Start mit der Bienenkiste


  • Nachdem wir lange zögerlich um das Thema Imkern herumgeschlichen sind und uns der Aufwand recht hoch erschien (wir kannten bis dahin das Bienenhäuschen mit den Hinterbehandlungskästen) haben wir nun mit der Bienenkiste und einem eigenen Schwar gestartet.



    Gestern haben einen Kunstschwarm mit ca. 2,5 kg Carnica eingeschlagen und die Königin zulaufen lassen.



    Die Bienen gingen auch gleich ans Sterzeln und eine Kontrolle am regnerischen Abend ergab, dass sich die Traube direkt hinter dem Flugloch eingerichtet hat.
    Dieses haben wir dann noch etwas eingeengt, dass der Schwarm dieses besser unter Kontrolle hat.


    Aufgrund des regnerischen Wetters haben wir eine kleine Schale Futter mit eingebracht.


    Heute sollten wir nochmal kontrollieren, ob die Bienen Pollen einbringen.

  • Die erste Kontrolle heute ergab regen Verkehr am Flugloch. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich das nicht zu sehr eingeengt habe und ob die Bienen mehr Platz brauchen...



    Das nette an der Bienenkiste ist, dass von der Rückwand her recht einfach eingesehen werden kann, ohne die Bienen zu sehr zu stören.



    Das Flogloch ganz zu öffnen traue ich nicht, weil der recht große Schwarm direkt davor hängt.


    Habt ihr mir Tipps, was ich am Flugloch die nächsten Tage bobachten sollte, damit ich weis, dass alles in Ordnung ist?

  • Hallo,


    also gut wäre es am Anfang einfach den Deckel zuzulassen. Mindestens 2 Wochen! Ich würde mich auch trauen das Flugloch viel weiter zu öffnen. Auf Deinem Bild scheinen es gerade mal 3 cm zu sein?
    Bei meinen Schwärmen tragen die Bienen etwa ab dem 3-4 Tag Pollen ein. Allerdings waren das Naturschwärme. Ich weiß nicht, ob es da Unterschiede gibt.
    Solang reger Flugbetrieb herrscht, Pollen eingetragen werden und kein größeres Gerangel zu beobachten ist, ist alles in Ordnung.
    Aber vielleicht äußern sich hier mal noch unsere Profis im Forum.


    Viele Grüße
    Katrin

  • Heute morgen war das Flugloch in der Tat nur weniger cm (ca. 8). Inzwischen hab ich auf die Hälfte geöffnet (das sind dann ca. 16 cm). Bei uns welchselt das Wetter gerade stündlich, bleibt jedoch trocken. Die Frage, die mich interessiert: Kann ein Kunstschwarm sich schon gut gegen mögliche Eindringlinge wehren?

  • eben weil wir nicht ständig gucken wollen und können haben wir uns für die Bienenkiste entschieden. Wobei wir natürlich zwischenzeitlich weiter geforscht haben und die nächste Beute eher eine Top Bar Beute sein wird, die wir für den nächsten Schwarm bereit halten möchten.
    Da könnte man im Fall der Fälle eher mal sehen, ob sich was anderes ergibt, als das Volk am Flugloch anzeigt.

  • eben weil wir nicht ständig gucken wollen und können haben wir uns für die Bienenkiste entschieden.


    Nur damit kein falscher Eindruck entsteht - es ist bei Magazinbeuten nicht so dass man da regelmäßig rein gucken muss. Wichtig ist, dass man es kann wenn es nötig ist.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • So gesehen stell sich natürlich die Frage, warum es dann für den Naturbau überhaupt eine Beute wie die Bienenkiste braucht. Es hat uns ja nicht die Kiste also solche überzeugt, denn der Bien als solches würde sich sicher mit vielen hohlen Räumen zufrieden geben. Eher schon war es das strukturierte Informationsangebot von Mellifera, welches uns Mut gemacht hat, den ersten Schritt zum Imker zu wagen.

  • So gesehen stell sich natürlich die Frage, warum es dann für den Naturbau überhaupt eine Beute wie die Bienenkiste braucht.


    Ja die Frage stellt sich. Naturbau geht auch sehr gut in Magazinbeuten. Wir haben hier im Forum viele User die das praktizieren.

    Zitat


    Es hat uns ja nicht die Kiste also solche überzeugt, denn der Bien als solches würde sich sicher mit vielen hohlen Räumen zufrieden geben. Eher schon war es das strukturierte Informationsangebot von Mellifera, welches uns Mut gemacht hat, den ersten Schritt zum Imker zu wagen.


    Das ist auf jeden Fall viel Wert - besonders wenn man keinen Imker hat bei dem man über die Schulter schauen kann. Ein erster Schritt ist getan - ihr werdet noch viele tun aber dann fällt alles leichter weil man wenigstens schon mal angefangen hat. Wenn ihr ganz ohne Imker der euch hilft anfangt dauert alles bissel länger weil Entscheidungen vorsichtiger getroffen werden und man erst ein Jahr später merkt ob es richtig war. Bin zumindest gespannt was ihr über die Bienenkiste noch so zu berichten habt.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
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    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Mit efahrenen Imkern hatten wir in der letzten Zeit einige Gespräche, das geht vom Mut machen, es mit der Bienenkiste zu wagen, bis hin zur deutlichen Ablehnung. Aus allen Gesprächen meine ich jedoch viel gelernt zu haben, auch wenn die Fragen natürlich nun eher mehr werden.
    Einen "Paten" haben wir noch nicht, da suche ich noch jemandem, der sich hinter unser Anliegen stellen kann.