• hallo zusammen ,
    Ich hab mit entsetzten festgestellt das auf meinem Bienenstand ein haufen mäuse ihr unwesen treiben .
    Ich möchte die Tiere am liebsten loswerden weil sie doch eine ganze Menge an schaden machen (unterhöhlen) .
    Wie verhält sich das denn mit den Bienenkästen, nagen sich nicht Mäuse durch alles durch um an ihr ziel zu kommen.?


    Wie verhält es sich denn mit Mäusegift und den Bienen in der nähe.?


    Ich brauche ein paar tips wie ich die Mäuse in schach alten kann .


    Mfg der Biener

  • Hallo Biener,


    zuallererst: was für Mäuse? Hausmäuse, Waldmäuse, Brandmäuse, Feldmäuse, Wühlmäuse...? Das sind völlig unterschiedliche Arten mit verschiedenen Eigenheiten und Nahrungsvorlieben.


    Ich bezweifle allerdings stark, dass irgendwelche hier in Mitteleuropa vorkommenden Mäuse sich im Frühling oder Sommer in einen Bienenkasten hineinnagen würden. Ich hatte mal ein Jahr, in dem der Boden im Garten von Feldmäusen regelrecht durchlöchert war - ca. fünf Löcher pro Quadratmeter. Sowas kommt aber nicht jedes Jahr vor. Ich habe damals auch erstmals etwas Giftweizen eingesetzt, das sind vergiftete Weizenkörner, von denen man einige wenige in die Löcher gibt. Bienen dürften da nicht rankommen. Allerdings würde ich das nur dann nochmal anwenden, wenn mir nichts anderes mehr übrig bleibt. Ansonsten denke ich, dass Wegfangen am besten ist - sei es durch Katzen, Fallen oder 'von Hand' (mit Netz).
    In unserem Garten tauchte damals eine halbwilde, herrenlose Katze auf. Die war sehr hungrig und hat gründlich aufgeräumt mit den Feldmäusen, obwohl wir ihr auch Katzenfutter gaben, wenn wir dort waren.
    Brandmäuse zuhause bei meinen Eltern habe ich mit Fallen gefangen. Aber auch Menschen sind durchaus in der Lage selber Mäuse zu fangen. Wenn ihr Kinder in der Nachbarschaft habt, dann biete denen doch eine Prämie für jede gefangene Maus.


    Grüße,
    Robert

  • Also ich schätze es sind Schermäuse oder Feldmäuse und es sind reichlich viele.
    Ich habe eine Köderbox von einem Bekannten bekommen die ich gerne mit Mäuseködern bestücken möchte damit sich die Zahl der Mäuse nicht noch verdoppelt .


    Ist Mäuseköder in nähe von Bienenbeuten ok oder nicht .


    Abfangen durch Mäusefallen ist wenig zweckmässig da ich nicht jeden Tag bei den Bienen bin .

  • Warum immer gleich zum Gift greifen?


    zuerst würde ich dafür sorgen, dass das Gras im betroffenen Bereich kurz gemäht ist und kein Mähgut liegen bleibt. Das nimmt den Mäusen nämlich den Schutz gegen fressfeinde wie Bussard oder verschiedene Eulen.

  • Hallo,
    Unwahrscheinlich, aber wahr.
    Seit Wochen nervte mich angenagtes Gemüse in der Reserve.
    Kartoffeln, Fenchel, Wurzeln usw., alles mit Fressspuren.
    Aufgestellte Fallen mit Speck oder Käse interessier(t)en den ungebetenen Gast
    überhaupt nicht.
    Zu meiner Ueberraschung fand ich gestern die Erklärung in Form einer niedlichen
    Rotelmaus, die keine Fluchtabsichten zeigte.
    Auch eine anwesende Miezekatze beobachtete das Tierchen ohne weiteres Interesse.
    Die Rotelmaus war superleicht einzufangen und ich hob sie zart am Nackenfell hoch
    um sie in der Natur freizulassen.
    Unerklärliche Zahmheit eines kleinen Nagers.
    Ich glaube, die ist gleich wieder zurück.:wink:


    Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Hallo,


    Speck und Käse sind ja auch Käse in Hinsicht auf Mäuseköder.


    Beste Erfahrungen hab ich da mit Schokocreme oder der Schokoseite von Minztäfelchen in der Falle gemacht. ausserdem wird die Maus dann im Laufe der Zeit auch schwer genug um den Mechanismus auszulösen....


    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Hallo,


    bei uns mögen die Mäuse kleingedrückte Haselnüsse oder auch Äpfel.
    Der alte Bienenstand, den wir letztes Jahr übernommen haben, wurde regelmäßig von Mäuse besucht. Sie haben alles angeknabbert und Löcher in die Beuten gefressen! Wir haben 3-4 Schnappfallen aufgestellt. Das Mäuseproblem hat sich dann ratz-fatz erledigt.


    Viele Grüße
    Katrin

  • ...in Form einer niedlichen Rotelmaus, die keine Fluchtabsichten zeigte. ... Die Rotelmaus war superleicht einzufangen und ich hob sie zart am Nackenfell hoch...


    Hallo Norbert,


    wenn Wildtiere sich so zahm zeigen, stimmt mit deren Gesundheit was nicht.
    Abnormales Verhalten kann z.B. auf Tollwut hinweisen.


    Ich hoffe, Du hast Dir die Hände gewaschen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Warum immer gleich zum Gift greifen?


    zuerst würde ich dafür sorgen, dass das Gras im betroffenen Bereich kurz gemäht ist und kein Mähgut liegen bleibt. Das nimmt den Mäusen nämlich den Schutz gegen fressfeinde wie Bussard oder verschiedene Eulen.


     
    Volle Zustimmung!
    Wenn wir als Imker gleich an Gift denken, dann dürfen wir uns nicht beschweren wenn unsere Bienen durch die Landwirtschaft zu schaden kommen.
    An meinem Waldstand gibt es auch viele Mäuse, bis jetzt ohne größere Probleme.


    Leben und leben lassen

  • Moin Summsi,


    http://de.wikipedia.org/wiki/Brandmaus, als erster Einstieg... Tante Google weiß noch mehr, ein gutes Tielexikon vielleicht auch. Possierliche Tierchen, jedenfalls.


    -


    Durch Vergiften eines Teiles der mächtig werdenden Population schröpft man diese möglicherweise so, dass sie im nächsten Jahr wieder mächtig wird, weil der natürliche Zusammenbruch vermieden wird....


    Ich bin gegen Gift gegen freilebende Mäuse.


    Gruß Clas



    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Miteinander,
    darf ich Euch wegen Tollwut beruhigen:
    Deutschland gilt seit einigen Jahren als tollwutfrei!
    Letzter bekannter Fall war ein Hund aus Rumänien, der hier importiert wurde.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Lothar dafür gibts jetzt Hanta ... gerade bei Mäusen ;)
    *duck und weg*
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"