Schwarmträge Betriebsweise

  • Um den Schwarm- thread nicht mit der gegenteiligen Betriebsführung zu stören, hier ein paar Hinweise von mir.
    Ich begrenze den BR um das Brutnest zu komprimieren und dadurch besser versorgte Larven zu bekommen (siehe Bild Larven schwimmen im Futtersaft), auch der Wärmehaushalt des Brutnestes wird meiner Meinung nach dadurch positiv beeinflusst.(Bild mit Brutwabe) Es werden dabei auch keine übermäßigen Vorräte im Brutnestbereich eingelagert und die Honigvorräte werden in den Honigraum verlagert, wenn dieser rechtzeitig gegeben wird (besser 2, ich verwende Halbe). So lässt sich dieses System sogar in Zanderbeuten verwirklichen, besser ist meiner Meinung nach Dadant. Interessant ist, dass eine erstaunliche Bienenmasse in solchen Völkern zu finden ist. Ich meine die steht denen in der 2 BR- Raum geführten Völkern nicht nach. Wenn es gut umgesetzt wird tritt auch weniger Schwarmneigung auf. Aufpassen muss man bei den Zander wenn die HR abgenommen sind, dass kein Futtermangel vor kommt. Im Zweifel muss ein HR drauf gelassen werden.


    beehead

  • Hallo,
    begrenzt Du den Brutraum mit einem Schied, so wie in der klassischen Dadant-Imkerei?
    Ich hatte das auch mal versucht nachdem sie in einem Jahr partout nicht in den HR wollten - ich war aber wohl zu zögerlich; wenn ich Reiners Dadant-Broschüre so lese dann muß man entweder richtig einengen oder gar nicht. Ich werde das im nächsten Jahr noch mal probieren - in diesem Jahr sind die Völker aufgegangen wie Hefeteig, da war das kein Problem aber solche Frühjahre kann man ja nicht immer erwarten.


    Melanie

  • Hallo Melanie,
    im Zander gebe ich keinen Schied, eine Kö die das nicht packt taugt nix.
    Im Dadant so wie bei Reiner beschrieben. Auch in diesem Frühjahr ist diese Betriebsweise vor allem in der frühen Entwicklungsphase sehr förderlich.
    Bei Zander wird bei der Betriebsweise, ein Honigraum zum Überwintern aufgesetzt und nach dem Einfüttern Anfang Oktober untergesetzt.
    Der wird dann Anfang März wieder entnommen , wenn die Futtersituation vorher beurteilt werden konnte.


    beehead

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  • Ja, das mit dem Schied ist so ein bisserl tricky - im Winter möchte ich es nicht drinnen haben von wegen ungestörtem Zehrweg bzw. verkitten des randständigen Schiedes und Fehlen einer Wabe.
    Im Frühjahr muß es dann aber sehr zeitig gegeben werden was aber doch einen recht starken Eingriff erfordert - ggf. muß das dann noch kleine Brutnest nach vorne verschoben werden. Die erste Durchsicht war bei mir in der Vergangenheit so Ende Februar/Anfang März möglich...


    Melanie

  • Hallo Melanie,
    im Winter/Herbst ist kein SChied im Volk. Der wird bei der Abnahme der Honigräume raus genommen und dann wird der Raum mit Mittelwänden ausgefüllt und eingefüttert.
    Der Schied kommt erst bei der ersten Durchsicht zum Einsdatz und da ist er dann immenz wichtig - Brutnestwärme - Versorgung der Brut.


    beehead

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  • Bei Zander wird bei der Betriebsweise, ein Honigraum zum Überwintern aufgesetzt und nach dem Einfüttern Anfang Oktober untergesetzt.
    Der wird dann Anfang März wieder entnommen , wenn die Futtersituation vorher beurteilt werden konnte.


     
    Hallo beehead,
    Vielen Dank für die kurze Beschreibung dieser Betriebsweise. Ein oder zwei Fragen zum zitierten Text hätte ich da noch:
    Aus welchem Grund wird der Honigraum denn untergesetzt?
    Und sitzen die Bienen im Frühjahr nicht im Honigraum (also unten), weil sie im Winter dem Futter folgen? Das macht das Entnehmen ja dann recht schwierig.


    Grüße,
    Markus

  • Hallo,
    da ich mit Halbmagazinen arbeite, passiert das nicht.
    Der HR wird zeitig weggenommen, so das ein bebrüten nicht vor kommt.
    Das würde ev. erst passieren, wenn wirklich der Kasten voll ist und keine HR aufgesetzt werden.


    beehead

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