Ich dachte mir ... (Thema Varroa!)

  • Guten Tag!
     
    Gleich mal vorweg: Sorry falls genau dieses Thema schon einmal wo vorkam - ich habe es noch nie wo gelesen und daher schreibe ich einfach mal drauf los:
     
    Und zwar geht es mir darum, OB es überhaupt MÖGLICH ist, ein Volk gut über das Jahr bzw. durch den Winter zu bringen, wenn man die Varroabehandlung so durchführt, indem man in sagen wir ende Juni/anfang Juli nach der Ernte die Brut entnimmt und eine Brutscheune damit macht (infolge nach dem Schlupf der Bienen mit Oxalsäure beträufelt oder dampft) und das Volk an sich auch gleich mit Oxalsäure, eventuell in der Nacht wo alles in der Beute sitzt, behandelt? Und die Restentmilbung dann natürlich im Winter wie üblich.
     
    Glaubt ihr, reicht das? Oder ist die Ameisensäure unersetzlich?
     
    Zwecks der Wabenhygiene könnte man dann ja auch das Volk, dem man die Brut entnahm, neu in eine frische Zarge mit Mittelwänden und noch helle Waben einschlagen oder? Dann hätte man quasi aus einem Volk zwei Kunstschwärme gemacht.
     
    Die Frage stelle ich mir aber eben, ob diese Denkweise Sinn macht oder ob die Milbe trotzdem zu stark werden würde? Was denkt ihr? Was sagt euch eure Erfahrung?
     
    Würde mich auf Hilfe, Mitdenker und Kritik freuen!
     
    Vielen Dank,
     
    mfg

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Hallo


    ich habe die Hälfte meiner Völker nur mit OS und die andere Hälfte nur mit AS behandelt. Das erste mal, nach dem Abschleudern, AS 2-4 Mal nach Milbenfall, OS das 2.Mal Ende Oktober. Alle Völker leben noch.


    Man kann alles machen, nur zum richtigen Zeitpunkt.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Uwe @ Danke für die Tipps - werd ich nach studieren!


    Drobi @ Interessant! Darf ich erfahren wie du die erste Behandlung mit der Oxalsäure durchgeführt hast? Nach der Ernte die Brut entnommen, irgendwas mit Flugling oder ähnliches? Du hast auch geschrieben, die zweite Behandlung ende Oktober. Gab es dann keine OS mehr in Dezember/Jänner?


    Danke!!!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • *lol*


    Weil du dich hier schon so schön eingebracht hast ... warum schreibst du nicht gleich deine Varroabehandlung übers Jahr für mich nieder? Ist es auch ohne Ameisensäure, eher mit Oxalsäure? Sag schon Drohn!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

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  • Ich dachte an sowas wie (für ein Volk betrachtet):


    - nach der Ernte gesamte Brut und Königin in eine neues Magazin + Futtertasche voll mit Zuckersirup (auf Bienenfleisch achten, sollten viele Jungbienen dabei sein, auch damit die Brut nicht verkühlt)


    - aus dem Altvolk wird ein Flugling, außer helle Waben alles raus, dann alles Mittelwände bzw. halbe Mittelwände oder auch zwecks Naturbau gemäß Rähmchen mit Anfangsstreifen o.ä. rein, junge Königin in Zusetzkäfig einschulen, Futtertasche voll mit Zuckersirup, am Abend wenn alle Bienen in der Beute sich sammeln mit OS behandeln


    - beim Ableger, sobald die Brut schlüpfte, Waben raus, Mittelwände o.ä. rein, Volk mit OS behandeln


    - eine zweite bzw. dritte Fütterung


    - in Dezember bzw. bis Jänner Restentmilbung mit OS Beträufelung


    Und, was sagt ihr dazu? Meinungen? Kritik? Effektive Änderungen vorschlagen?
    Auch hätte ich gerne gewusst, ob bei der ersten OS Behandlung ein bedampfen besser wäre, da es ja, ob Flugling oder Ableger, viel Bienenfleisch sein sollte, wo das Beträufeln eventuell nicht so effektiv sein könnte?


    Herzlichen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide