Kennt Bayer schon die Ergebnisse der Untersuchungen?

  • In Großbritannien wird zurzeit die subletale Wirkung von Neonicotinoiden auf Bienen diskutiert. In den USA hat Dr. Pettis bereits vor zwei Jahren nachgewiesen, daß selbst kleinste Mengen an Neonicotinoiden die Bienen signifikant anfälliger für Nosema macht. Anscheinend wird das Immunsystem geschwächt.


    Die Franzosen haben diese Ergebnisse bestätigt! Das französische Nationale Institut für Landwirtschaftsforschung hat bestätigt, daß die Bienen wegen kleinsten Mengen Imidacloprid erheblich empfindlicher für Krankheiten werden.


    Der Vertreter von Bayer in den United Kingdom hat folgendes gesagt:


    Julian Little, a spokesman for Bayer CropScience UK, said that both studies showing that neonicotinoids affect bees were carried out in the laboratory and therefore may have little relevance to what happens with bees in the wild. He also said that the work is contradicted by other research carried out in Germany showing no effects on bees.


    Sind damit die geheimnisvollen Untersuchungen der deutschen Bieneninstitute gemeint, dessen Ergebnisse die deutschen Imker noch nicht erfahren durften? Wieso kennt die Firma Bayer die Ergebnisse schon?


    Natürlich, ich bin gespannt. was das deutsche Bienenmonitoring herausgefunden hat! Die Amerikaner und Franzosen liegen natürlich falsch mit ihren Ergebnissen...

  • Hallo zusammen,


    inzwischen haben wir eine unüberschaubare Menge an Beiträgen zu Neonics und Andere.


    @ Bernhard und Mitimker:
    Bei der Suchfunktion wird ein Urlaubsprogramm draus.
    Vor allem, wenn solche Thread-Überschriften wie hier gewählt werden.
    Nach welchem Stichwort soll man denn da was wiederfinden...?


    Vorschlag: Über Bienenvergiftungen ab sofort zwei oder drei eindeutige Stichworte plus aktuellem Datum in der Thread-Überschrift.
    Und vielleicht kann man die Vielzahl der Threads reduzieren, indem man neue Beiträge an ältere dranhängt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Bernhard et al.
    Danke fürs Heraussuchen dieser Nachricht.
    Allerdings wundert sie mich kein bisschen.
    Glaubt ihr denn allen Ernstes, ein Multi gibt freiwillig ein Milliarden-Geschäft aus der Hand?
    Die werden versuchen, möglichst viel zu retten. Welche Methoden sie dabei anwenden, sehen wir hier doch täglich.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo,
    was zur Zeit möglich ist zeigt doch die aktuelle Wahl in Baden Würtemberg!!!!
    Mir hens denne mol richtig eigschenkt.
    Wir sollten die Stimmung die momentan vorherscht besser nutzen.
    Mehr denn je sind die Menschen bei derartigen Problemen aufgeschlossen.
    In der aktuellen Ausgabe der Biene, wird Herr Maske offen wegen seiner Haltung zu der Gentechnik kritisiert.
    Wir müssen die Problematik kund tun.
    Ich für meinen Teil werde dem DIB meine Meinung zu seiner Haltung mailen.
    Der Herr Make ist für mich eine Entteuschung, wenn man bedenkt wie er angetreten ist.
     
    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Radix
    :daumen: Nützt der Übersichtlichkeit und dem Wiederfinden.


    Michael
    Was sind Deine Schlussfolgerungen ?


    beehead
    Die Politiker, egal welcher Farbe, werden uns nie alles abnehmen.


    Ich war auch über die Aussage von Peter Maske in Berlin erstaunt, dass die beim DEBIMO nachgewiesene, zunehmende Belastung der Pollen mit PSM die Verbraucher verschreckt und das Thema besser nicht so öffentlich diskutiert wird, damit "endlich in Ruhe weitergearbeitet werden kann."
    Hat mich so´n bisschen an EndzeitDDR erinnert. Hoffentlich legt sich der DIB nicht mit den Falschen ins Bett.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hallo Molle,


    meines Erachtens liegt der DIB längst mit den falschen im Bett.
    Was tun, fragst Du?
    Abstimmen!
    Mit den Füssen

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,
     
    dem Landesfürsten "auf die Füsse treten" bringt schon was.
    In Berlin hat ein Landesvorsitzender als Kontrapunkt zu Maskes Ausführungen gesagt das es an der Basis bereits brodelt und der O-Ton schon recht rauh wird.
     
    Diese Energie kann nach den Erkenntnissen durch das DEBIMO die Schubkraft für Forderungen des DIB gegenüber Politik und AgrarIndustrie sein, wenn die Mitglieder es wollen.
     
    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Moin , Moin aus Hamburg, dieses Empfinden,

    Der Herr Make ist für mich eine Enttäuschung, wenn man bedenkt wie er angetreten ist.


    hat vermutlich schon jeden auf dem IFT Treffen vor 2 Jahren beschlichen. Da war vieles abzusehen. Ich will mich da aber nicht weiter zu auslassen. Ich bin am Anfang auch auf die Ma(ske)sche reingefallen.


    Ich für meinen Teil werde dem DIB meine Meinung zu seiner Haltung mailen. beehead


     
    Vielleicht solltest Du auch immer eine Kopie an Deinen Landesverband schicken. Der hat schließlich das Stimmrecht bei der nächsten Wahl.


    Ich war auch über die Aussage von Peter Maske in Berlin erstaunt, dass die beim DEBIMO nachgewiesene, zunehmende Belastung der Pollen mit PSM die Verbraucher verschreckt und das Thema besser nicht so öffentlich diskutiert wird, damit "endlich in Ruhe weitergearbeitet werden kann."
    Hat mich so´n bisschen an EndzeitDDR erinnert. Hoffentlich legt sich der DIB nicht mit den Falschen ins Bett.


    Das ist übrigens eine Haltung, die recht häufig zu finden ist. Hier gab /und gibt es auch immer wieder solche Vorgaben von Organisatoren öffentlicher Veranstaltungen und Imkern. Begründung ist häufig : Die Leute interessiert das nicht, die haben keine Ahnung von der Thematik und wir sollen uns positiv in der Öffentlichkeit darstellen, weil sonst keiner mehr Imker werden will und die Endverbraucher auf die Idee kommen könnten, das der Honig belastet ist.


    Beste Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo ihr,
    der DIB-Chef reagiert-wie alle Politiker- erst dann, wenn seine potentiellen Wähler mit den Füßen abgestimmt haben.
    Momentan schön zu sehen bei der FDP, die ändern zur Zeit ihre Meinung über Atomkraft im Stundentakt.
    Also, lasst sie rennen...

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • @Hallo Daniel


    Das ist übrigens eine Haltung, die recht häufig zu finden ist. Hier gab /und gibt es auch immer wieder solche Vorgaben von Organisatoren öffentlicher Veranstaltungen und Imkern. Begründung ist häufig : Die Leute interessiert das nicht, die haben keine Ahnung von der Thematik und wir sollen uns positiv in der Öffentlichkeit darstellen, weil sonst keiner mehr Imker werden will und die Endverbraucher auf die Idee kommen könnten, das der Honig belastet ist.


    Hier ist es auch bereits sehr ruhig geworden !!
    Gruß
    Helmut

  • Mich ärgert das Gift im Brot gewaltig, ist es doch eines der edelsten Produkte, das die Honigvögel hervorbringen.


    Den gesundheitlichen Webeeffekt, mit dem wir ohnehin nicht werben dürfen, können wir durch diese Gaudi vollends vergessen.


    Wir vertun uns unsere letzten natürlichen Reserven in Beziehung Heilung und Vorsorge.


    Doch vielleicht will gerade dies die Chemoindustrie, eben nur noch Chemie in der Medizin, nichts Natürliches mehr, da das eh schon verseucht.


    Und ein Vertuschen des Ganzen oder Herunterspielen, ärgert mich noch mehr.


    Wenn die Agrarwende nicht jetzt beginnt im Ländle, dann beginnt sie nie.


    Gruß Simon