Bienensterben wird zum globalen Problem

  • Moin, Moin aus Hamburg ,
    vielen dank für die Information. Ich bitte jedoch zu beachten, das wir uns darauf verständigen wollen, nicht nur einfach irgendwelche Links kommentarlos hier "reinzuklatschen". Bitte wenigsten zwei drei persönliche Worte zu dem weitergeleiteten Material. :p_flower01:


    Beste Grüße aus dem Norden


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo,
    womit wir wieder mal einen typischen "Spiegel-Kommentar" zu einem brisanten Thema haben.:lol: Viel reden wenig sagen.
    Das eigendliche PROBLEM ist nicht das Bienensterben , sondern das beharrliche negieren der Hauptursache. Nämlich der Vergiftung ihres , und auch unseres, Lebensraumes durch Pestizide u. Insektizide.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • @all,


    Dir verschiedenen Ursachen sind doch sehr klar, nicht jedoch Ihre Wechselwirkungen, diese Cocktails so mute ich mal sind noch viel dramatischer. Wirklich seriöse Untersuchungen, Forschung in diese Richtung gibts kaum....


    Wenn Ihr mal sorgfältig den Weltagrarbericht lest, dann gibt es da eine ganz klare Ansage, nur das tät einigen Onkel Dagoberts etwas Ihren Geldspeicherinhalt und Ihre Macht schmälern ... usw...


    Hier mal kurz daraus zum Nachdenken:


    .....Die Erhebungen für den Weltagrarbericht ergaben, dass mehr als 95 Prozent der 525 Millionen Bauernhöfe auf der Welt nur 1,6 Hektar Fläche zur Bewirtschaftung zur Verfügung hätten. "Es kommt also ganz besonders auf die Kleinbauern an.".........


    .....Verlust der Sortenvielfalt. Sie sei von 1,9 Millionen Sorten im Jahr 1960 auf heute 72.500 Sorten, von denen 8.000 als Hochleistungssorten gelten, geschrumpft. Zugleich komme das Saatgut von immer weniger Firmen. Die zehn größten Firmen liefern 67 Prozent des gesamten Saatgutes weltweit. .....


    Bei einem Vortrag zu diesem Thema kürzlich in Bayern, verglich ein Besucher aus Österreich die gängige Agrarpolitik mit den Bremer Stadtmusikanten, allerdings mit dem Gockel ganz unten und dem Esel ganz oben, wohl sehr treffend.


    Wer den Beitrag zum Vortrag lesen will siehe unter: Südostbayerische Rundschau / 03.03.2011 / Weltagrarbericht


    Keiner wird dumm geboren, aber viele im Laufe Ihres lebens dazu erzogen und weiter täglich für dumm verkauft. Es fragt sich heute nicht mehr wie lange wir das noch akzeptieren wollen, sondern wie schnell wir was dagegen tun um den ökologisch Supergau zu verhindern...


    Wir brauchen eine "Revolution" hin zum schnellen Umbau der Gesellschaft, die wieder begreift, dass in Wahrheit die Ökologie die Ökonomie vorgibt. Dies wird uns jedoch meist vorenthalten und nachfolgende Generationen zahlen die Zeche......das schmutzige Spiel hat einen Haken, denn es funktioniert immer nur kurzfristig...


    Nachdenkliche Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Schönen Abend, liebe Leut,
     
    honig, das hier hat schon der Rubi reingestellt!
     
    - Die wahre Tragödie ist, daß wir systematisch unsere Grundlage zerstören,
    Smeagol, der Schleimer würde sagen: "Unseren Schatz"
     
    Doch bleiben wir in der Realität! Wir schaufeln blöderweise unser eigenes Grab, weil uns die Raffgier dazu treibt.
     
    Von den wenigen Landwirten, die wir noch haben, ticken schon noch einige noch richtig.
    Andere kämpfen ums Überleben, mit Sach und Hirnverstand und wieder einige gehen
    über Leichen, symbolisch gesehen, über ihr eigenes Land und vernichten, versudeln ihren eigenen Grund und Boden, machen ihn unbrauchbar für ihre eigenen Kinder.
     
    Die Bienen zeigen es uns seit Jahren, daß wir unwiedergutmachbare Fehler begehen - und wir reagieren nicht darauf, obwohl es unsere Aufgabe wäre, da wir am Quell der Indikatoren säßen.
     
    Mit unserer selbstherrlichen Arroganz, die uns selbst nicht das Fürchten lehrt, wenn wir das Sterben, nicht nur unserer Honigvögel, sondern auch der anderen Arten betrachten,
    werden wir dem totalen Chaos immer näher kommen. Denn die Kritiker unseres Selbsterhaltungstriebes, predigen uns ja ständig ein: Wollt Ihr zurück in die Steinzeit und wie wollt Ihr die Welt ernähren mit Eurer extensiven Biokur?
     
    Man sollte sie auf den Mond schicken, denn sie sind die wahren Verbrecher,
    skrupellos, uneinsichtig, macht- und profitsüchtig.
     
    Die Qintissenz, wies Hopi-Markus schon sagte, ist eine Umkehr, ein Umdenken, eine Kehrtwendung in der Landwirtschaft und im Umgang mit der Natur.
     
    Wir dürfen nicht resignieren, vielleicht gelingt es doch, durch die Honigvögel, ein
    Aussterben unserer Spezies, noch ein wenig hinauszuzögern.:wink:
     
    Gruß Simmerl

  • Na ja, eine Hoffnung gäbs denn da doch noch:
     
    Die Münchner Rück, die ihre Gewinnprognosen revidieren mußte, - nach unten -, ergo, fiel der Kurs, das macht die Anleger nachdenklich.:wink:
     
    Die Natur regelt das letztendlich selbst, unsere kleinen "Unzulänglichkeiten"
     
    Maybe, sollten wir, der Rück, mal ein paar postings zukommen lassen, die wollen schließlich künftig auch noch Geschäfte machen!
     
    Gruß Simon
    Nebenbei bemerkt, sollten wir "Ihnen" den Zusammenhang plausibel machen!
    So doof sind die auch wieder nicht, um dies nicht zu kapieren.:wink:

  • by the way,
     
    könnt gut sein, daß wir künftig nicht an unseren Taten zu Lebzeiten gemessen werden.
    Ruhm, Verdienst an Freiheit, Demokratie, Menschenrechte usw.
     
    Irgendwann wird uns die Statistik bewerten, welchen Ökofußabdruck wir hinterlassen haben.
     
    Wer dann wohl den "Nobel - Preis" kriegen wird?
     
    Ich schlag mal Drohns`, "Bärenherz" oder "Hopi" vor, denn die leben schon richtungsweisend, im Gegensatz zu mir, der ich, nur palavere.
     
    Gruß Simmerl

  • ... wieder mal mächtig gewaltige Worte , unschlagbare Argumente und messerscharfe Erkenntnisse was " wir " , diese ominöse Größe , alles so machen müßten , und so weiter und so weiter ... .
    Dieses Geblabber und Gejammer ist nur Schall und Rauch , Luftablassen von Verbitterung über die Ohnmacht - sie bringt nichts zustande.
    Mein Rezept paßt nicht hierher , in diese Diskussion.
    Deshalb bleibt nur ein ganz bescheidener Gedanke : ist mit der nächsten Wahl was zu erreichen ???
    Nur,was mir jetzt so spontan einfällt, an den Weihnachtsmann glaube ich ja auch schon lange nicht mehr .


    Gruß hannes

  • Servus hannes,
     
    an den Weihnachtsmann glaub ich auch nicht mehr, deshalb wurd ich auch in den Sack gesteckt und vor die Tür gestellt, - mit 4 - 5 Jahren.
     
    Alles hinnehmen, weil man eh nichts ändern kann, ist ebenso out!
     
    Oft genug haben Spinner die Welt verändert, zum Negativen oder zum Positiven.
     
    Hast den Antonio Andrioli gesehen in Bayern 3?
     
    Wir verschei... uns doch selber durch unsere Uneinsichtigkeit und Bequemlichkeit.
     
    Gruß Simon

  • Mein Rezept paßt nicht hierher , in diese Diskussion. Gruß hannes


     
    Ein Rezept ? Na das wäre doch einmal etwas. Bisher hast Du Dich ja darauf verlegt, andere zu kritisieren. Nun mal Butter bei die Fische.....
     

    Deshalb bleibt nur ein ganz bescheidener Gedanke : ist mit der nächsten Wahl was zu erreichen ??? Gruß hannes


     
    Dazu müßten wir uns über das Ziel der Änderung einigen. Solange das nicht einheitlich klar ist, wirst Du auch nichts ändern. Kannst Du die, die die eigentlich Politik machen wählen?
     
    Beste Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Das Problem ist: In jeder Partei finden wir etwas, was wir befürworten.
    Leider haben alle auch Ziele, die wir ablehnen.
    Wähle ich das Eine, kriege ich auch das Andere...
    Das ist die Crux...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.