• Hallo,


    dies ist hiermit mein erster Beitrag in diesem Forum.
    Gelesen habe ich schon ein bisschen aber "schreibern" geht erst jetzt :)


    Jetzt habe ich gleich mal eine Frage:
    und zwar wenn ich einen Bienenkasten aufstellen will, muss ich die Mittelwände dann parallel zum Flugloch einhängen oder nicht?


    mfg


    Neuankömmling Thorratz

  • Ich habe im Moment ein Bienenhaus mit 3 Zargen und insgesamt dann 33 Rähmchen!!
    und die dritte Zarge habe ich mitsamt den Rähmchen vorgestern neu draufgesetzt.
    Und jetzt war halt meine Frage wie lange es dauert bis auf diesen Rähmchen die Eier gelegt werden?
    Weil meines Wissens nach muss das ja der Fall sein, außer man trennt die zweite und dritte Zarge mit einem "Gitter" das nur die Bienen dadurch können und macht einen kompletten Honigraum daraus.


    Gruß Sebastian

  • ... wenn ich einen Bienenkasten aufstellen will, muss ich die Mittelwände dann parallel zum Flugloch einhängen oder nicht?


     
    Hallo Thorratz,


    eigentlich ganz einfach: Im Frühjahr und Sommer, also in der Trachtzeit, hängst du die Waben im Kaltbau, damit die Flugbienen vom Flugloch direkt in die Wabengasse kommen, die sie aufsuchen wollen.
    Im Herbst und Winter, dann wenn es kälter wird, hängst du sie im Warmbau, damit die warme Stockluft aus den Wabengassen nicht so leicht über das Flugloch entweichen kann.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

  • Lass sie einfach im Kaltbau hängen. Das machen die meisten Imker. Anheben von Dadant Bruträumen würde ich mir ernsthaft ersparen. Das ist übrigens ein Dauerbrenner unter den Imkerthemen.
    Friedrich erklär mir mal wie die Luft übers Flugloch entweichen will wenn in den Gassen Bienen als Isolierung sitzen und von der anderen Seite kein Luftstrom ist? Was ist mit dem Lüftungsgitter eigentlich? Bei Magazinbeuten geht man davon aus, das ein kaltes Überwintern für die Bienen gut ist. Dazu ist auch http://redaktion.dlv.de/redakt…etrachtungen/Kober_01.pdf ( sehr lesenswert übrigens die Monatsbetrachtungen von Thomas Kober http://www.diebiene.de/sro.php?redid=119203 )
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
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  • Hallo Sebastian,


    Ich habe im Moment ein Bienenhaus mit 3 Zargen und insgesamt dann 33 Rähmchen!!
    und die dritte Zarge habe ich mitsamt den Rähmchen vorgestern neu draufgesetzt.


    Wenn ich dich richtig deute, dann sprichst du von einer Beute (ein Bienenhaus ist ein Schuppen, in dem mehrere Bienenvölker untergebracht sind, oft in Hinterbehandlungsbeuten), vermutlich einer Seegeberger Beute mit Deutschnormal-Rähmchen, der du eine dritte Zarge aufgesetzt hast.


    Zitat

    Und jetzt war halt meine Frage wie lange es dauert bis auf diesen Rähmchen die Eier gelegt werden?
    Weil meines Wissens nach muss das ja der Fall sein, außer man trennt die zweite und dritte Zarge mit einem "Gitter" das nur die Bienen dadurch können und macht einen kompletten Honigraum daraus.


    Es gibt auch Imker, die ohne Absperrgitter imkern, ohne das alle Zargen bebrütet werden. Wenn unten schon ein aktives Brutnest ist, mit Honiggefüllten Zellen drumherum ("Futterkranz"), dann geht die Königin nicht unbedingt nach oben um ein neues Brutnest anzufangen. Kommt aber auch auf die einzelne Königin an, die zeigen z.T. unterschiedlichliche Veranlagungen, was den Brutnestaufbau angeht.


    Grüße,
    Robert

  • ...und die dritte Zarge habe ich mitsamt den Rähmchen vorgestern neu draufgesetzt. Und jetzt war halt meine Frage wie lange es dauert bis auf diesen Rähmchen die Eier gelegt werden?


     
    Hallo Thorratz!


    Enthalten die Rähmchen in deiner dritten Zarge
    a - gar nix
    b - Mittelwände
    oder c - bereits von Bienen ausgebaute Waben?


    Je nachdem dauert es nämlich unterschiedlich lange. Die Bienen müssen zuerst den zusätzlichen Raum wahrnehmen und besetzen. Und dann ist eben die Frage, ob die Waben erst noch gebaut bzw. ausgebaut werden müssen. Die Bienen können das zur Zeit ganz flott erledigen, wenn von draußen ein stetiger Nektar-Strom eingetragen wird. Bei mir wurde letzte Woche eine dritte Zarge mit Mittelwände innerhalb einer Woche besetzt, zu Waben ausgebaut und schon ordentlich Honig eingetragen. Das Tempo fand ich schon erstaunlich. Das gelingt nur einem starken gut entwickelten Vollvolk. Ein kleiner Ableger schafft sowas nicht. Den muss man am Besten füttern, damit die Mädels in die Pötte kommen.


    Gruß,
    Sammler