Eine Wabe ergibt ein Volk

  • Aber nur eigenen Honig ...

    Schön, daß dieser Hinweis auch diese Woche, von irgendwem ausgesprochen und hochgeholt wird und luxnigra das nun endlich erfährt - wo er doch erst seit 2008 hier mang ist.:roll:

    ... oder aus sicherer, persönlich(!) bekannter Herkunft!

    Und das ist Unfug. Wenn, dann Eigenhonig und nix sonst.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Servus Friedrich
    Keine Missverständnisse! Probier nächstes Jahr, daß du von normal entwickelten Völkern nur 1 Wabe schröpfst und von starken, oder solchen die im Frühjahr schnell aus den Startlöchern kommen, 2 Waben. Das Ganze machst du, wenn im Frühjahr der Brutraum von links bis rechts bebrütet ist und der Honigraum bereits besiedelt ist. Bei deinen kleinen Beuten dürfte das spät. anf. Mai der Fall sein.


    Später machst du nur noch Schwarmverhinderung, aber nix mehr schröpfen! ...


    Hallo Günter!


    Im Frühjahr mache ich Ableger sowieso nur mit ein bis zwei Waben. Erst Ableger im Juni bekommen zwei bis drei Waben. Das mache ich jedoch, nicht, wenn "der ganze Brutraum von links bis rechts" gefüllt ist, sondern wenn der ganze Brutraum von vorne bis hinten gefüllt ist.
    Das zahlreiche Schröpfen mache ich eben zur Schwarmverhinderung wie es nun im Deutschen Bienenjournal Ausgabe 12/2011 Herr Blomberg auf Seite 15 beschreibt.
    Und ich weiß auch nicht, wie man dem sonst beikommen soll, wenn man für jede Schwarmzellenkontrolle das ganze Brutnest auseinander reißen muss.


    ... Für eine genaue Betriebsweise bei den Hinterladern (Brutwaben in Honigraum hängen etc.) sollten sich hier mal die Hinterbehandler zu Wort melden. Ich kenn Hinterbehandlung auch nur vom Hörensagenlesen. Ich kenn einen Imker, der mit Zanderbeuten auch nur mit einem BR und einem HR imkert, Brutwaben umhängt und so auch zu einem ansehnlichen Honigertrag kommt.


    Wenn du mehr Jungvölker erstellen willst, dann entweisel die Zurückgebliebenen, oder deine notorischen Schwärmer, teile sie, und mach Jungvölker draus und/oder mach beim Abschleudern Kunstschwärme (Honigraumbienen von ca. 3 Völkern ergeben 1 neues Volk), begattete Weisel dazu und ausgebaute Waben geben.


    Viel Glück 2012
    Günter


    Herr Blomberg hat schon viel dazu beschrieben, sowohl in der September- als auch jetzt in der Dezember-Ausgabe des Deutschen Bienenjournals.
    Kunstschwärme habe ich dieses Jahr auch schon so wie du es beschrieben hast, gemacht.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

  • Erst Ableger im Juni bekommen zwei bis drei Waben. Das mache ich jedoch, nicht, wenn "der ganze Brutraum von links bis rechts" gefüllt ist, sondern wenn der ganze Brutraum von vorne bis hinten gefüllt ist.
    Das zahlreiche Schröpfen mache ich eben zur Schwarmverhinderung wie es nun im Deutschen Bienenjournal Ausgabe 12/2011 Herr Blomberg auf Seite 15 beschreibt. Und ich weiß auch nicht, wie man dem sonst beikommen soll, wenn man für jede Schwarmzellenkontrolle das ganze Brutnest auseinander reißen muss.


    Servus Friedrich
    Und dein Ergebnis war: Wenig Honig, weil, wenig Bienen. Ich dachte auch mal, im Juni nochmal schröpfen zu müssen. Mein Ergebnis war: Zu feuchter Honig, weil, zu wenig Bienen.
    Egal was im BJ steht, mein Fazit lautet: Nur einmal, im Mai vorsichtig schröpfen (1 Wabe), danach nur noch Zellenbrechen. Nach
    3-4 maligen Zellenbrechen, also nach ungefähr 4-5 Wochen, ist die Schwarmlust meistens auch wieder vorbei. Brutnest auseinanderreißen gehört freilich dazu.


    Viele Grüße
    Günter

  • Hallo Friedrich,
    orientiere dich einmal großräumiger, z.B. hier. Es gibt eben Methoden der Schwarmprevention, die nicht zu schwachen sondern zu sehr starken Völkern führen. Geht aber nur in Magazinen.
    Gruß Ralph

  • Summsi zu Deinen Beitrag
    Nach dem 3-4 mal Zellenbrechen (sind ja ca 4 Wochen Schwarmstimmung) ist aber beim Fläming die Tracht auch vorbei und somit der Honig. Bei Deiner späten Sommertracht vielleicht noch möglich, aber im Brandenburgischen wohl kaum.
    Gruß Peter

  • Summsi zu Deinen Beitrag
    Nach dem 3-4 mal Zellenbrechen (sind ja ca 4 Wochen Schwarmstimmung) ist aber beim Fläming die Tracht auch vorbei und somit der Honig. Bei Deiner späten Sommertracht vielleicht noch möglich, aber im Brandenburgischen wohl kaum.
    Gruß Peter


    Ich glaub, ich kann dir jetzt nicht ganz folgen:oops:
    Was hat jetzt das Zellenbrechen bei Schwarmlust mit dem Ende der Tracht zu tun?


    Viele Grüsse
    Günter

  • Hallo Hardy
    Entschuldigung, war halt schon spät. :oops: :p_flower01:


    @ Edlwolf
    Nach meinem Wissen hat Friedrich 2räumige HB. Macht im Fühjahr Ableger mit 1-2 Brutwaben pro Volk.
    Wenn dann wieder bei Bienenflug zu viele Bienen am Fenster sind, hänge ich verdeckelte BW nach oben.
    Unten kommen dafür MW rein. Somit wird im Brutraum gebaut, es ist für die Kö platz zum stiften da. Dadurch geringerer Schwarmtieb. Die Bienen der auslaufenden Brut bleiben im Volk. Dadurch mehr Honigertrag vom Volk. Und mit dem letzten Satz waren die bebrüteten Waben im HR gemeint. Das ist ja nicht jedermann´s Sache. Gibt es bei mir im Magazin auch nicht. Hoffe es war jetzt verständlich.


    MfG Frank

  • Hallo Bienenfreunde,


    Ich will einen Einwabenableger nach Pia Aumeier machen. Dazu möchte ich diesem am gleichen Standort lassen, was so wie ich es verstanden habe kein Problem ist, da Flugbienen ja recht schnell wieder nachrücken. Für die kurze Zeit ohne, brauchen die Bienen aber Wasser habe ich gelesen und dazu keine eindeutigen Empfehlungen der Darreichungsform gefunden. Stelll ich da ein kleines Wassernäpfchen dazu?:confused:

    Genau diese Frage beschäftigt mich auch gerade. Hier konnte ich dazu keine Antwort finden. Pia Aumeier empfiehlt, den Ableger außerhalb des Flugradius zu bringen. Wenn er aber am gleichen Standort bleibt, verliert der Ableger alle Flugbienen. Rücken schnell genug Flugbienen nach, so dass die Wasserversorgung kein Problem ist?

  • Leerwabe unbebrütet


    sauberes Wasser / Regenwasser


    eintauchen, vollsprühen, begießen - also Wasser rein = Wasserwabe

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper