Der leise Tod

  • Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das weltweite Bienensterben unter der Überschrift:


    "Der leise Tod":


    http://www.sueddeutsche.de/wis…n-der-leise-tod-1.1072108


    Der Bienenforscher Dietmar Wittmann von der Universität Bonn wird u. a. wie folgt zitiert:


    "Früher war es ein eher ruhiges Geschäft, sich Bienen zu halten. Im Vergleich dazu erfordern Pflege und Behandlung eines Volkes heute viel mehr Aufwand und Know-how", sagt Wittmann. Ein Imker aber, der seine Bienen fachgerecht einwintert und Krankheiten mit den richtigen Methoden - zum Beispiel Ameisensäure gegen Varroamilben - zu Leibe rückt, hat gute Chancen, seine Tiere über die kalte Jahreszeit zu bringen.



    Zu den global wirksamen Komponenten schreibt die Zeitung:


    "Keinen Einfluss haben Imker hingegen auf drei Faktoren, die die UN-Experten - wenn auch mit vielen Einschränkungen - als mitverantwortlich für das Bienensterben sehen:
     
    die Luftverschmutzung,


    die Zerstörung von Lebensräumen und damit Nahrungsgrundlagen


    sowie den Klimawandel, der sich auf die Blühzeiten der Pflanzen auswirke."


    Melanie von Orlow wird wie folgt zitiert:


    "Dabei kann hier jeder Einzelne etwas tun, das fängt schon bei so einfachen Dingen wie dem regionalen Bio-Einkauf an".


    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon
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    Vertrauen ist gut, Varroakontrolle ist besser

  • Es werden nicht nur die Lebensräume der Bienen, sondern auch der Menschen zerstört.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Schön, dass das einmal so formuliert in einem bedeutenderem Blatt zu lesen ist. Vielleicht fällt es gerade zum aktuellen Zeitpunkt einmal auf ein bisschen sensibilisierten Boden....

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper