Neue Studie des NABU zu Glyophosphat/Roundup

  • Für alle die es interessiert (und das sollten wirklich alle sein), hier eine aktuelle Mitteilung und STudie zu dem Them PSM:


    "Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid, dazu tragen auch viele deutsche Kleingärtner bei. Bedenkenlos wird es unter dem Handelsnamen „Roundup“ versprüht, in der Hoffnung auf blitzsaubere Rosenbeete und unkrautfreie Gartenwege. 4.000 Tonnen pro Jahr werden bereits heute in Deutschland eingesetzt, insbesondere im kommerziellen
    Getreide- und Obstanbau in Deutschland. Unsere neue NABU-Studie sammelt zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse über den Einsatz von Glyphosat, dokumentiert Schäden für Mensch und Natur. Zudem werden für die Ausweitung der Anbauflächen vielfach Wälder und naturnahe Ökosysteme vernichtet. So hat sich der Anbau gentechnisch veränderter herbizidresistenter Kulturen wie Soja, Mais und Raps von 79 Millionen Hektar in 2009 binnen eines Jahres auf 83,6 Millionen Hektar erhöht – zugleich wurde die ausgebrachte Menge Glyphosat erheblich gesteigert, statt abzunehmen wie die Herstellerindustrie stets verspricht. 13 Mio Tonnen Sojabohnen und 23 Mio Tonnen Sojamehl, die überwiegend mit Glyphosat gespritzt wurden, wurden 2010 in die EU importiert.


    Die zuständige Bundesbehörde BVL untersagte im Juni 2010 die Verwendung von Futtermitteln und Einstreu von Feldern in Deutschland, die mit Roundup &Co behandelt wurden, da sie Bedenken hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung für Menschen aufgekommen sind. Dabei wird völlig ignoriert, das tonnenweise gv-Soja und -Mais als Futtermittel in deutschen Ställen landet, die ebenfalls diese Rückstände aufweisen.


    Die Studie und weiterführende links finden sie unter:
    http://www.nabu.de/themen/gentechnik/studien/13719.html



    herzliche Grüße


    Steffi Ober


    Dr. Steffi Ober
    Referentin für Agrogentechnik"