Segeberger Absperrgitter - Welches ist das beste?

  • Moin,


    ich habe für meine Segeberger zig Absperrgitter als Stanzgitter in weißer Plaste.
    Nachteil: Kleben an den HR an und werden mit abgehoben oder kleben an beiden an und schlagen dann auf die BRe zurück - was Bienen quetscht oder erschlägt - zumnindest aber beunruhigt. Gehen sehr leicht kaputt. Sind nicht völlig plan.
    Vorteil: 11 Stege passen ideal auf die Waben. Lassen sich leicht reinigen.


    Dann habe ich welche als Spritzgitter. Die waren im ersten Jahr ganz brauchbar.
    Nachteil: Werden verbaut und weich. Kleben genauso an. lassen sich praktisch nicht wieder reinigen. (Vielleicht heiß?)
    Vorteil: Sind gängiger als die Stanzgitter. Sind stabiler.


    Was ich nicht habe sind Rundstabgitter.
    Und deshalb bitte ich Euch um Argumente warum ich die haben und einen Haufen Geld dafür ablegen oder weshalb ich die gerade nicht haben muß. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Henry,
     
    ich hab Edelstahlgitter auf meinen 2 Segebergern, weil ich finde, dass zuviele Bienen damit platt gemacht werden, dachte ich schon mal Plastik auszuprobieren. Was halt gut geht ist saubermachen, abkratzen oder abflammen. Die sind nahezu unkaputtbar, das rechtfertigt den Preis vielleicht.
     
    Auf meinen Zanderkisten Modell Hohenheimer habe ich die Metallgitter im Holzrahmen, da geht keine Biene futsch beim Auflegen. Aber sie verbauen das Gitter mehr (zu großer beespace) und mir kommt vor, sie nehmen den Honigraum schlechter an, weil weiter weg...
     
    Soweit mein bisschen Erfahrung mit Gittern,
    beste Grüße
    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

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  • Hallo,


    ich benutze auch nur Metallrundstabgitter. Diese sind schön stabil, lassen sich gut reinigen (da kann ich an der Beute, wenn es schnell gehen soll, ohne Sorgen mit dem Stockmeißel rüberkratzen; sonst nehm ich den Heißluftfön bei untergelegten saugfähigen Küchentüchern) und werden kaum verbaut. Bei ruhigen Auflegen und Nachjustieren zerquetsche ich kaum je eine Biene.
    Allerdings hätte ich die für meine Segeberger gern mal in Rähmchen, da ich wiederholt gelesen habe (für andere Beutentypen), daß dann der Honigraum besser angenommen werden würde. Vom bee space her würde ich es auch als besser empfinden.
    Einmal habe ich ein weißes Plastestanzgitter verwendet und mußte innerhalb kurzer Zeit recht viele "dickköpfige" Bienen vorfinden, die mit dem Kopf in den Ausstanzungen festklemmten und starben/sich quälten. Seitdem habe ich diese nicht wieder verwendet.


    Robert


    P.S. Wenn Du mal eine gaaaaanz große Grillparty schmeißen mußt, sind die Metallgitter unschlagbar.

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Hallo Henry,


    ich benutze die Rundstabgitter weil sie m.M. nach stabiler sind. Angebaut werden die genauso wie andere, aber kurz durch den SoWaS und sie sind wieder sauber.


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    Ich verwende auch die aus Metall. Für eine Freundin habe ich jedoch schon mehrfach die "neuen grauen" aus Kunststoff von Holtermann besorgt. Sie mein die wären prima. (seit Jahren ca.10 Völker)


    Beste Grüße


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ...ist:


    Nachteil: Kleben an den HR an und werden mit abgehoben oder kleben an beiden an und schlagen dann auf die BRe zurück - was Bienen quetscht oder erschlägt - zumnindest aber beunruhigt. Gehen sehr leicht kaputt. Sind nicht völlig plan.


    ...und....


    Nachteil: Werden verbaut und weich. Kleben genauso an. lassen sich praktisch nicht wieder reinigen. (Vielleicht heiß?)


    ...nicht Grund genug? :-)

    Gruß aus Hildesheim - Holger - Buckfast in Segeberger Beute - 1 1/2 DNM - Bienen seit 2006

  • Hallo Henry,
    Rundstahlgitter.
    Nicht nur, weil sie bei meinen Kästen mit angeboten wurden...
    Ich habe den Eindruck, da krabbeln die Bienen besser durch.
    Bei den Plastikgittern, die ich in den Trogbeuten hatte, sah das nicht so aus.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo


    ich benutze auch die Metallgitter und finde da kommen die Bienen besser durch.
    Aber gleich noch eine Frage:
    Legt ihr die längs oder quer zu den Waben ? Ich lege sie quer und bin damit zufrieden,ohne viel Verbau.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • N`Abend zusammen!


    Ich habe Rundstabmetallgitter.
    Da flutscht biene m.E. wesentlich besser durch als durch die kantigen Stanzgitter, wo man sich als Biene vermutlich fies "weh" tun kann.
    Und ich lege sowohl quer als auch längs auf, habe aber den Eindruck, beim Querauflegen mehr Durchgangsfläche für die Bienen zu schaffen, da beim Längsauflegen oft eine Wabengasse mit einem Stab komplett blockiert ist. Da kommen dann folglich auch keine Bienen mehr hoch in den HR.
    Also, Henry, keine Frage, Rundstabgitter ist angesagt! :wink:


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Ich habe anfänglich für die Abtrennung des Honigraums die gestanzten Gitter verwendet, habe dann aber auf die Rundstabkunststoffgitter gewechselt, weil ich den Eindruck hatte, dass die Bienen durch die gestanzten Gitter schwer hindurch kommen. Jetzt gerade hatte ich Gelegenheit, das noch einmal zu überprüfen.
    Ich habe gerade ein weiselloses Pflegevolk mit Weiselzellen bestückt und ein Absperrgitter vor dem Flugloch angebracht. Dabei habe ich festgestellt, dass ein Teil der Bienen überhaupt nicht in der Lage ist, das gestanzte Gitter zu passieren - sie bleiben einfach stecken. Andere, die es schaffen, brauchen dazu relativ lange, bis zu 1min. Ich tauschte dann das gestanzte Gitter gegen ein Rundstabgitter aus. Es gab jetzt keine Bienen mehr, die steckenblieben. Die meisten Bienen konnten das Gitter in ca. 1s passieren.
    Fazit: Das gestanzte Gitter ist Murks und sollte nicht eingesetzt werden.
    Gruß Ralph