Varroa außer Kontrolle - und was Pestizide damit zu tun haben

  • Moin Andreas,


    nein, das ist nicht falsch. Die Landwirtschaft, genauer der Landwirt, ist nicht Sündenbock, also selber unschuldig mit den Sünden der Gesellschaft in die Wüste gejagt, er sündigt durchaus selber und aktiv, um im sprachlichen Bild zu bleiben. Das zu kritisieren, ist durchaus legitim und muss nicht städterische und von Sachkenntnis ungetrübte Klugscheißerei sein, ist also auch nicht generell als solche zurückzuweisen. Im besonderen die Imkerschaft hat da durchaus berechtigte Einwände. Der Natur- und Artenschutz ebenfalls und es hätten dies auch die Jäger, wenn sie sich denn damit vorwagen würden. Auch totalitarimuskritische Argumente sind berechtigt. Es ist auch nicht im Geringsten einzusehen, warum die Landwirte sich vor den Karren derer spannen lassen sollten, die letztlich nur ihr Geld wollen... Eine offene Auseinandersetzung mit Kritik und Kritikern könnte sogar helfen, eine agrarpolitische Rahmensituation zu schaffen, die weniger Zwänge zum Übel bedingt.


    Es geht also nicht um Fehler, es geht um eine Fehlentwicklung.


    Von schadlos halten an der Landwirtschaft kann übrigens weit und breit nicht die Rede sein. Im Gegenteil lässt sich die Landwirtschaft dafür bezahlen, wenn sie darauf verzichtet, bestimmte Schäden an Gemeingütern anzurichten. Das Konzept des Vertragsnaturschutzes beruht weithin darauf.


    Der Vergleich mit anderen Branchen führt auch auf dünnes Eis: Zum Einen sind deren Produktionsmittel nicht gleichzeitig Lebensraum und Landschaft und haben damit eine gemeinwirtschaftliche Dimension. Zum Anderen: Wo andere Branchen Gemeingüter beanspruchen oder beeinträchtigen, wird dies durchaus kritisiert und kann Grund sein, den Betrieb nicht zu erlauben.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hier im Forum nicht, oder hier in D insgesamt nicht?


    Ich dachte in erster Linie an das Forum, aber vielleicht auch etwas weiter gehend an "die öffentliche Diskussion über industrielle Landwirtschaft und ihre negativen Auswirkungen".


    Zitat

    Die Aussage in #213 war, dass es in Mode ist, die Landwirtschaft als Sündenbock ranzuholen etc.


    Nein, das war nur der erste Satz, die These, die von einem größeren Absatz unterfüttert wurde, und ich hatte mit Absicht den ganzen Absatz zitiert.


    Zitat

    Das Zitat aus #215 spare ich - darin wurde genau diese Aussage als Strohmann-Argument bezeichnet.


    Nein, der Vorwurf des Strohmannarguments bezog sich auf den ganzen Sermon der auf den ersten Satz folgte. Von wegen die Nichtlandwirte würden sich für die besseren Bauern halten und glaubten "wesentlich umweltschonender und wesentlich effizienter einen Hof zu führen. Ja sie würden ihren Hof völlig ohne Chemie führen, keine Gülle und keinen Handelsdünger ausbringen und der Gockel würde noch auf dem Misthaufen krähen, die Kühe auf der Weide die Gänseblümchen fressen, sie hätten gegenüber dem heutigen umweltzerstörenden, tierquälenden, nur auf Profitgier ausgerichteten heutigen Landwirt immer ein reines Gewissen. Obendrein gäbe es in Deutschland nur beste Biolebensmittel, für jeden Kleinrentner erschwinglich zu kaufen." Und in der Art geht es noch weiter.
    Ein Strohmannargument in Reinform. Denn niemand hier im Forum und auch niemand in der öffentlichen Diskussion in DE (jedenfalls niemand, den man ernst nehmen müsste) vertritt diese Position.


    Zitat

    Wie überall, werden auch in der Landwirtschaft zweifellos Fehler gemacht, nur dass man der Landwirtschaft einen Strick daraus dreht, anderen Branchen aber nicht, zumindest nicht so vordergründig. Aber die meisten Anderen versuchen, sich an der Landwirtschaft schadlos zu halten.


    Die Fehler in der Landwirtschaft sind grundlegende und sehr, sehr langfristig (z.T. ewig) wirkende Fehler (Zerstörung fruchtbaren Bodens, Ausrottung von Arten, Einschleppung von Schädlingen, Antibiotikaresistente Keime, ...). Da können schonmal viele Branchen nicht 'mithalten'. Natürlich gibt es auch Branchen, die ebensogroße Schäden anrichten, mir fällt da z.B. im weitesten Sinne der Bergbau ein. Falls denen tatsächlich weniger ein Strick daraus gedreht wird (wovon ich nicht überzeugt bin), dann liegt es vielleicht daran, dass wir weniger davon mitbekommen.
    Was du mit 'an der Landwirtschaft schadlos halten' meinst weiß ich nicht, aber die Bürokratie schwappt an allen Ecken und Enden völlig maßlos über die Stränge, ich bin mir ziemlich sicher, dass sich in vielen Branchen Beispiele finden lassen, wo sich die einen an anderen 'schadlos halten'. Gerade neulich habe ich mich mit einer Apothekerin unterhalten, nun bin ich mehr denn je überzeugt: was auch immer für Kreaturen das sind, die bei uns Gesetze machen: die gehören in eine geschlossene Anstalt.


    Grüße,
    Robert

  • L


    Die Fehler in der Landwirtschaft sind grundlegende und sehr, sehr langfristig (z.T. ewig) wirkende Fehler (Zerstörung fruchtbaren Bodens, Ausrottung von Arten, Einschleppung von Schädlingen. Da können schonmal viele Branchen nicht 'mithalten'. Natürlich gibt es auch Branchen, die ebensogroße Schäden anrichten......


    Grüße,
    Robert




    Was mich noch mal zu einer Antwort hinreißen lässt, ist dein Satz in Bezug Misswirtschaft in der Landwirtschaft, der wirklich spaßig klingt, wenn es nicht so traurig wäre " Einschleppung von Schädlingen"


    Jeder Landwirt könnte jetzt provokant sagen, dass die Imker die dümmsten Menschen überhaupt auf dem Planeten sind, schleppten sie doch die Varroamilbe ein, dessen Existenz ihre ganze Bienenhaltung für immer schwer schädigt, so ein Fehler ist noch nie in der Landwirtschaft passiert. Also dieses Argument gegenüber der Landwirtschaft aufzuführen ist äußerst unpassend und disqualifiziert damit deine sämtliche Aussagen über die Landwirtschaft.


    Ich kann es absolut nicht haben, wenn ständig die deutschen Landwirte als die Buhmänner der Nation dargestellt werden. Sie arbeiten sicherlich oft 80 Stunden und mehr die Woche, meist mit hohem Risiko und körperlichen Einsatz um für die Nahrungsversorgung der Mitbürger zu gewährleisten und dann werden sie ständig dafür kritisiert. Sollen Sie die Bevölkerung verhungern lassen oder wollen wir lieber die Nahrung aus dem Ausland beziehen wo das Biosiegel meist auch auf käufliche Art erworben werden kann.
    Natürlich ist in der Landwirtschaft nicht alles in Ordnung, aber der Landwirt selbst kann am wenigsten für diesen Zustand. Er ist Erzeuger und kann am wenigsten für einen Umschwung sorgen.

  • Ich habe das schon zigmal hier geschrieben. Eine Imkerei ist in der BRD nicht mehr überall bedenkenlos möglich,


    Raps und auch intensive Obst - oder Weinbaugebiete sind meiner Ansicht nach sehr bedenklich in Bezug auf Bienenhaltung, so z.B. würde ich lieber im Münchner Stadtgebiet eine Imkerei betreiben, als in den genannten Anbaugebieten.


    Die Imkerei ist nicht mehr das, was sie einmal war, es ist überall schwieriger geworden und mancherorts fast unmöglich.


    Wenn dem wirklich so ist, dann sollte sich auch was bzw. wer ändern. Aber wer sollte etwas ändern, wenn nicht der Raps- bzw. Obstbauer?
    Ja natürlich kann auch der Verbraucher was bewirken, doch Verursacher oder Inverkehrbringer bleibt der Landwirt.

  • Wieso sollte zum Beispiel der Obstbauer auf Spritzungen verzichten und seine ganze Ernte beziehungsweise seine Existenz riskieren?


    Es ist bekannt, dass das Auto erhebliche Umweltschäden verursacht. Würdest du, wenn du jeden Tag 30 oder 40 km in die Arbeit fahren musst und keine Busanbindung hättest mit dem Rad fahren?


    Der Verbraucher, beziehungsweise der Staat sind die ersten Stellhebel um hier eine vernünftige Landwirtschaft und Umwelt Politik zu betreiben, nicht in erster Linie der Erzeuger auf Kosten seiner Existenz und damit der gesamten Familie.


    Ich gehe in der Woche zweimal zum Wochenmarkt, hier treffe ich immer einen alten Imker der neben Honig auch Äpfel anbietet, natürlich ungespritzt. Frage ich ihn nach dem Geschäftsverlauf, sagt er immer das seine Äpfel weil sie eben nicht so schön ausschauen absolut keinen Absatz haben.
    Eine Anekdote dazu: Ich war am vor ca. 2 Wochen an seinem Stand als eine Schulklasse vorbei ging und er den Kindern einen Apfel anbot , keines der Kinder wollte so einen Apfel, die waren Ihnen nicht schön genug, man sieht hier schon die Auswirkungen der auf Hochglanz, aber umweltbeeinträchtigen getrimmten Erziehung. Wir alle wären hier gefordert.


    Ich finde diese Verunglimpfung der Landwirtschaft seitens Verbraucher wirklich beschämend und keiner aber auch keiner will mehr für die Produkte zahlen beziehungsweise Abstriche in Bezug Schönheit eines Produkts machen.


    Warum treten die Bieneninstitute nicht als Hauptschuldigen auf, die uns für alle Zeiten die Imkerei durch die Einschleppung der Varroa zunichte gemacht haben, die müssten ja vor lauter Mea culpa schweigen!


    Ja natürlich ist es wesentlich einfacher jetzt mit den Fingern auf die Bauern zu zeigen und hier einen Sündenbock ausfindig gemacht zu haben, warum die deutschen Imker mit der Bienenhaltung überfordert sind.

  • ups der xaver war jetzt schneller.


    also Xaver gäbe es nur runzelige Äpfel aus welchen Gründen auch immer dann stellt sich die Frage nicht so


    zu den Instituten nur so viel vielleicht brauchte es die Varroa zu einem bestimmten Zweck?


    .... Aber wer sollte etwas ändern, wenn nicht der ... Landwirt.


    Das kann er ja...
    und viele machen es auch
    manche stellen auch auf Bio um etc.
    letztlich ist das aber alles eine Frage der Gesellschaft selbst. Sie wählt die Politik und diese gibt die Rahmenbedingungen unter denen was wie und wo geschieht. Verkehrsregeln wurden ja auf diesem Weg gemacht. Wir hätten ein Chaos ohne diese Regeln.
    Für die Bienen braucht es auch solche Regeln. Die Bienenschutzgesetze sind das. Doch die passen nicht mehr zu dem was zugelassen wurde und was verkauft werden darf.
    Hier muss gehandelt werden.
    Doch dazu muss es in der Gesellschaft einen Willen geben. Der aber wiederum entsteht durch was?


    Meinungsbildung und Wahlergebnisse


    Diese entstehen durch was? Öffentlichkeit


    und da ist doch der ganz große Knackpunkt


    in der Öffentlichkeit existiert was? Bienen haben ein Problem


    ja das wissen wir auch


    in der Öffentlichkeit existiert aber auch eine zweite Geschichte und die heißt Varroa


    und das wird quasi immer zusammen kommuniziert. Wir selber gehören auch dazu


    und hier muss angesetzt werden, wenn wir es ändern wollen


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Och, Franz,


    und was ist mit der Reblaus? Mit dem Kartoffelkäfer? Mit Napfschildläusen und mit dem Maiswurzelbohrer?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • @Clas & Re-Mark:
    Zum einen:
    So ist es differenzierter.
    An reine "(groß)städtische Klugscheißerei" dachte ich eigentlich auch nicht. Eher daran, dass man es dort anders, bzw. kaum wahrnimmt, was auf dem entfernteren Land anders läuft. Ich gehe davon aus, dass es in den Bundesländern rund um Berlin wieder anders läuft, als hier in den "alten" Bundesländern, weil dort - so wie ich es hier mitbekomme - größtenteils noch in der "Tradition der VEB/LPG" auf riesigen Flächen gearbeitet wird, während im Westen noch eher nach Art der Familienbetriebe geprägte Landwirtschaft betrieben wird. Vllt. täuscht daher auch die Perspektive auf die Landwirtschaft ein wenig.


    Ich hatte mehrmals das konkrete Beispiel für das "Schadloshalten an der Landwirtschaft" aus meinem LK verlinkt, von einem anderen Forumiten das Beispiel Vertragsnaturschutz als Falle für Landwirte verlinkt. Der spielt hier bei uns zusätzlich eine Rolle, weil der hier auch schon seit etlichen Jahren praktiziert wird. Die hiesigen Landwirte werden für etwas in materiellen Regress genommen, was sie nicht verursacht haben. Sie können nichtmal rechtlich dagegen vorgehen, weil es politisch = gesetzlich schon im Stillen geregelt worden ist.


    Hier sind sich manche Funktionäre nicht zu schade, sich als Sprecher und Lobbyisten der Industrie zu entblöden, in dem sie in teilweise überregionalen Lokalzeitungen verkünden, dass die Landwirtschaft nun für "Sünden" der Vergangenheit zahlen muss. Nur ist der Fluß nicht durch Pestizide, Herbizide, Fungizide oder Dünger sterilisiert. bzw. getötet worden, sondern allein durch jahrzehntelange Baggerei, um den Fluß für immer größere Schiffe schiffbar zu machen und zu halten. Da werden zwei voneinander unabhängige Themen verquirlt, so dass ein gemachter Sündenbock in den Köpfen hängenbleibt.


    Vor Jahren hat man den baggereigeschädigten Flußfischern in der Werft hochseetüchtige Kutter gebaut, damit sie schweigen. Wie aber schweißt man den Landwirten Ersatzflächen zusammen?
    Das Sahnehäubchen ist, dass trotz der wohlwollenden Ziele nur die Landwirte bluten müssen, nicht der tatsächliche Verursacher, namentlich diese Werft - leider ein Weltmarktführer, in dessen Erfolg sich die Politik allzugern sonnt... Es muss nämlich weiter gebaggert werden, weil sonst diese Ozeanriesen nicht mehr bis zum Ozean geschleppt werden können... Der Fluß wird tot bleiben und die Landwirte werden buchstäbliche Bauernopfer...


    Es ist zwar nur ein lokaler Einzelfall, aber der ist nicht gerade "marginal", darum halte ich das auch ständig dagegen. Hier bei uns häufen sich Einschläge dieser Art seit Jahren an. Pestizideinsatz an Autobahnen und Bahnstrecken ist ebenfalls ein großer Schadfaktor, davon redet kaum jemand. Vor Monaten mussten hier mehrere städtische Trinkwasserbrunnen gesperrt werden, weil zwei Giftbestandteile aus einem Gift nachgewiesen worden sind, das seit mehr als 20 Jahren nicht mehr eingesetzt wird - ist in Brunnen unterhalb einer Bahnstrecke gefunden worden...


    Gruß Andreas

  • Och, Franz,


    und was ist mit der Reblaus? Mit dem Kartoffelkäfer? Mit Napfschildläusen und mit dem Maiswurzelbohrer?


    Gruß Clas


    Hörst du einen Landwirt wegen des Kartoffelkäfers jammern?
    Liest du in der Bild Zeitung auf der Titelseite wie bei den Imkern deswegen etwas?
    Sind die Bauern etwa wegen des Kartoffelkäfer bedroht.


    Das ist wirklich kein passender Vergleich.

  • Ich sage nicht, dass der Bauer für alles Verantwortlich ist. Doch wenn Franz sagt, im Raps Anbaugebieten ist keine Bienenhaltung möglich, was sicher etwas übertrieben scheint, dann wäre das kolossal für unsere Umwelt. Hier gibt es überall Raps.
    Wenn ich als Autofahrer die Umwelt belaste, dann muss ich halt auch dazu stehen und nicht das Gegenteil behaupten.
    Interessant wäre, ob viele Bauern massiv von der Basis Druck auf ihre Verbände machen um einen Kurswechsel zu erreichen oder ob die Mehrheit es lieber laufen lässt. Ich kann die Bauern, die meine Bienenvölker vergiften bzw. schädigen, nicht völlig von ihrer Schuld bzw. Verantwortung frei sprechen.
    Mir fällt da immer als Beispiel ein, dass Bauern "rot sehen", wenn man zu ihren Spritzmitteln die Bezeichnung Gift oder Pestizid verwendet und nicht Pflanzenschutzmittel.

  • Meint ihr vielleicht, dass der Landwirt gegen Unkraut spritzt, weil ich ihm gerade langweilig ist oder weil es Mode ist?


    Eine vernünftige, der Zeit angepasste Maschine zur Spritzmittelausbringung, kostet zwischen 10 - 30000 €. Die Kosten für einen Spritzmitteleinsatz belaufen sich normalerweise auf 120 € pro Hektar. Ein mittlerer Betrieb hat sicherlich 50 ha zum Spritzen, das heißt 6000 € Einsatzkosten. Der Landwirt wird sich sehr genau überlegen, auch oft in Absprache mit einem Fachberater des Landwirtschaftsamtes, was und wieviel er spritzen muss, beziehungsweise ob nicht ein mechanischer Einsatz möglich ist.


    Die Zeiten, dass die Landwirte prophylaktisch wie wir Imker oft bei der Varroabehandlung vorgehen gehören längst der Vergangenheit an. Ebenso wird nur gedüngt was der Boden auch braucht und aufnehmen kann.


    Die letzten Jahre hat sich in der Landwirtschaft ein großer Wandel vollzogen nur viele wissen es eben nicht, beziehungsweise lesen nur die negativen Schlagzeilen über die Landwirtschaft.


    Die Chemiefirmen müssten hier Geld in die Hand nehmen und in die Forschung von Spritzmittel investieren, die keine Umwelt schädigende Wirkung haben, aber Forschung kostet eben viel Geld und wenn man schon ein Produkt mit dem passenden Wirkstoff hat, dann lässt sich ohne Forschung das meiste Geld verdienen. Man gibt eben diesem Präparat immer einen anderen Namen und das ist die Schweinerei dieser Firmen.