• Moin,
    hier ein Ausschnitt v.Hohenheimer-Jahresbericht :
    Die neben stark befallenen Wirtschaftsvölkern (>5.000 Milben) aufgestellten Jungvölker waren im Herbst nicht stärker befallen als isoliert gehaltene Jungvölker. Dies spricht gegen einen generellen Effekt von „Re-Invasion“ auf die Befallsentwicklung im Spätsommer und Herbst
    Darin wurde zwar angegeben, was alles untersucht wurde,
    aber leider keine Ergebnisse.
    Das aber eine Re-Invasion nicht stattfindet, habe ich schon immer vermutet
    was sagt ihr dazu ?
    Gruß
    Helmut

  • habe ich ebenfalls vermutet. Aber die Mähr von der Reinvasion wird auch gerne gebraucht um gegen das Schwärmenlassen vorzugehen, und um wildlebende Völker zu vernichten, bei denen die Varroa im Gleichgewicht steht zu der Biene. Aber das darf es offiziell ja nicht geben.

  • Hallo Helmut,
    na das mit der Re-Invasion ist so eine Sache. An die Re- Invasion durch das Volk selbst glaub ich auch nicht wirklich, aber wie sieht es aus wenn Du stille Räuberei hast und es erst spät merkst, weil Du nicht jede Woche am Ort der Beuten bist ?!


    Da könnte ich mir das schon eher vorstellen.


    Nur mal so in den Raum werf ?!


    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo,
    ich denke auch, dass die Reinvasion gerne von einigen herangezogen wird, um sich nicht mit der eigenen Baustelle befassen zu müssen.
    Ich habe noch keine Reinvasion von den zusammengebrochenen Völkern meines (Imker)nachbarn erlebt. Der hat seinen Bienen ca. 250m Luftlinie entfernt. Allerdings waren meine Völker gesund und stark und konnten evtl. Eindringlinge sicherlich abwehren. Kritischer wirds schon bei stiller Räuberei, aber dann war mit dem Volk ja auch was im argen.......... Seit Werners Vortrag denk ich daran, zusammenbrechende Völker gehören nicht aufgepäppelt und weitergeführt, auch wenns weh tut.
    Katrin

  • Hallo Katrin,


    meinst Du den Werner Eggers Vortrag auf dem IFT ?!


    Ich hatte hier Räuberei die ich leider zu spät bemerkt habe, da ich ein paar Tage nicht anwesend war. Hab die Bienen dann mit Lebensmittelfarbpulver bestäubt und rausgefunden, dass die "Ganoven" von einm Nachbarhof kommen. Dort hat ein Imker im Spätsommer letztes Jahr 9 Völker verbracht.
    Hatte ich wohl eben zu früh die Fluglochverengung geöffnet für den Reinigungsflug und so konnten Sie sich schlecht verteidigen.
    Das Volk war eigentlich gesund und recht stark, auch schon in Brut und noch genug Futter da, aber eben durch das Räubern war wohl der Weg zum Futter zu weit. Sind sozusagen auf der Brut verhungert.... als dann ein paar kalte Tage kamen.


    Schicksal denk ich.
    Grüsse nach Waren und wenn ich wieder mal bei Freunden am Stauffenbergplatz bin kann ich ja mal vorbeischauen.
    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo,
    ich denke auch, dass die Reinvasion gerne von einigen herangezogen wird, um sich nicht mit der eigenen Baustelle befassen zu müssen.
    Katrin


    Jaja, tu pöser Nachpar tu... :wink:
    Ein Problem könnte vielleicht sein wenn man auf dem eigenen Stand so einen Kandidaten hat der kurz vorm Zusammenbruch steht, ist aber auch nur eine Vermutung.
    Gruß Hermann

  • Ich finde es ein wenig kurzsichtig *, wenn Kollegen die alleinige Schuld in der Re-Invasion suchen. "Der böse Schwarzimker in der Nachbarschaft" 
    ... leider schon viel zu oft gehört, als dass ich das noch ernst nehmen kann.


    Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich wirklich in der Lage wäre, die Ursache eines zusammenbrechenden Volkes zu erkennen!
    Die viele Varroa sehe ich vielleicht noch, aber hab ich damit auch die Ursache erkannt?


    (*) Kurzsichtig im Sinne von zu schnell einen Schuldigen suchend


    Zurück zum Ausgangsthema:
    Meine Ableger waren letzten Herbst auf einer Zarge DNM oder 6 Waben Dadant und hatten so gut wie keinen Varroa-Fall auf der Windel (ApiLife Var bzw. AS via Liebig Dispenser).
    Direkt neben den Ablegern standen die Brutscheunen mit tausenden Varroa auf der Windel nach einer ApiLife Var Behandlung. In der Theorie hätte es den Verflug in den Wochen vor der Behandlung ja schon geben müssen, und ja auch damit die Re-Invasion.



    Grüße!
    Arnd

  • Hallo Herrmann,


    ja, wenn es so "Ein Kandidat" gewesen wäre, dann könnte ich das verstehen, aber es war ein Ableger aus 2010, der sehr stark in den Winter ging. Auch Varroa war nicht das Problem. Habe mir das mit 2 Imkerkollegen und nem Bekannten der Imkermeister ist angesehen. Die denken auch dass es einfach Pech war, denn auch PSM kann hier eigentlich nicht sein. Da müssten die Bienen min. 6 km übern Berg fliegen und das gute Trachtangebot übers Jahr hier ablehnen.:-(:confused:


    arnd ,
    na dann pass auf dass Dir nichts kaputtgeht in der Hose wenn das Messer aufgeht. Warum bist Du so aggressiv. Ich habe zu keiner Zeit behauptet, dass das der einzige Grund ist oder sein soll, kann...


    Es gibt derzeit eben keine andere sinnhafte Erklärung.


    Hier im grösseren Umkreis gibt es Imker die haben 30-50 % Verluste und keine, die erst wenige Jahre Imkern, sondern 2 die das seit ca 30 Jahren sehr gewissenhaft machen...soviel zum Thema...


    Grüsse Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo Hermann,
    na desswegen wäre ich Dir sicher nicht böse, denn möglich ist ja erst mal vieles aus der Ferne betrachtet.
    Es ist ja schon schwer genug vor Ort und wie heist es bei Toyota, nichts ist unmöglich, oder doch ?!:lol:


    sonnige Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo,
    Markus , ja ich meine Wernerś Vortrag auf dem IFT und die damit verbundenen Gespräche schon vorher, beim Wandern........:daumen:. Und ich würd mich freuen, wenn du zu Besuch kommen könntest, musst nur Bescheid sagen :-D
    Mich würde noch interessieren, womit du dein ausgeräubertes Volk im Herbst gefüttert hattest?
    arnd , wie gehtś? Ich arbeite ja auch seit einigen Jahren mit der Brutscheune, aber ich habe mir erklären lassen, dass diese wirklich seperat stehen soll, auch um Verflug zu vermeiden. Da reicht es aber schon, wenn sie nicht nebeneinander aufgestellt sind. Daher steht meine Brutscheune immer hinter der Schlehenhecke, die anderen davor. Bisher alles tip top.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • Hallo Hermann,
    na desswegen wäre ich Dir sicher nicht böse, denn möglich ist ja erst mal vieles aus der Ferne betrachtet.
    Es ist ja schon schwer genug vor Ort und wie heist es bei Toyota, nichts ist unmöglich, oder doch ?!:lol:


    sonnige Grüsse, Markus


     
    Die Möglichkeit besteht:-D Ich wollts nur klarstellen. Wie heißts in Bayern: Mitm redn komma die Leut zamm!:daumen:
    Gruß Hermann


  • arnd ,
    na dann pass auf dass Dir nichts kaputtgeht in der Hose wenn das Messer aufgeht. Warum bist Du so aggressiv. Ich habe zu keiner Zeit behauptet, dass das der einzige Grund ist oder sein soll, kann...


     
    Ich habe nicht auf deinen Beitrag geantwortet, den ich noch gar nicht gelesen habe, oder meinen Beitrag auf dich bezogen, noch war mein Beitrag aggressiv oder sonst wie emotional behaftet. Ich hab auch nicht suggerieren wollen, dass ich auf Kollegen, die mir so etwas erzählen, aggressiv oder gereizt reagiere. Deswegen werde ich das wohl besser mal umformulieren.



    Grüße!
    Arnd

  • Hallo Katrin,
    danke für die Einladung.
    Na die Völker hab ich ich gar nicht gefüttert, sondern Ihnen Ihren eigenen Honig gelassen. Für uns haben wir nur die oberste Zarge genommen Anfang Sept. und Sie haben auf 2 Zargen mit genug Futter eingewintert. Es waren ja jetzt mitte Febr. in der Oberen Zarge noch ca 2/3 der 9 Zargen voll Futter, nur ums Brutnest war etwa 4-5 cm kein Futter mehr.
    Na vielleicht haben wir auch was übersehen, wer weis.


    Bin ja auch noch ein Greenhorn sozusagen, desswegen hol ich bei Unklarheiten mir ja auch ab und an meine erfahrenen Freunde/Kollegen zu Hilfe. Nur mit der Warré-Imkerei haben Sie eben auch keine Erfahrung....


    Sonnige Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)