Bienen als Strahlensensor

  • Es ist mal wieder soweit. Nach 25 Jahren explodieren wieder mal ein paar Atomreaktoren. Ich habe mal gelesen, dass nach Tchernobyl die Bienen einige Tage nicht geflogen sind, trotz guten Wetters.
    Gibt es im Forum ältere Imker, die Dieses bestätigen können?
    Wir sollten dieser Tage unsere Bienen beobachten, und verdächtiges Verhalten dann hier niederschreiben.
    Danke

  • Wir sollten dieser Tage unsere Bienen beobachten, und verdächtiges Verhalten dann hier niederschreiben.


    Nein, Japan ist viel zu weit weg, als das es hier jetzt Auswirkungen haben könnte.
    Und 1986 im April haben sich die Bienen in Deutschland nicht verändert verhalten, dass man darauf aufmerksam geworden wäre. Mir jedenfalls war nichts aufgefallen. Trotz der erhöhten Radioaktivität in der Gegend. War damals mehrmals gerade in der Strahlenklinik, um Fliegen bestrahlen zu lassen (um Chromosomenmutationen zu induzieren). Der dortige Physiker hat mir die Tabellen mit den Messungen im Umkreis der Strahlenklink gezeigt (Pfützen, Sand eines Spielplatzes etc.). Die Strahlungen waren kräftig erhöht (Zahlen weiß ich heute nicht mehr - ich weiß nur noch, dass wir unsere Tochter nicht mehr im Sand haben spielen lassen).


    Aber es stimmt, wenn Insekten kräftig bestrahlt werden, sind sie sehr inaktiv.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Luxnigra,
    da ist mir nur in Erinnerung, das damals mein Imerpate seinen Honig auf Strahlenbelastung untersuchen ließ.
    Das Ergebnis weiß ich nicht mehr, nur noch, das eine alternative Wohngruppe ihn den Honig kistenweise abkaufte.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.