schleudern?? Und den Überschuss den Bienen gönnen


    Hallo Regina, ist natürlich auch eine Möglichkeit.
    Ich passe meine Völkerzahlen an den Kundenstamm an.
    Mehr Bienen heißt ja auch mehr Arbeit.


    Aber wer`s mag und die Zeit hat - warum nicht...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.