Junge Königing = bessere Überwinterungschancen

  • Schon beachtlich, was da in 6 Jahren herausgefunden wurde. Haben sie wahrscheinlich von den Humanmedizinern abgeschrieben, alte Leute sterben auch eher an Grippe als junge ...


    Was da so alles an die Öffentlichkeit geht. Morgen fragen dann die Kunden "Bringen Sie jetzt alle Königinnen nach 1 Jahr um? Wärs nicht besser, gegen diese Milbe zu behandeln, wenn da so viele Völker sterben ...?"


    Viele Grüße

  • Jetzt fangt wegen dieser sche... Monetoring Interpretation nicht alle einen neuen thread an.
    Eine junge Kö ist ne junge Kö, aber nicht ursächlich mit den Völkerverlusten zu erklären, basta!!!!
    Fallt doch diesem Mist nicht auf den Leim, nix besseres Könnte Bayer passieren.
    Ein Beispiel, das das wiederlegt?
    Die Bilder sind vom 10.03.2011 und zeigen eine rote und eine gelbe Weisel.
    Die stehen in einem Gebiet OHNE wesentliche landwirtschaftliche Einflüsse.
    Beide sitzen auf 10er Zander plus einen Dadanthonigraum und füllen diese aus.


    beehead

  • Hallo


    hier will ich beehaed voll zustimmen. Junge Königinnen sind immer von Vorteil, aber es ist auch kein Nachteileine ältere Königin im Volk zu haben. Meine 1,5 DNM sehen genau so aus, das heißt sie füllen alle Wabengassen voll aus. Kein Unterschied ob alte oder junge Königin. Ich hatte schon eine Königin die war 4 Jahre alt und hat volle Leistung gebracht und hat nur durch meinen Fehler, das 5. Jahr nicht erlebt.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Moin,Moin aus Hamburg,
    vielleicht sollte ich mal mit meiner "Königin" reden :roll: ich habe auch schon Angst vor dem nächsten Winter :cool:


    Ich finde diese Erkenntnis (und alle bisherigen) ein wirkliches Armutszeugnis der Wissenschaft. Nunmehr 34 Jahre Forschung und Millionen von Geldern für solch geistige Ergüsse. Was wurde in den letzten 34 Jahren in den Bereichen der Medizin und Technik alles entwickelt. Das Ganze könnte auch die Überschrift Tragen : Forschung kapituliert vor der Milbe.
    Über 80 000 Imker nur im Deutschen Imkerbund und 120 dienen als Maßstab für eine Studie mit Anspruch auf weltweite Gültigkeit. Das ganze Ergebnis wird finanziert von der Industrie und dem DIB . Mich würden da mal die Verhältnisse interessieren :roll:
    Schätze die Beteiligung vom DIB liegt da höchstens im einstelligen Bereich. Vielleicht gab es ja sogar Gelder für den Namen ( wenn man wirklich böse denken würde). Ich kenne aber keine Zahlen und vermute hier nur wirklich böses. Asche auf mein Haupt.


    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Mit ´ner jungen Königing kommt man besser über´n Winter, doch unter besten Verhältnissen gefüttert sollte sie sein.


    "Im Sommer gibt sie Schatten, im Winter hält sie warm."

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Moin ,Moin aus Hamburg ,
    hier jetzt noch einmal (ein aktuelles Ablenkungsmanöver) / eine aktuelle Umfrage aus Celle :


    Wir bitten um wenige Informationen zu ihrer Person und zur Zahl der ein- und ausgewinterten Völkern.


    1. Ich bin weiblich:


    Ich bin männlich:


    mein Alter:


    Ich lebe im Bundesland:


    in (Ort/PLZ):



    2. Seit wann halten Sie selber Bienen? seit Jahren



    3a. Wie viele Völker haben Sie 2010 eingewintert?


    3b. Wie viele dieser eingewinterten Völker haben Ende Dezember 2010 noch gelebt:


     


    4. Wie viele der eingewinterten Völker haben den Winter 2010/2011 überlebt?



    Falls Winterverluste aufgetreten sind;


    5. können Sie den Grund dafür ausmachen?


    1. Varroose:


    2. Nosemose:


    3. Futtermangel:


    4. vom Futter abgerissen:


    5. kristallisiertes Futter:


    6. unbekannt:
    _______________________________________________________________________



    Hier fragt keiner nach alter oder junger Königin. Die Unfage wurde nach der Berichterstattung gestartet.


    Mich persönlich beschleicht bei solchen Umfragen ein beklemmendes Gefühl. Geschickt verpackt wird hier wieder Unfrieden unter Imkern gestiftet. Ich sehe das Ergebnis schon in großen Buchstaben : Frauen Imkern besser als Männer , Jungimker haben weniger Verluste als Altimker, an Jahren Junge Imker machen weniger Fehler als Alte, der Norden hat weniger Verluste als der Süden.
    Dann werden die Wellen der Empörung wieder hochschlagen und wir werden unsere Kräfte wieder untereinander aufreiben.


    Ich hoffe ich irre mich und falls nicht ..... bleibt standhaft


    Meint Daniel, der findet das solche Fragen überflüssig sind, weil sie, egal was das Ergebnis ist nicht dazu beitragen die vorhandenen Probleme zu lösen.


    Egal was wir in der Studie angeben,das Ergebnis wird immer eines sein, wo Umweltprobleme und Pflanzenschutzmittel keine Ursachen für das Bienensterben sein können. Ich finde es schon bedenklich, das diese Punkte in keiner Weise berücksichtigt werden. Dafür aber nebensächliche Aspekte in den Mittelpunkt gerückt werden.


    Mit nachdenklichen Grüßen


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)


  • Meint Daniel, der findet das solche Fragen überflüssig sind, weil sie, egal was das Ergebnis ist nicht dazu beitragen die vorhandenen Probleme zu lösen.


    Doch. Mich motivieren solche Umfragen und Erkenntnisse, ein besserer (weniger schlechter) Imker zu werden.:daumen:


    Egal was wir in der Studie angeben,das Ergebnis wird immer eines sein, wo Umweltprobleme und Pflanzenschutzmittel keine Ursachen für das Bienensterben sein können. Ich finde es schon bedenklich, das diese Punkte in keiner Weise berücksichtigt werden. Dafür aber nebensächliche Aspekte in den Mittelpunkt gerückt werden.


    Varroa und imkerliche Fehler waren / sind bei mir die Ursachen für Misserfolge (auch wenn es manchmal 2 Jahre braucht, bis man die eigene Dummheit versteht). Soweit ich mir ein Urteil erlauben darf, ist das bei den Imkern, die ich kenne, auch nicht anders und ebenso bei manchem hier im Forum, der laut "Verschwörung!" schreit...

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Varroa und imkerliche Fehler waren / sind bei mir die Ursachen für Misserfolge...... Soweit ich mir ein Urteil erlauben darf, ist das bei den Imkern, die ich kenne, auch nicht anders und ebenso bei manchem hier im Forum, der laut "Verschwörung!" schreit...


    Moin , Moin,
    also doch nicht die Königinnen :cool: na denn.....warum dann noch die Umfragen ? Die Ergebnisse nach 34 Jahren Forschung sind ja mehr als dürftig. Vielleicht sollte man da ein wenig arbeiten als die Zeit für das Auswerten von Unfragen und das Erstellen von Statistiken. Hier schreit auch keiner "Verschwörung!" , sondern es gibt eben Menschen , die eben nicht alles als gegeben hinnehmen.
    Kernkraftwerke sind sicher, es gibt keine Umweltprobleme und niemand wollte eine Mauer bauen. Auf der anderen Seite standen immer die Leute die "Verschwörung!" geschrien haben. Das ist auch gut so ! So bleiben beide Seiten wach.


    Beste Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Also......


    die jungen Königinnen, die bei mir starben, taten dies nur einmal, nicht öfter!


    Von daher......stimmts, sie sterben weniger oft.


    Aber auch die Alten starben nur einmal......:confused:.


    Möglicherweise liegt es aber daran, dass die ältere Kö am Schwärmen gehindert wurde?


    Schwarm mit alter Kö :lol: kommt gut durch den Winter.


    Die Schwarmverhinderungsmassnahmen führen zur Überlastung der Kö.


    Nach dem Schwarm hat der Schwarmgeber eine Zeit ohne Brut...tut gut.


    Die Schwarmkö geht vorher aus der Eilage, damit se flieschen kann......


    Und im neuen Heim dauert es einige Zeit bis sie wieder auf Volllast fährt.


    Diese Kurzkur tut ihr gut......:Biene:.


    "Verjüngung":u_idea_bulb02::daumen:.


    Greise Grüße.....


    doc

    Schere das Schaf und töte den Bären. Nie umgekehrt!
    Mongolische Weisheit.

  • Hallo Miteinander,
    na, da hätten sie mal einen alten Heideimker fragen sollen...
    Zumindest ist bei jungen Königinnen das Risiko, an Alterschwäche zu sterben, geringer.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.


  • Die Schwarmverhinderungsmassnahmen führen zur Überlastung der Kö.



    So was nennt man Burnout-Syndrom....


    Nicht nur Königinnen leiden darunter.... ...auch der eifrige Imker könnte durch seine zahlreichen Schwarmverhinderungsmaßnahmen angesteckt werden.:wink:


    Sonnige Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • So was nennt man Burnout-Syndrom....
     
    Nicht nur Königinnen leiden darunter.... ...auch der eifrige Imker könnte durch seine zahlreichen Schwarmverhinderungsmaßnahmen angesteckt werden.:wink:
     
    Sonnige Grüße
    Regina


     
    Quark mit Soße:wink:
    Schwärme verhindern macht nicht mehr Arbeit, als jeden Schwarm nachzulaufen oder vorwegzunehmen. Es lohnt sich ausserdem im Hinblick auf die Honigmenge.
    Ausserdem fährt die Königin ihre Legeleistung im Schwarmfieber auch herunter, was euren vermuteten "Burnout" sicherlich entgegen wirkt.
     
    VG
    Günter