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  • Heute ist bei meinen Bienen etwas setsames passiert.
    Zwei Spaziergänger hatten sich bei mir gemeldet das sie von meinen Bienen gestochen worden sind. Sie seien von ihnen agressiv überfallen worden.
    Ich sofort dort hin und es war richtig schon in einer Entfernung von 5-7 Metern wurde ich im Schutzanzug attackiert.
    Zum allgemeinen Sachverhalt. Meine Bienen stehen seit 3 Jahren ca 7 Meter von einem Feldweg weg in einem eingezäunten Gelände.Dieses Jahr 5 Völker. Welches agressiv war, keine Ahnung. Bis gestern konnte ich auch noch völlig normal im T-Shirt zu meinen Bienen und sie beobachten. Zum daran arbeiten habe ich sowieso immer einen Kampfanzug an. Sie nicht die aller sanftesten. Bis auf ein Volk dem ich letztes Jahr ein Super Quenn spendiert habe.
    Gestern erst noch war ich bei den Bienen um ihnen den 2. Honigraum aufzusetzen. Mir war nichts besonderes aufgefallen. Ich hatte dann den Vorsitzenden unseres Imkervereins angerufen der auch prompt vorbei kam aber leider auch keine Erklärung hatte. Wir haben in alle Völker hinein gesehen. (gekippt) und wurden eigentlich aus den Zargen heraus nicht sonderlich attackiert. Nur ein Volk das schwächste, ein Ableger aus dem letzten Jahr hat uns beim kippen etwas stärker angeflogen.
    Ich habe es das eingesperrt. Alle Bienen die draußen waren, tja die waren draußen.


    Hat irgend jemand eine Erklärung, etwaqs ähnliches erlebt, oder weis Rat?

  • Moin , Moin ,
    Wetterumschwung ?welche Tracht (Raps ?)? oder wurde in der Nähe gespritzt bzw, gemäht ? Ist schwierig auf die Entfernung. Beobachte, was sich verändert hat und ob es so bleibt.
    Ich würde das eingesperrte Volk schnellstens wieder öffen.


    Beste Grüße aus dem Norden


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo,


    vielleicht hast du gestern beim bie der Gabe des Honigraums die Königing zerquetscht und die Armen sind Weisellos? Vielleicht sind die Damen ja auch gestört worden. Hat jemand Zugang oder vielleicht waren es auch Tiere? Meine Damen sind auch schon mal angriffslustig. Nach ein zwei Tagen haben sie sich aber wieder beruhigt. Ich würde einfach mal abwarten...

  • Hallo


    Ja Wetter war wechselhaft, gewittrig. Aber nicht das erste mal und noch nie wurde ich in 5 Meter Entfernung von den Bienen angegangen.
    Ja Raps ist auch in der Nähe!
    Weshalb schnellstens wieder öffnen. Wir dachten vielleicht hat das Volk irgendwie Verteidigungsstimmung weil es das schwächste der 5 ist.
    Wir dachten morgen vielleicht mit kleinem Flugloch wieder auf.
    Wobei wie gesagt noch nicht mal 100% klar ist welches Volk es ist. Die stehen nur 10 cm auseinander.
    Wenn man sozusagen vor den 5 Fluglöchern stand konnte man nicht sagen woher die Bienen kommen.
    Es war nicht so das sie aus den Fluglöchern auf uns gestürzt wären. Aber sie haben eiben bis zu 10-15 Meter weg begleitet und zeigten agressives
    Verhalten.
    Gespritzt? Kann ich nicht sagen.

  • Hallo


    als Ursache für höhere Stechgefahr würde ich auch Wetterumschwung, Rapstracht vor allem wenn der zuvor gespritzt wurde,ansehen. Völker einsperren, auch Absperrgitter vors Flugloch, sehe ich schon als Tierquelerei an. Schweißgeruch und Parfüm können auch die Aggressivität der Bienen erhöhen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • @ Drobi


    Das mit dem einsperren sehe ich genauso. Aber wie schon gesagt es führt in ca 7 Metern ein Feldweg vorbei der von Füßgängern frequetiert wird.
    Und auf dem wurde man wenn man sich langsam vorbei bewgt hat von den Bienen angeflogen. Was hättest du gemacht?
    Es war auch nur das eine Volk. So wie einTag Kellerhaft.
    Schweiß und Parfüm kannst du auschließen. Das haben die bei jedem gemacht.

  • @ wald&wiese


    Ich bin ja noch "NEU" erst drei Jahre dabei. Was hat das mit dem Raps auf sich?
    Und wie gesagt der war auch die letzten 3 Jahre hier und sowas war noch nie da.


  • .... Was hat das mit dem Raps auf sich?


    Im Raps sind die Bienen immer leicht "erregbar"...... (warum das so ist, kann ich nicht sagen) und wenn dazu noch eine Gewitterstimmung kommt, potenziert sich die Erregung und die Bienen werden aggressiv.
    Trotzdem zeigen nicht alle Völker so ein ausgeprägtes Verhalten. Mal über neue Weiseln aus fremder Zucht nachdenken.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Bei mir im Garten ist gestern dasselbe Problem aufgetreten. Morgens noch in kurzer Hose vor dem Flugloch gesessen, gegen Abend immer mal wieder im Abstand von ca. 5m angeflogen worden.
    Meine Frau wurde von einer Zicke angeflogen und unmittelbar gestochen....Muss am Wetter liegen. Gestern Nacht noch Regen und Gewitter, heute wieder warm und sonnig...mal abwarten wie es sich entwickelt.
    Ne neue Königin müsste im Volk sein, habe bei der letzten Durchsicht eine geöffnete Nachschaffungszelle entdeckt (Deckel hing noch dran). Die alte war mit nem Schwarm abgeflogen und ich "Blödmann" hatte alle Weiselzellen gebrochen :( 
    Aber ein Glück können die Bienen meißtens mit der Dummheit ihrer Besitzer umgehen und sich ne neue Kö ranziehen.


    Ich warte nun einfach mal ab wie die Damen sich die nächsten Tage verhalten.

  • Ich werde jetzt mal gehen und das Flugloch wieder öffnen.
    Werde es aber etwas enger halten.
    Wenn noch jemand einen Rat weiß nur zu!

  • Hallo zusammen


    Diese Stimmung konnten wir bei meinem Kollegen auch feststellen, Raps, gewittrig!


    Zudem ist gestern und Heute ein "Wasser / Blattag"


    Viele Grüsse, Ernst

    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

  • Wenn friedliche Bienen plötzlich aus heiterem Himmel aggresiv werden, dann hat das entweder was mit dem Verteidigungsverhalten zu tun, also stille Räuberei (vor allem nach dem Völkerbearbeiten) oder auch einen PSM Einsatz. Dieser muss nicht mal unbedingt in der nächsten Umgebung statt gefunden haben. Durch Wind und Abdrift kann so was auch weiter weg schon ein Problem sein. Dann gibt es auch noch das eigene Verhalten beim Bearbeiten der Bienen. Krach mögen die Bienen garnicht.
    Am Freitag bei der Demo in Köln war es z.B. so. Ich hatte gerade das Volk (sehr freidliche Abstammung und ohne viel Flugbienen) für die TV Kamera offen und plötzlich fingen die Trommler an radau zu machen, weil wieder ein Bus an kam. Und was war? Mich hat sofort eine unters Auge gepiekst. Hab den Trommlern Signal gegeben auf zu hören und die Bienen konnte man wieder streicheln.


    Also ganz ruhig an den Bienen arbeiten nix Kloppen etc. Das mögen sie nicht und Bierfahne und billige Deos auch nicht!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von toyotafan () aus folgendem Grund: schreibkehler

  • So heute morgen hatte ich das Flugloch wieder geöffnet.
    Es war wohl wirklich dieses Volk.
    In meiner Verzweiflung habe ich heute Abend das Volk auf eine Sackkarre gepackt und sie an eine andere Stelle gefahren.
    Es sind leider Luftlinie nur ca 500 Meter.
    Ich weiß das ist nicht sehr viel.
    Was denkt ihr werden die Flugbienen an den alten Ort fliegen und da kein Volk mehr
    da ist sich dort in die anderen Völker einbetteln.
    Ich habe schon Ableger gemacht und die auch nur in der gleichen Distanz verstellt und
    der größte Teil der Flugbienen blieb im Ableger.
    Was denkt ihr wenn die Flugbienen des vermeintlich agressiven Volkes sich in eines der anderen Völker einbetteln das sie ihr agressives verhalten beibehalten odeer ob die Gesamtstimmung der Völker beruhigend wirkt?