Mottenfraß im HR

  • Moinmoin,


    bei der Durchsicht meines Wabenmaterials war ich ziemlich erstaunt, als ich teilweise massive Zerstörung durch Mottenbrut feststellen musste. Das Fraßbild mit Gespinst weist auf Wachsmotte hin.
    Wohlgemerkt schmelze ich radikal bebrütete Waben ein oder übergebe sie direkt dem Lagerfeuer. War also alles putzisauber.


    Hat jemand sowas schon beobachtet?


    Gruß


    Jan

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

  • Hallo Jan,


    es braucht nur eine Made drin zu bleiben...
    Und 1x bebrütet reicht auch schon aus...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Jan,


    dann war Pollen drin?
    Wachsmotten mögen den Pollen für ihr Leben gerne, ist für die genau so eine Eiweissreserve wie für unsere Bienen.
    In reinen Honigwaben wirst Du in der Regel keine Motten finden.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Jan,


    das selbe Problem hatte ich im lezten Jahr. In den Büchern wird nicht geschrieben, dass Honigwaben (unbebrütet) aber mit Pollen von der Motte gerne bebrütet werden. Nun bin ich schlauer und bewahre die Rähmchen mit Pollen mottendicht auf.


    Viele Grüße


    Landbiene

  • Hallo Imkerfreunde


    es ist möglich das ihr die Wachsmotte zu Unrecht beschuldigt. Wenn es sich um unbebrütete aber mit Pollen gefüllte Waben waren , ist das wahrscheinlich das Werk der Speckkäferlarven. Wenn schwärzliche, borstige Hüllen zu finden sind, sind aus ihnen Speckkäfer geschlüpft. Kleine schwarze Käfer mit einer weißen Binde.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Also bei mir waren eindeutig die Wachsmotten am Werk. Die dicken weißen Maden sind nicht vom Speckkäfer.


    Traugott Streicher: Diesen Winter hatte ich keine Probleme, vielleicht hatte ich Glück. Ich habe die Waben in Plastikkisten mit Deckel aufbewahrt.


    Landbiene