Umwohnen auf Dadant - Timing, Vermehrung, Verstärken?

  • Hallo,


    ich habe letztes Jahr relativ spät einen Ableber auf DNM und einen Einzarger auf Zander bekommen. Beides in selbstgezimmerte Zargen im Außenmaß der Magazinimker gesetzt (425*515 mm). Der DNM-Ableger hatte bei der Ameisensäurebehandlung im Herbst heftigen Milbenfall (mehr als tausend), das Zandervolk nicht. Bisher haben beide überlebt, der DNM-Ableger besetzt aber nach wie vor nur ca. 6 Waben, würde ich meinen. In der Kaltwetterphase vor wenigen Wochen habe ich Zuckerteig und Sirup im Beutel gefüttert (weil ich verreiste und bei einem Blick von oben keine Vorräte erkennen konnte, was aber auch an mangelnder Erfahrung liegen kann). Die Bienen haben alles aufgenommen, das Zandervolk hat auch gleich den wegen der Futtergabe vergrößerten Raum zum Deckel genutzt und dort Wildbau zwischen Oberträgern und Innendeckel errichtet (meine Innendeckel haben Plexiglasscheiben, deshalb gut zu sehen).
    Soweil zur chaotischen Vorgeschichte...


    Standort im Augenblick ist Berlin, mein (sehr kleiner) Balkon im 2. Stock, Ostseite. Trachtangebot sollte sehr gut sein, weil ein kleines Fließgewässer mit beidseitig begrüntem Uferstreifen 100 m entfernt vorbeifließt, außerdem mehrere Kleingartenkolonien in weniger als einem Kilometer Entfernung liegen, und direkt vor meinem Balkon steht ein großer Ahornbaum.



    Nun würde ich meine Bienen gerne so bald wie möglich in meine ebenfalls selbstgezimmerten Dadantzargen (auch 425*515 mm) umsiedeln. Die Suche habe ich schon bemüht, soweit ich sehe habe ich drei Möglichkeiten:
    - Brutwaben in Dadanträhmchen schnallen und umhängen. Aus Hygienegründen würde ich das nicht so gerne machen.
    - Dadantzarge auf- oder untersetzen, Königin mit Absperrgitter in Dadantraum sperren, warten, bis Brut in der alten Zarge ausgelaufen ist, dann alte Zarge entfernen.
    - Dadantzarge mit Königin und einigen abgefegten Bienen in neue Dadantzarge am alten Platz, alte Zarge mit Brut und Waben woandershin bringen und neue Königin nachziehen lassen, auf die Art hätte ich gleich ein weiteres Volk, welches ich sowieso gerne in einem weiter entfernt gelegenen Garten mit Obstbäumen hätte. Das würde ich nur mit dem Zandervolk machen. (Flugling, richtig?)


    Meine Fragen:


    - Das DNM Volk sitzt ja nur auf 6 Waben im Warmbau, wenn ich nun Dadant auf- oder untersetzte, dann hängen die Dadantwaben um 90° dazu gedreht. Und wenn ich dann auch noch einen Schied einsetze (ist in dem Fall nötig, oder?), dann überschneiden sich die besetzten DNM-Waben und die Dadantwaben höchstens in einem Viertel des Kastens. Geht das? Wieviele Dadantwaben mit Mittelwänden sollte ich einhängen?


    - Könnte ich das mit der Dadantzarge mit Königin am Platz der Zanderzarge und wegbringen der Zanderzarge mit den Brutwaben (Flugling?) schon jetzt Mitte April durchführen? Auf Frühtrachternte setzte ich dieses Jahr eh nicht.
    Wenn ja, von wievielen Waben sollte ich Bienen zu der Königin in die Dadantzarge abfegen? (die gerade ausgeflogenen Flugbienen kommen ja noch dazu.)
    Morgen und übermorgen soll es kühler werden und regnen, da würde ich das natürlich nicht tun, aber sobald es wieder freundlicher wird? (Ich hätte das dabei entstehende dritte Volk gerne zur Apfelblüte im entfernt gelegenen Obstgarten, deshalb die Eile...)


    - Könnte ich für die Dadantzarge auch Rähmchen mit Anfangsstreifen nehmen, oder müssen es Mittelwände sein, weil weder Schwarm noch Kunstschwarm? Ich weiß, dass man dann die Beute exakt senkrecht ausrichten muss.


    - Ich könnte auch noch im Verein fragen, ob mir jemand Bienen von zwei, drei Waben dazugeben kann. (Mein Imkerpate hat diesen Winter offenbar einige Verluste gehabt, deshalb werde ich von ihm wohl jetzt noch keine Brutwaben bekommen können.)
    Könnte ich die Bienen einfach in einen Kasten fegen lassen und bei mir zu der Königin und ihren Flugbienen in die Dadantbeute schütten, oder ginge das nur mit gekäfigter Königin im Freien über Nacht, also Freiluftkunstschwarm (bei milder Nachttemperatur)?


    Es wäre nett, wenn Ihr mir mit Eurer Erfahrung helft, gelesen habe ich schon viel, manche Sachen werden halt im 'Gespräch' noch klarer.


    Viele Grüße,
    Robert

  • Hallo Robert,
    beende diese chaotische Geschichte (Deine Worte) und gib einfach diesen beiden armen Kreaturen die notwendige Zeit sich zu Völkern zu entwickeln.
    Ich fasse es einfach nicht was hier Menschen unter Imkerei verstehen. Bienen sind kein Spielzeug für offensichtlich gelangweilte Stadtmenschen.
    Nur weil sie gerade mal zwei Quadratmeter Platz auf einem Ostbalkon haben und nicht wissen was sie damit anfangen sollen.
    Entschuldigung, aber das musste jetzt geschrieben werden.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Robert,
    beende diese chaotische Geschichte (Deine Worte) und gib einfach diesen beiden armen Kreaturen die notwendige Zeit sich zu Völkern zu entwickeln.
    Ich fasse es einfach nicht was hier Menschen unter Imkerei verstehen. Bienen sind kein Spielzeug für offensichtlich gelangweilte Stadtmenschen.
    Nur weil sie gerade mal zwei Quadratmeter Platz auf einem Ostbalkon haben und nicht wissen was sie damit anfangen sollen.
    Entschuldigung, aber das musste jetzt geschrieben werden.


    Langeweile herrscht nicht, das versichere ich dir, und als Spielzeug sehe ich sie auch nicht. Was ist es, dass dich so sehr aufregt? Liegt es am Standort Balkon? Der Standort ist für die Bienen hervorragend (habe mit mehreren Altimkern gesprochen), Balkonbienen in Großstädten keineswegs mehr ein Einzelfall und ohne Nachteile für die Tiere. Oder sind es die verschiedenen Rähmchenmaße? Das ergab sich halt so, will ich ja ändern, aber die Bienen werden wohl kaum darunter leiden, dass ihre Kollegen in der Nachbarbeute bisher auf einem anderen Maß sitzen, kann also auch nicht der Grund für deinen Ausruf 'arme Kreaturen' sein.
    Die Umwohnmethoden habe ich hier im Forum und in der Literatur so beschrieben gefunden. Auch den April als möglichen Zeitpunkt für Fluglinge habe ich beschrieben gefunden. Liegt das Problem also darin, dass ich ein Volk, welches nur 6 Waben besetzt umwohnen will?


    Du kannst mich gerne beschimpfen, wenn ich Mist baue oder Müll schreibe, aber bitte werde dann etwas konkreter was die Gründe angeht. Und frage dich vielleicht, ob der schlechte Eindruck nicht zumindest zum Teil daher kommt, dass ich versucht habe soviele Details wie möglich von Anfang an darzulegen, statt Unzulänglichkeiten erst nach und nach auf Nachfrage herauszurücken, wie es viele andere machen.


    Grüße,
    Robert

  • N`Abend Robert!


    Ich habe, nachdem ich Eisvogels Beitrag gelesen hatte und verwundert war ob der harten Worte, deinen Beitrag auch nochmals gelesen.
    Fazit: Er hat nicht völlig unrecht.


    Die "Völker", die du beschreibst, sind aus meiner derzeitigen Sicht und aufgrund deiner Schilderungen ziemliche Kümmerlinge. Die brauchen je nach Wetter und Gründen für ihr Kümmererdasein bestimmt noch 4-6 Wochen, um laaangsam aus den Füßen zu kommen. Vielleicht geht`s auch viel schneller, vielleicht nicht.


    Wenn du jetzt, in der Zeit der Wetterschwankungen, aus einem Volk aus 6 Waben DNM die Königin entnimmst und diese mit einer dir scheinbar nicht klaren Menge Bienen in eine komplette Leerzarge mit Rähmchen mit maximal MW`s gibst, dann hast du:
    1. Ein kümmerliches Volk, dass sich mit viel Glück eine gute Königin nachzieht, die dann mit Glück erfolgreich begattet wird und den Hochzeitsflug überlebt und es dann schafft, den kümmerlichen Altbienenrest zu einem richtigen Volk aufzubauen.
    2. Ein Minivölkchen mit einer evtl. schlechten Königin ohne Futtervorräte, Pollen und Brut, das dann Dadant-MW`s ausbauen soll, sich selber mit Pollen versorgen muss, Brut in möglichst großem Umfang aufziehen muss UND überleben muss, bis die ersten Jungbienen schlüpfen.


    Du machst dir durch das Rumgehänge und Ableger-Bilden die derzeitigen Einheiten völlig fertig, evtl. gehen sie dir auch schlichtweg ein dabei.
    Daher lass` sie einfach sich entwickeln / wachsen und bilde am Ende der Saison entspannt aus jedem Volk mit TBE ein schönes Dadant-Jungvolk, das dann milbenarm und mit frischem Wabenbau und idealerweise einer guten Königin in den Winter geht.
    Wenn du genügend Material hast, kannst du auch erweitern und hast so vielleicht auch noch aus einer späten Tracht Honig. Wer weiss.


    Schöne Grüße
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo, Robert.


    Umwohnen per Kunstschwarm funktioniert, das habe ich letztes Jahr nach dem Abschleudern gemacht und es war deutlich einfacher als erwartet. Für Völkervermehrung und Kunstschwärme ist es jetzt aber m.E. noch viel zu früh und während der Tracht würde ich es generell nicht empfehlen, wenn Du noch Honig ernten willst. Nach dem Abschleudern hast Du starke Völker und darfst / sollst sogar richtig füttern.


    Ein Problem gab es allerdings bei mir: Jungbienen der aufgelösten Brutscheune saßen in der ersten Nacht als Traube außen am Kasten - und dann kam ein Gewitter. :-( Im Frühling war das Volk dann spürbar schwächer.


    (Ich lass das jetzt einfach so stehen, damit andere aus meiner Dummheit lernen können.)


    Noch einfacher wird es vermutlich, wenn Du Ableger mit 2 Zanderwaben im Dadantkasten machst und die Waben später ausscheidest. Zander mod. hat Langstroth-Oberträger, nur die Waben sind etwas kleiner. Das habe ich dieses Jahr vor; aber nicht um diese Zeit und mit so schwachen Völkern, da hat Eisvogel schon recht.

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Hallo Robert,
    Patrick hat es ruhigern Worten geschrieben was mich so sehr ärgert oder besser gesagt beunruhigt. Du gibst mit Deinem Aktionissmuss den Bienen keine Chance sich überhaubt zu entwickeln.
    Alleine die Überlegung beim Nachbarimker mal kurz ein paar Bienen von Waben zu schütteln um Deine Völker zu verstärken, machen mir deutlich, dass Dir grundlegende Kenntnisse der Imkerei (völlig unabhängig von Deiner angestrebten Betriebsweise) fehlen. Oder die Überlegeung jetzt (11.4.) ein Freiluftkunstscharm mit übernachtung im Freien zu machen. Bei allen Deinen Überlegungen wird es zu keinem dritten (Zitat: Deswegen die Eile) Volk für Deine Apfelblütentracht kommen.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk


  • Ich habe, nachdem ich Eisvogels Beitrag gelesen hatte und verwundert war ob der harten Worte, deinen Beitrag auch nochmals gelesen.
    Fazit: Er hat nicht völlig unrecht.


    Die "Völker", die du beschreibst, sind aus meiner derzeitigen Sicht und aufgrund deiner Schilderungen ziemliche Kümmerlinge. Die brauchen je nach Wetter und Gründen für ihr Kümmererdasein bestimmt noch 4-6 Wochen, um laaangsam aus den Füßen zu kommen. Vielleicht geht`s auch viel schneller, vielleicht nicht.


    Das Zandervolk auch? Sie haben ja wie gesagt, schon kräftig Wildbau betrieben. Mein Imkerpate hat bis letztes Jahr seinen Völkern grundsätzlich nur einen Brutraum gegeben...


    Zitat

    Wenn du jetzt, in der Zeit der Wetterschwankungen, aus einem Volk aus 6 Waben DNM [Fettdruck-Hervorhebung durch Re-mark] die Königin entnimmst und diese mit einer dir scheinbar nicht klaren Menge Bienen in eine komplette Leerzarge mit Rähmchen mit maximal MW`s gibst, dann hast du:
    1. Ein kümmerliches Volk, dass sich mit viel Glück eine gute Königin nachzieht, die dann mit Glück erfolgreich begattet wird und den Hochzeitsflug überlebt und es dann schafft, den kümmerlichen Altbienenrest zu einem richtigen Volk aufzubauen.


    Das würde ich natürlich nicht wollen, klar. Deshalb schrieb ich auch explizit, dass ich das mit dem Königin nachziehen nur für das Zandervolk in Erwägung ziehe.


    Zitat

    Du machst dir durch das Rumgehänge und Ableger-Bilden die derzeitigen Einheiten völlig fertig, evtl. gehen sie dir auch schlichtweg ein dabei.


    Deshalb wollte ich ja auch nichts umhängen, sondern die Dadantzarge über Absperrgitter aufsetzen und die Brut in Ruhe auslaufen lassen, während die Königin oben auf den neuen Rähmchen legt.
    Beim Zandervolk würde ein Ableger entstehen, richtig, weil ich da selber Bedenken hatte, habe ich ja hier nachgefragt. Wie es jahreszeitlich aussieht, bzw. mit Verstärkung durch Bienen von einem Vereinskollegen.


    Zitat

    Daher lass` sie einfach sich entwickeln / wachsen und bilde am Ende der Saison entspannt aus jedem Volk mit TBE ein schönes Dadant-Jungvolk, das dann milbenarm und mit frischem Wabenbau und idealerweise einer guten Königin in den Winter geht.


    Ich dachte halt bisher, dass der Mai die allerbeste Zeit für solche Umstellungen wäre, wenn ich also in der zweiten Aprilhälfte (zur Obstblüte) den Startschuss gäbe, dass die Bienen dann Mai und Juni am besten zur Volksentwicklung (in frischem Wabenbau) hätten.


    Grüße,
    Robert

  • Hallo Eisvogel,


    ich denke, du hast mich einfach (eigentlich: mehrfach) falsch verstanden, deshalb der Ärger.



    Patrick hat es ruhigern Worten geschrieben was mich so sehr ärgert oder besser gesagt beunruhigt. Du gibst mit Deinem Aktionissmuss den Bienen keine Chance sich überhaubt zu entwickeln.
    Alleine die Überlegung beim Nachbarimker mal kurz ein paar Bienen von Waben zu schütteln um Deine Völker zu verstärken, machen mir deutlich, dass Dir grundlegende Kenntnisse der Imkerei (völlig unabhängig von Deiner angestrebten Betriebsweise) fehlen. Oder die Überlegeung jetzt (11.4.) ein Freiluftkunstscharm mit übernachtung im Freien zu machen.


    Diese Überlegung gab es nicht. Ich habe im Gegenteil sogar ganz explizit geschrieben, dass ich die kommende Kaltwetterperiode abwarten werde (morgen und übermorgen ist Regen und Kälte angesagt, was danach kommt wird man erst sehen müssen).


    Bezüglich Kunstschwarm war es auch nicht so gemeint wie es bei dir angekommen ist. Ich schrieb: "Könnte ich die Bienen einfach in einen Kasten fegen lassen und bei mir zu der Königin und ihren Flugbienen in die Dadantbeute schütten, oder ginge das nur mit gekäfigter Königin im Freien über Nacht, also Freiluftkunstschwarm (bei milder Nachttemperatur)?"


    Das bedeutet, ich würde die Bienen (wenn überhaupt!) nur in die Dadantzarge schütten wollen und fragte, ob das ginge. Oder ob es nur über einen Freiluftkunstschwarm ginge, also nur bei milder Nachttemperatur, also logischerweise nicht jetzt!


    Zitat

    Bei allen Deinen Überlegungen wird es zu keinem dritten (Zitat: Deswegen die Eile) Volk für Deine Apfelblütentracht kommen.


    Nur zur Klarstellung falls auch das falsch rüberkam: ich schrieb, dass ich nicht auf eine Frühtrachternte setze. Bei den Bienen im Obstgarten ging es mir nur um die Bestäubung, also die Äpfel. Muss aber nicht sein, wenn es jetzt zu früh für einen Ableger ist.


    Beruhigt?


    Grüße,
    Robert

  • Umwohnen per Kunstschwarm funktioniert, das habe ich letztes Jahr nach dem Abschleudern gemacht und es war deutlich einfacher als erwartet. Für Völkervermehrung und Kunstschwärme ist es jetzt aber m.E. noch viel zu früh und während der Tracht würde ich es generell nicht empfehlen, wenn Du noch Honig ernten willst.


    Ich dachte halt, während der Tracht sei es für die Bienen besser, und auf den Honig würde ich dieses Jahr den Bienen zuliebe verzichten.


    Zitat

    Ein Problem gab es allerdings bei mir: Jungbienen der aufgelösten Brutscheune saßen in der ersten Nacht als Traube außen am Kasten - und dann kam ein Gewitter. :-( Im Frühling war das Volk dann spürbar schwächer.


    Die Königin war im Kasten, die Jungbienen aber blieben außen am Kasten?


    Grüße,
    Robert

  • Hallo Robert,
    ich denke man sollte sich nicht nach dem Wetter, eher nach den Bien richten. Wenn die Volksstärke nicht passt, dann tust Du den Bienen sicher keinen Gefallen.
    Beim aktuellen Wetter in Berlin rühr ich die Kästen nicht an, denn zwei schöne Tage machen noch keinen Frühling .
    Frischer Wabenbau schön und gut, nur hab ich es überlesen oder Du hast keine Leerwaben in Dadant, sondern würdes Mittelwände geben. Diese müssen die Bienen erst ausbauen und das zehrt glaub ich an den Kräften, die sie jetzt anders sinnvoller nutzen sollten.
    Im nächsten Jahr gibt’s wieder ne Obstblüte



    Liebe Grüße
    Andreas


  • Könnte ich die Bienen einfach in einen Kasten fegen lassen und bei mir zu der Königin und ihren Flugbienen in die Dadantbeute schütten,.....


     
    Hallo Robert,
    ich habe Deinen ersten Beitrag , in RUHE, nochmal gelesen, wirklich beruhigt hat mich das nicht. Es bleibt bei mir der Eindruck, dass alles ein wenig konfus abläuft.
    Vielleicht solltest Du Deinen Imkerpaten um Unterstützung vor Ort dazu bitten.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Robert,
    ich denke man sollte sich nicht nach dem Wetter, eher nach den Bien richten. Wenn die Volksstärke nicht passt, dann tust Du den Bienen sicher keinen Gefallen.
    Beim aktuellen Wetter in Berlin rühr ich die Kästen nicht an, denn zwei schöne Tage machen noch keinen Frühling.


    Deshalb habe ich ja bisher auch nicht angerührt (keine Waben gezogen), guckte nur durch den Klarsichtdeckel.


    Zitat

    Frischer Wabenbau schön und gut, nur hab ich es überlesen oder Du hast keine Leerwaben in Dadant, sondern würdes Mittelwände geben. Diese müssen die Bienen erst ausbauen und das zehrt glaub ich an den Kräften, die sie jetzt anders sinnvoller nutzen sollten.


    Die Bienen müssen so oder so Mittelwände ausbauen, weil ich überhaupt keine Leerwaben habe, egal ob DNM, Zander oder Dadant.


    Zitat

    Im nächsten Jahr gibt’s wieder ne Obstblüte


    Es ging mir um die Äpfel im Herbst, nicht um den Blütenhonig.


    Grüße,
    Robert

  • Also meinen Erfahrungen nach treiben sich die Bienen lieber beim Nachbarn rum als in den Apfelbäumen vor ihrer eigenen Haustür. Da lassen sie die Wildbienen und Hummeln schufte ;)


    Liebe Grüße
    Andreas

  • Hallo Robert,


    Du rechtfertigst dauernd Deine Vorstellungen und Überlegungen, sowie Deine Betriebsweisen, obwohl Du zu Beginn um Hilfe und Tipps gebeten hast. Die hast Du ja erhalten aber nicht die, die Du gewünscht hattest, oder?:wink:


    Ich würde das so sehen:
    Das DNM-Volk ist zu klein, um es in Dadant zu bekommen, da mußt Du erst einmal abwarten, was mit denen noch passiert, vielleicht werden sie noch stark. Ich würde abwarten, ihnen ggf. einen zweiten Brutraum geben, wenn`s soweit ist, dann kannst Du evtl wie bereits geschrieben über TBE später was machen.


    Das Zandervolk könntest Du versuchen, in Dadant zu bekommen, sie müssen aber bauen, Anfangsstreifen bei MW-Volk wird nicht gehen. MW also.

    Zitat

    Die Bienen müssen so oder so Mittelwände ausbauen, weil ich überhaupt keine Leerwaben habe, egal ob DNM, Zander oder Dadant.


    Ja, schon - aber ALLES neu. Du nimmst den alten Wabenbau weg. Momentan würdest Du MW zuhängen, das ist ein Unterschied.


    Einen Brutraum Zander in einem Dadantbrutraum sieht schon wieder etwas kleiner aus.
    Also noch einen Ableger oder Flugling davon geht nicht. Damit hast Du nicht vollautomatisch zwei Dadantvölker, sondern zwei Mickerlinge in je einer Dadantbeute, die nichts werden.
    Entweder oder. So sehe ich das.
    Mach nächstes Jahr einen Ableger.


    Warum willst Du Bienenmasse zur Verstärkung zufügen? Mußt du doch gar nicht. Lass sie doch selbst stark werden und warte noch, bis sie soweit sind.


    Zur Volksrettung wär das ja ne Überlegung aber Du möchtest das tun, um unbedingt in die Dadantbeute zu kommen. Du fügst Bienen zu aber das ist doch kein richtiges Volk, das ist doch nur Augenwischerei.


    Ddantausbau ginge problemlos, wenn Du einen 2 kg Kunstschwarm kaufst und den loslegen läßt:wink:


    Nichts für ungut


    Viele Grüße und viel Erfolg auf dem Berlinbalkon



    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper