Guter Witz: Stirbt die Biene, stirbt der Mensch

  • Stirbt die Biene, stirbt der Mensch. Nach diesem Satz, wer auch immer ihn gesagt haben soll, sind die Aboriginees also keine Menschen. Denn auf dem australischen Kontinent gab es ursprünglich keine Bienen, nicht mal Hummeln oder andere Bestäuber: Die ersten angepflanzten Apfelbäume gediehen zwar prächtig, trugen aber keine Früchte, bis auch die Bienen nach Australien importiert wurden.
    Wie es in Amerika war, weiss ich nicht, vielleicht weiss es ein anderer Forumsteilnehmer.

  • In Amerika das Gleiche - auch dort gab es vorher schon Bienen. Gute Güte, die Bienen hatten mehr als 40 Millionen Jahre Zeit, um einmal um den Globus zu kommen. So groß ist der Planet auch nun wieder nicht.


    Welche Rolle die Bienen im Naturhaushalt spielen, das werden wir noch erleben. Keine Ungeduld...kein Witz.


    Bernhard

  • Danke Bernhard, danke Simon
    Warum nun diese Apfelbäume damals nicht bestäubt worden sind, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Als ich den Bericht las, schlussfolgerte ich eben daraus, dass es überhaupt keine Bestäuber gegeben hat in Australien. Eigentlich konnte ich es auch nicht glauben, denn es erscheint unlogisch dass es dort keinerlei Bienen gegeben haben sollte.

  • Beiträge!
    Quantität schlägt alles!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Beiträge!
    Quantität schlägt alles!


     
    Vielleicht sollte man auf einige Beiträge einfach Beiträge erheben; der Friseur hört ja schließlich auch nich umsonst zu..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Ich habe da schon mal ein bisschen nachgeforscht. In Amerika gab es wirklich keine Honigbiene, dafür natürlich andere Bestäuber. Die Honigbiene wurde doch recht schnell in Amerika eingeführt, interessanterweise scheint eine Schiffsfahrt keine großen Probleme für Bienenvölker zu sein. Die Bienen verbreiteten sich prächtig. Die Indianer hatten häufig eher Kontakt mit Bienen als mit den neuen Siedlern. Es gibt da ein Zitat, aber ich weiß nicht mehr woher "die stechende Fliege des weißen Mannes." das sollen einige Indianer gesagt haben. Also Fliegen hatten sie schon :) Odd etwas ähnliches.


    Zu der These:
    Die heutige Landwirtschaft könnte nur sehr schlecht auf Bienen verzichten. Die Produktion von vielen Kernfrüchten wäre nicht rentabel möglich. Ganz zu schweigen von der Qualität. Ohne Bienen gäbe es sicherlich noch Menschen, nur wäre diese Welt noch lebenswert?


    Lg


    Der Bien

  • Ich habe da schon mal ein bisschen nachgeforscht. In Amerika gab es wirklich keine Honigbiene


    Soso. Dann forsch doch noch mal ein bisschen weiter, um zu erklären, wie denn die in Bernstein gefundenen Bienen immerhin 80 Mio Jahre vor den Menschen den Kontinent erreicht haben soll.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Bienen

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter