Königinnenableger ohne Brut

  • Guten Morgen,


    nach längerer Suche trau ich mich nun mal eine Frage zu stellen.
    Ich besitze zwei Völker im Erlanger Magazin.


    Ich habe am 1. Mai aus zwei Völkern jeweils einen Könniginnenableger mit einer Futterwabe und zwei Brutwaben gebildet. Beide am Stand aufgestellt, nach der Vorgehensweise, wie sie hier im Forum beschrieben ist.


    Am 8. Mai habe ich beide Ableger kontrolliert. Der eine Ableger ist schon gut geflogen und hat auch Brut in allen Stadien. Der andere Ableger hat fast nur auslaufende Brut - bis auf ein paar fast verdeckelungsreife Maden. Ausserdem wird eine Nachschaffungszelle
    gepflegt. Die gezeichnete Königin konnte ich in dem Ableger nicht finden. Die Stärke des Ablegers ist mit dem anderen vergleichbar.


    Ich habe, weil mir aus dem Ursprungsvolk die Weiselzellen zum Zerstören zu schade waren nochmals einen Ableger mit verdeckelten Weiselzellen gebildet. Der kommt mir aber etwas schwach vor.


    Falls der Ursprüngliche Königinnenableger brutlos bleibt, hätte ich den Ableger mit Weiselzellen und den "brutlosen" Ableger vereinigt. Nun meine Frage: Wann sollte ich das tun.


    • Sofort - kann man die Waben einfach so zusammenhängen oder sollte man sie lieber mit Zeitung vereinigen.
      (Es ist ja keine Königin da => wie Brutableger. Dort wird ja auch Brut mit Bienen hergenommen.)
    • Warten bis aus dem Ableger mit Weiselzellen die Königinn geschlüpft ist
    • Warten bis aus dem Ableger mit Weiselzellen die Königinn in Brut gegangen ist
    • Nichts tun, die Bienen machen lassen - brutlosen Ableger Nachschaffen lassen und evtl. später gekaufte Königin zusetzen (=> mein Favourit).


    In den Fachbüchern fehlt leider (fast) immer die Ratschäge, was zu tun ist, wenn was schief geht. Deshalb Danke für Eure Hilfe.


    PS: Gibts hier im Forum einen Königinnenzüchter in Mittelfranken?


    Gruesse


    Janker